Monat: Februar 2014

 

Weiberfastnacht

Bis heute Abend hat meine Krawatte gehalten – dann kam meine Tochter. Na ja, wenigstens habe ich ein Schmatzerl bekommen

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Ich pass auf!

Gestern, anlässlich unserer Eigentümer-Versammlung, feierte Paten-Onkel Ralf Premiere als Babysitter. Isabel ist vernarrt in ihn und akzeptierte ihn ohne Frage. Nicht einmal fragte sie im Laufe es Abends nach Mama oder Papa. Premiere erfolgreich bestanden.

Das all-abendliche Fläschen bekam Isabel auf der Couch, eingewickelt in Decken und Kissen. So mag sie es. So gemütlich eingerichtet sollte es ein Kinderspiel sein einzuschlafen, dachte sich Ralf und liess Isabel dort ein paar Minuten liegen. Aber wie unsere Tochter so ist: Wenn es Möglichkeiten zur Ablenkung gibt, sollte man die auch nutzen. So spielte sie mit ihren Puppen, Kleidern und Footballhelmen auf der Couch. „Nun gut, dann gehe ich mit guten Beispiel voran“ dachte sich Ralf, legte den Kopf hin und und sagte zu Isabel: „Ich mach schon mal Heia“.

Isabel überlegte kurz, setzte sich gerade hin und sagte: „Ich pass auf“.

Kindermund

Gestern auf dem Wege zur Fasanerie in Wiesbaden. Isabel sitzt in ihrem Sitz auf der Rückbank und fängt plötzlich an zu weinen:

Izzie: „Ich habe gar keine Hose an!“
Conny: „Du hast doch einen Rock an“
Ich ziehe den Rock unter dem Anorak hervor, Izzie guckt und ist wieder beruhigt.

Später gehen wir in das Restaurant und trinken Kaffee. An der Wand hängen, wie für ein Jagdschloß üblich, die unterschiedlichsten Trophäen. Izzie schaut sich faziniert alle an, auch den Wisent-Kopf. Dann zeigt sie auf ein Geweih mit Schädel und meint „Hirsch fehlt Mund“.

 

 

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