Monat: März 2018

 

Analog vs Digital

Was macht meine Tochter im Digitalmuseum ARS Electronica in Linz als erstes?

Sie baut aus Papier einen Osterhasen. Zum Glück sind Tablet und Computer doch nicht alles.

Weg ist er

Sieben Jahre stand hier ein Kinderwagen.

Seit heute ist er weg.

Ein komisches Gefühl.

Unfall in der Kita

Gestern wurde Conny angerufen. Joshua hatte einen Unfall. Er war heute den ersten Tag nach seiner Bronchitis wieder in der Kita. Die Erzieher haben ihn weinend im Turnraum gefunden, kurz nachdem Conny weg war. Keiner hatte etwas gesehen, aber er war auch nicht mehr zu beruhigen. Permanent hielt er sich den Kopf bzw den Hals und weinte. Selbst sein Frühstück verschmähte er. Also rief die Kita an. 

Oma Karin fuhr sofort hin. Sobald sie rein kam hörte der Kleine auf zu Weinen. Beim Arzt wirkte er noch etwas verspannt, aber nach dem Schmerzsaft blühte er auf. Eigentlich wollte er ja schon am Morgen lieber zur Oma.

Wir konnten nicht herausfinden was passiert ist. Einen Sturz verneinte Joshua vehement. Er hätte nur genickt und dabei wäre das passiert. Genickt? Ja er hätte den Kopf nach vorne genickt.

Die Geschichte erzählte er immer wieder. Was wirklich passierte weiß keiner. Aber er als er heute früh realisierte, dass es heute wieder in die Kita geht, fing er sofort an zu weinen. Der Hals würde immer noch weh tun.

Wer weiß was passiert ist….

 

Pollenflug 2018

Glücksgefühle

Isabel liegt in unserem Schlafzimmer zum Einschlafen. Während Conny bei Joshua sitzt kuschel ich mit Isabel. Mit eigener Ruhe bringe ich auch Isabel langsam herunter. Zeit spielt noch immer keine Rolle, wenn es um das Einschlafen unserer Tochter geht.

Ein langer Seufzer. Ihr Kopf sinkt auf meine Hand.
„War das ein trauriger oder ein glücklicher Seufzer?“

„Ein glücklicher. Weißt Du Papa, man muss auch entspannen können“.
Gerade für unsere Tochter, die hinter jeder Ansprache, hinter jedem Gesprächspartner gleich etwas Unangenehmes vermutet, ist es besonders wichtig, ein Ort zum Entspannen zu haben, an dem sie sich sicher und geborgen fühlt. Und wenn das in meinen Armen ist, dann habe ich was richtig gemacht.

Wenige Minuten später schläft Isabel entspannt ein.

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