Monat: September 2014

 

Oper ist toll

Es war eine kurzfristige Idee vor einigen Wochen. Am Morgen habe ich beim Bäcker ein Plakat gesehen. Hänsel und Gretel als Oper. Das sit Isabels Lieblingsmärchen. Ich kenne die Oper nicht, also lassen wir uns überraschen.

Die Aufführung findet im evangelischen Gemeindezentrum statt. Als wir eintreffen, sind nur sehr wenige Zuschauer da. Wir sind die ersten ohne Verwandschaft. Einpaar folgen noch, aber es sind nur wenig.

Das Ensemble kommt aus New Jersey, hat eine kleine Tour durch Deutschland gemacht und fährt jetzt zurück in die USA. Zu Beginn trägt die Leiterin zusammen mit der Musterschülerin eine Arie aus Mozarts „Hochzeit des Figaro“. Isabel ist begeistert und staunt mit offenen Mund.

Die Oper danach ist auf Englisch. Das mindert den Spass. Stücke wie „Brüderchen komm tanz mit mir“ erkennt Isabel auf Englisch nicht so gut. Als dann auch noch die Hexe auftaucht will sie nur noch raus. Wir gehen zur Tür, Isabel auf dem Arm, und schauen noch etwas zu. Als dann die Hexe an dem Ofen steht, schreit sie „Nicht hinein!“, ist aber dann beruhgt, als die Hexe verbrannt ist und Hänsel und Gretel heimkehren.

Nachtrag: immer wenn wir unterwegs sind werden Steine, Blätter oder Beeren gesammelt, damit wir diese in regelmäßigen Abständen fallen lassen können und somit den Weg markieren.

Jetzt ist es passiert

Was für ein turbulentes Wochenende. Gestern kamen Manu und Vanessa zu Besuch. Zusammen mit Manja gingen sie auf den Kinderflohmarkt nach Mörfelden. Solange passte ich auf Izzie, Dorrie und Joshua auf.

Das war Highlife pur. Joshua wollte nicht schlafen. Zwischendurch bekam er sogar Hunger. Ich musste auf den Notfallplan mit der abgepumpten Milch zurückgreifen. Zum ersten Mal Milch aus dem Fläschen. Klappte aber ganz gut. Die beiden Mädchen spielten miteinander, jedoch nie dauerhaft. Immer wieder gab es etwas. Nichts Schlimmes, doch ich war immer auf Trab. Denn zwischendurch oder halt gleichzeitig wurde Joshua unruhig und jammerte, schrie, weinte.

IMG_1469-0.JPGAm Abend passierte es dann Isabel. Isabel und Vanessa spielten schon den ganzen Abend fantastisch miteinander. Doch beim Laufrädchen fahren fiel Isabel hin. Ein lauter Schrei und viel Geweine. Am Ende sahen wir das Dilema. Vom Schneidezahn rechts oben war eine Ecke abgebrochen. Schnell war klar: zumindest der Nerv war nicht betroffen. Ich kenne mich da aus. Als Teenager mit dem Fahrrad auf regennasser Fahrbahn (ich wollte schaun wie dicht ich am geparkten Auto ausweichen kann) und 1993 in der Domrep (Den Schwimmstil aus der Serie der Mann aus Atlantis nachstellend) am Poolboden hatte ich genau das gleiche schon gemacht. Mal abgesehen davon, dass ich mir im Alter von zwei Jahren alle Schneidezähne auf einmal rausgehauen habe, als ich durch die Scheibe in meinen Kinderwagen wollte.

Aber Isabel weinte immer wieder mal wegen dem Zahn. Am Sonntag fühlte er sich auch ein bisschen lose an.

Am Montag früh hatten wir dann den ersten Tag im Kindergarten. Isabel hielt sich tapfer. Sie malte ein wenig, knetete ein bisschen und hielt sich erst an mich, dann an Romy. Denn ihre Freundin Romy ist zwar in einer anderen Gruppe, aber für den Anfang im gleichen Raum. Und das hilft. Nachdem alle Kinder da waren, setzten wir uns den Sitzkreis. Danach gab es Frühstück. Auf dem Rückweg entdeckte Isabel den Bällchenraum. Ihr Patin Alina kümmerte sich super um Isabel. Auch wenn Isabel das alles nicht geheuer war. Besser war da der Spielplatz. Den eroberte sie schnell. Überhaupt brauchte sie mich in der ersten Woche fast gar nicht. In der zweiten Woche, als sie länger alleine bleiben musste, war der Kontakt zum Papa morgens dann schon wichtig. Aber nachmittags wollte sie nicht nach Hause. So ähnlich war das am Anfang in der Krabbelstube auch.

Nach dem Kindergarten sind wir dann gleich zum Zahnarzt. Izzie hatte ein wenig Respekt, aber auch hier hielt sie sich tapfer. SIe zeigte ihre Zähne. Es wurde auch nur geschaut. Deshalb kam sie gut gelaunt wieder raus.

Am Nachmittag war dan noch Turnen. Isabel, Romy und Dorrie sollten bei den großen mitmachen. Das war ein bisschen zuviel an dem Tag. Zumal die Mütter mit der Turnleitung zurecht nicht einer Meinung waren. Unsere Kinder wirkten sehr verloren.

Damit ging ein aufregendes Wochenende und ein aufregender erster Kindergartentag zu Ende.

 

Das letzte Mal

Joshua badetHeute hat Joshua zum letzten Mal in der kleinen Wanne gebadet. Er ist einfach zu groß geworden. Nächste Woche kommt er im die richtige Badewanne.

Mittlerweile gehen die Daumen raus. Gelegentlich greift er schon. Seine Hände hat er schon entdeckt.

Siri hat seinen Kommentar dazu so erkannt:
„Ach ach“

Was für ein Tag

Heute morgen schrie Isabel. Sie wollte ihr T-Shirt nicht anziehen, nicht die Socken anziehen, überhaupt nichts. Einfach nur heulen und schreien. Weder Conny noch ich konnten sie wirklich beruhigen. Sie wollte nichts. Nichts konnte man ihr recht machen. Ich setzte sie ins Schlafzimmer, weg von allem Spielzeug und Ablenkungen. Innerlich hatte ich schon aufgegeben und mir über den Ablauf des Vormittags nachgedacht. Man kann ja kein brüllendes Kind in der Kita abgeben.

Doch dann holte ich das Yakari Wimmelbuch raus. Und Isabel war wie verwandelt. Auf den letzten Drücker brachte ich sie in die Kita. Dort blieb sie auch ohne Gegenwehr. Geschafft.

Heute nachmittag wollten wir dann ins Schwimmbad. Wir fuhren in das Rebstockbad. Isabel spielte zwei Stunden aufgedreht herum. Wellenbad, Rutsche, Whirlpool, Schwimmbrett, Aussenbecken. Sie war fertig. Nach dem Schwimmbad noch ein Früchteriegel und ein Quetschobst. Auf der Heimfahrt schlief Isabel um 17:30h ein. Ich wartete in der Tiefgarage dreissig Minuten. Aber Isabel schlief weiter. Also trug ich sie hoch. Als Conny um halb sieben heimkam, schlief Isabel noch immer. Alle Versuche, sie sanft zu wecken, schlugen fehl. Irgendwann beschlossen wir sie einfach ins Bett zu bringen. Das T-Shirt blieb, die Hose wurde gewechselt, Isabel öffnete kurz die Augen und schlief weiter. als ich sie ins Bett trug, das gleiche Spiel.

Scheinbar wren Schwimmbad, die Kindergartenwoche und der Schreianfall heute früh wirklich anstrengend. Mittlerweile ist es 21:45h. Wir erwarten das große Ende noch. Mal sehen was die Nacht bringt.

Mal wieder Kindermund

Isabel reibt sich ein Auge.
Oma: „Na, bist du müde?“
Isabel: „Nur auf einem Auge“

Isabel: „Mama. Alle haben nur ein Kind.“
Conny: „Nein. Oma Karin hat zwei Kinder. Papa hat auch einen Bruder. Das ist Onkel Olav“
Andy: „Ja, ich habe auch einen kleinen Bruder.“
Isabel: „Dann bist Du auch eine große Schwester!“

Oma und Isabel sind Einkaufen. Sie probieren Mützen. Die erste ist zu klein. Also sucht Oma eine Nummer größer und gibt sie Isabel zum Probieren.
Isabel: „Das ist ja schon wieder die Selbe!“

Zum Austausch von Schüsseln und allen Anderen, das zwischen Flörsheim und Wa

Ist die Tasche wieder uns

Heute Mittag hat Isabel unseren Streit geschlichtet. Conny bat mich die Kartoffeln abzugießen. Ich nahm den Topf und begann abzugießen. Allerdings war es der Kohlrabi. Die Kartoffeln standen dahinter. Conny schrie auf: „Nicht die Soße weggießen!“

Wir schimpften uns beide an. Da meinte Isabel zur Cony: „Mama, das kann doch mal passieren…“

Isabel will Licht ausschalten

Sonntag vormittag. Isabel steht im Schlafzimmer am Lichtschalter. Sie schaltet ein und aus. Das Licht geht an und aus.

„Papa. Geht nicht.“
„Drück nochmal drauf“ Sie tut es und das Licht geht an.
„Nein. Dunkel Papa“
„Na dann drück nochmal“. Sie tut es und das Licht geht aus.

„Meinst Du so, Isabel?“

„Nein. Richtig dunkel“

Das geht nur abends oder mit dem Rollladen. Lampen alleine können es nicht dunkel machen.

Er schaut und staunt

Seit heute schaut er fasziniert in die Baumkronen. Genau wie seine Schwester damals. Nach einer Viertelstunde ist erschöpft eingeschlafen.

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Drehmoment

Es ist soweit. Joshua kann sich drehen. Über die rechte Schulter dreht er sich vom Bauch auf den Rücken. Und das mehrfach hintereinander immer wieder ohne Probleme.

Die Probleme haben jetzt wir. Ab sofort kann man ihn nicht mehr alleine liegen lassen. Wir müssen doppelt aufpassen.

Aber schön ist es doch.

Fitness Coach

Irgendwie kommt es mir bekannt vor. Joshua liegt in meinem Arm und möchte das ich laufe. Die ganze Zeit ohne Pause. Sobald ich stehen bleibe fängt er an zu schreien. Irgendwie konnte das bekannt vor.

Isabel war nicht anders. Damals mussten wir auch ständig laufen. Nun wir wissen ja dass sich das irgendwann gibt. Solange heißt es: laufen laufen laufen. Allerdings hat hat Joshua nicht soviel Ausdauer.

Zum Nachlesen: Isabel als Fitnesscoach

 

Geschrieben aus .

Wer hört mir zu

Conny hat an einem Online-Editor ein Foto-Geschenk vorbereitet.
„Kannst Du mal drüberschauen?“

Mach ich. Anstelle des hochgeladenen Fotos gehe ich in den Collagen-Editor. Da muss man das Bild nochmal hochladen.
Andy:“Welches Bild war das denn“
Conny: „Ist doch schon hochgeladen“
Andy: „Ja, aber ich muss es nochmal hochladen wegen dem Editor“
Conny: „Das Bild war es. Aber es ist doch schon hochgeladen“
Andy: „Ja. Aber ich muss es wegen dem anderen Editor nochmal hochladen. Hörst Du mir nicht zu?“

Conny geht zurück ins Wohnzimmer zu Joshua. Isabel hat die ganze Zeit unter dem Schreibtisch mit den Pferden gespielt und meint:

„Papa, ich bin doch auch da. Ich höre Dir zu“

Geschrieben aus .

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