Autor: Andy

 

Lebensweisheit

„Wir müssen doch keine Mauer bauen, wir können doch auch eine Brücke bauen.“

Joshua Gebek (4)

Die Zeit ist so wertvoll

So oder so ähnlich geht es mir leider viel zu oft

Es tut mir leid, ich konnte halt nicht früher kommen,
War das eine Verhandlung, Mann oh Mann, bis kurz nach acht!
Na, hast du Benno Bär und Fritz Fuchs mit ins Bett genommen
Und Krümelmonster auch? Ich habe viel an dich gedacht.
War‘n die Großeltern da, ist das ein schöner Tag gewesen?
Und hast du deine Mutter wieder um ein Eis erpreßt?
Und ich? Ach, ich hab‘ erst mal den Börsenbericht gelesen,
Und dabei überlegt, wie sich dein Schlauchboot kleben läßt.

Dann gab Herr Doktor Schulze-Wüstenfeld ein Arbeitsessen,
Ich bin von einer Pobacke auf die and‘re gerutscht.
Es gab „Pikantes Hirschragout“, wie gern hätt‘ ich stattdessen
Eine Bratwurst mit dir geteilt und Lakritze gelutscht.
Dann hab‘ ich glatt vergessen, über einen Witz zu lachen,
Den Herr Senator Kühn für unbeschreiblich komisch hält,
Ich war wohl in Gedanken grad‘ beim Eierpampemachen,
Derweil hat man mich gleich in den Kontrollausschuß gewählt.


Es stimmt ja, seit ich da bin, stimmen nicht nur die Bilanzen,
Die Wachstumsraten sind verdoppelt, und der Index steigt.
Heut‘ wär‘ der Tag gewesen, uns‘ren Kürbis auszupflanzen,
Und dann hätt‘ ich dir gern, wie man Radieschen sät, gezeigt.
Vielleicht ist mir heut‘ mein allergrößter Coup gelungen,
Vielleicht der Großauftrag, von dem die ganze Firma träumt,
Ganz sicher aber, hab‘ ich heute nicht mit dir gesungen
Und einen Tag, der niemals wiederkommt, mit dir versäumt.

Ist das gerecht?

Internet Seiten dürfen gegen Abtreibung informieren, aber nicht dafür.

Wo bleibt da das Selbstbestimmungsrecht der Frauen. Keine Frau wird leichtfertig abtreiben. Das geht ja schon auf Grund der Gesetzeslage in Deutschland nicht. Aber man muss den Frauen, die sich meistens in einer Notlage befinden, doch wenigstens die Möglichkeit geben sich über Pro und Contra zu informieren.

Zu einer Tötungsmaschine wie einem Gewehr finde ich alle Einzelheiten im Netz. Sogar ganz legal. Aber Informationen zur Abtreibung sind verboten oder unterliegen zumindest der Zensur, weil nur wenige staatlich zugelassene Stellen darüber informieren dürfen?

Bei Google.de findet man zu dem Stichwort den einen oder anderen Link. Manche Seiten wie www.gofeminin.de informieren noch ein wenig während Seiten wie https://www.profemina.org/ nur auf ihr Beratungsangebot hinweisen und durch den Seitenaufbau mehr Emotionen als Vernunft ins Spiel bringen.

Wirkliche Informationen habe ich nur im Ausland gefunden mit www.Abtreibung.at. Sehr schade, denn hier finden unsere Frauen und Töchter (und natürlich auch alle Männer) zwar alle medizinischen Informationen, aber die gesetzlichen Bestimmungen entsprechen nicht denen in Deutschland.

So lassen wir sie bei der schwersten Entscheidung des Lebens alleine im Regen stehen. Das ist sehr traurig.

Das grundlegende Problem beim Thema Abtreibung ist die Frage:

Wann ist ein Leben ein Leben?

Erst mit der Geburt? Ab dem dritten Monat? Mit der Zeugung? Es gibt keine wirkliche Regelung. Es gibt keinen wirklichen Zeitpunkt. Ab der Geburt ist sicher. Aber vorher? Wenn es der Zeitpunkt der Zeugung ist, warum dann nicht schon vorher? Die katholische Kirche ist gegen Verhütungsmittel. Ein Kondom tötet potentielle Menschen. Aber dann wäre auch Onanie ein Mord, denn diese Samenzellen können so nie Menschen werden. Ja sogar das Zölibat der Priester wäre dann ein Verbrechen an den potentiellen Nachfolgern.

Müsste es dann nicht eine Pflicht zum Sex geben?

Es gibt kein Schwarz und Weiß, kein richtig und falsch. Jeder zieht die Grenze woanders. Wir können als Gesellschaft Grenzen vorgeben.

Was ist auf jeden Fall erlaubt (Verhütung),
was ist auf jeden Fall verboten (Abtreibung ab dem dritten Monat)

Innerhalb dieses Rahmen müssen die Betroffenen selber entscheiden nach ihrem Gewissen. Und dafür müssen wir Ihnen alle Informationen geben, die wir haben.

Die aktuelle Änderung ermöglicht es wenigstens den Ärzten zu veröffentlichen, ob sie Abtreibungen durchführen oder nicht. Damit wenigstens die Suche nach einem Arzt nicht zum Spießrutenlauf wird. Die Entscheidung ist schon schwer genug.

Ich brauche…

Ich brauche…
… den Papa zum Draufklettern.

Ich brauche…
… die Mama zum Kuscheln.

Ich brauche…
… die Isabel zum Fröhlich sein.

In Summe ist Joshua glücklich.

Der Weihnachtsmann schaut nicht nach!

„Joshua, willst du nicht aufräumen bevor der Weihnachtsmann kommt?“

„Nein, der schaut hier nicht rein. Der stellt nur die Geschenke unter den Baum.“

Was Automatisches

Ich habe heute noch nicht Automatisches gemacht!

(Joshua, wenn er noch nicht mit dem Handy oder Tablett gespielt hat.)

Dezember im Nebel

Nach dem goldenen November
nun Nebel im Dezember.

Irgendwie verschieben sich die Jahreszeiten. Vielleicht sollten wir Weihnachten im Februar feiern. Dann klappt’s auch wieder mit der weißen Weihnacht.

Lebkuchenhaus

Morgens. Wir liegen noch im Bett, da ertönt aus dem Wohnzimmer ein Schrei und Joshua stürmt ins Schlafzimmer:

Nicht essen, wir wollen spielen!

Am Vorabend hatte ich Teile des Lebkuchenhauses gegessen. Wie jedes Jahr haben die Kinder zusammen mit Oma Karin daran gebaut. Die Kinder selber essen in der Regel nur wenig davon, aber dieses Jahr haben es Isabel und Joshua zum ersten Mal das haus wirklich intensiv bespielt. Ob nun Hänsel und Gretel oder eigene Geschichten, zur Zeit spielen die beiden sehr gut zusammen solche Rollenspiele. Entsprechend groß war Joshuas Entrüstung über meine Abrissarbeiten.

 

Neues Zimmer

Ich freue mich so sehr in den letzten Tagen, das ich mich fast gar nicht mehr streiten kann.

Isabel über ihr neues Zimmer.

Kein Empfang

Papa, ich komme nicht mit zum Tannenbaum kaufen. Ich habe dort keinen Empfang.

 

Von wegen, Kinder brauchen Elektronik Spielzeug. Ein Stück Pappe, eine Schere, ein Stift und viel Fantasie reichen völlig aus für ein Handy.

Mit Kamera, Spielen und Freisprecheinrichtung. Die Größe war bei Isabel allerdings mehr so Neunziger Jahre und beim Joshua sogar eher Siebziger.

Ach ja, und zwischen den Weihnachtsbäumen spielen mit Lousia und Dorrie war so spannend, dass die Kinder darüber alles vergassen.

© 2019: Die Gebeks 50° Nord | KABBO Theme by: D5 Creation | Powered by: WordPress