Monat: Februar 2012

 

Die Zeit verfliegt…

… und wieder ein paar Bilder aus den letzten Monaten unseres kleinen Sonnenscheins.

Walk like Isabel

Ein „Gehfrei“. Jetzt werden die meisten die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Das braucht man nicht. Das Kind lernt ohne besser und schneller laufen. Ob das so gesund ist und und und….

Aber tatsächlich war der Kauf die Verzweiflungstat einer gestressten Mutter. Entweder dieses Ding oder ich ziehe aus. Wie kam es dazu? Isabel ist ein aufgewecktes Kind. Alles möchte Sie anfassen und erkunden. Aber sie kommt einfach nicht vorwärts. Jeder Versuch zu krabbeln scheitert am nicht einsetzen der Arme. Isabel macht eher eine Kopfstand als eine Vierfußstand. Dies hat mein Kind seit ca. 3 Wochen immer mehr in tiefe Verzweiflung gestürzt. Auch das Rollen hat sieirgendwie wieder aufgegeben. Es scheint ihr wohl nicht das richtige Mittel zum Zweck. Nun war sie in dieser Woche auch noch krank mit ständig laufender Nase und Husten, was ihrer Stimmung auch nicht gerade gut tat. Am Ende hatten wir ein ständig weinendes Kind, das eigentlich nur aufgehört hat, wenn es auf dem Arm durch dei Wohnung getragen wurde. Oder wenn man sie auf  ihre Beine gestellt hat. Sobald man sie in den Vierfußstand bringt fängt sie bitterlich an zu weinen und sie streckt die Beine durch, ist aber noch völlig wacklig und ohne Gleichgewicht. Auch auf dem Sofa sitzen und spielen will sie nicht emhr und fängt nach 2 Minuten an zu weinen. Das zehrt ungemein an den Nerven. Ich war immer froh, wenn sie endlich geschlafen hat. Zeit für mich auch mal durchzuschnaufen. In den letzten Tagen kam dann auch noch ein leichter Kopfschmerz dazu, ausgelöst durch die Erkältung, die mir meine Tochter abgegeben hat.

Bei Ebay Kleinanzeigen wurden wir dann fündig und nach einem Anruf am vormittag konnten wir am Abend Isabel in den „Gehfrei“ stellen. Und siehe da wir hatten wieder ein glückliches Kind. Und heute morgen am folgenden Tag wieder ein glückliches Kind. Also bleibt nur es nicht zu oft zu benutzen und Isabel auch weiter auf den Boden zu legen. Sie soll üben und lernen zu krabbeln. Auch wenn sie dabei jämmerlich weint (also wirklich weint, nicht dieses Babyschreien).

Essen am Tisch

Und wieder beginnt ein neuer Lebensabschnitt.
Ab jetzt wird mit am Tisch gegessen. Die letzten Tage hat Isabel das Sitzen fleissig trainiert, so dass sie jetzt in ihrem Hochstuhl sitzen kann. Alles wird neugierug beobachtet. Wie Papa den Kaffee eingiesst und wie Mama das Brötchen schmiert. Nebenbei wird das Spielzeug kräftig auf den Holztisch gehauen, damit es auch schön laut ist. Dann wird es runtergeschmissen. Das gibt auch nochmal einen ordentlichen Knall. Danach Papa oder Mama mit flehenden Blick anschauen damit die es wieder aufheben. Auch die Mahlzeiten nimmt Isabel jetzt im Stuhl ein. Keine unbequeme Wippe mehr auf dem Tisch. Wie ein großes Mädchen reisst sie ihr Mündchen für den Nahrungnachschub auf. Der einzige Nachteil ist, dass Isabel jetzt noch mher Bewegungsfreiheit hat und es manchmal schwierig ist den Mund zu treffen. Vor allem wenn sie langsam satt wird und alles rundum eigentlich viel spannender ist als der Löffel.

Feste Nahrung

 

So langsam erweitert sich das Nahrungsangebot für unsere Isabel. Nachdem der Mittagsbrei und der abendliche Milchbrei fester Bestandteil des Tages geworden ist, gibt es am vormittag einen Obst-Getreidebrei. Pre Milch gibt es am Morgen, am Nachmittag und vorm Schlafengehen. Der Kinderarzt fordert mindestens zwei Milchmahlzeiten.  Aber scheinbar reicht Isabel das nicht. Sie möchte doch gern immer mal was neues probieren, zumal sie es sich ja bei uns Grossen abschaut. Letztens hat sich Andy einen kleinen vorabendlichen Snack aus dem Kühlschrank geholt und in einem kurzen Moment hat sie sich das Wiener Würstchen stibizt, hat kräftig daran rum genagt und dem Papa eine völlig zerfleischte Wurst zurückgegeben. Ach ja und gestern abend hat sie wie verückt am Pizzastück gesaugt. Scheinbar scheint ihr die normale Nahrung doch besser zu schmecken.

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