Monat: Dezember 2018

 

Der Weihnachtsmann schaut nicht nach!

„Joshua, willst du nicht aufräumen bevor der Weihnachtsmann kommt?“

„Nein, der schaut hier nicht rein. Der stellt nur die Geschenke unter den Baum.“

Was Automatisches

Ich habe heute noch nicht Automatisches gemacht!

(Joshua, wenn er noch nicht mit dem Handy oder Tablett gespielt hat.)

Dezember im Nebel

Nach dem goldenen November
nun Nebel im Dezember.

Irgendwie verschieben sich die Jahreszeiten. Vielleicht sollten wir Weihnachten im Februar feiern. Dann klappt’s auch wieder mit der weißen Weihnacht.

Lebkuchenhaus

Morgens. Wir liegen noch im Bett, da ertönt aus dem Wohnzimmer ein Schrei und Joshua stürmt ins Schlafzimmer:

Nicht essen, wir wollen spielen!

Am Vorabend hatte ich Teile des Lebkuchenhauses gegessen. Wie jedes Jahr haben die Kinder zusammen mit Oma Karin daran gebaut. Die Kinder selber essen in der Regel nur wenig davon, aber dieses Jahr haben es Isabel und Joshua zum ersten Mal das haus wirklich intensiv bespielt. Ob nun Hänsel und Gretel oder eigene Geschichten, zur Zeit spielen die beiden sehr gut zusammen solche Rollenspiele. Entsprechend groß war Joshuas Entrüstung über meine Abrissarbeiten.

 

Neues Zimmer

Ich freue mich so sehr in den letzten Tagen, das ich mich fast gar nicht mehr streiten kann.

Isabel über ihr neues Zimmer.

Kein Empfang

Papa, ich komme nicht mit zum Tannenbaum kaufen. Ich habe dort keinen Empfang.

 

Von wegen, Kinder brauchen Elektronik Spielzeug. Ein Stück Pappe, eine Schere, ein Stift und viel Fantasie reichen völlig aus für ein Handy.

Mit Kamera, Spielen und Freisprecheinrichtung. Die Größe war bei Isabel allerdings mehr so Neunziger Jahre und beim Joshua sogar eher Siebziger.

Ach ja, und zwischen den Weihnachtsbäumen spielen mit Lousia und Dorrie war so spannend, dass die Kinder darüber alles vergassen.

Arbeitsplatz zum Jahreswechsel

Ich habe mein Büro zu Hause geräumt und bin nun übergangsweise hier unter gekommen.

Immerhin habe ich jetzt noch Tageslicht, darauf muss ich bald verzichten.

Was tut man nicht alles für seine Kinder.

 

Weihnachtslook 2018

Auch dieses Jahr gibt es wieder einen besonderen Look für die Weihnachtszeit. Im Hintergrund gibt es mit WordPress 5.0 den Gutenberg Editor neu, aber das Layout benötigt bald eine Überprüfung. Für Weihnachten übertünchen wir das mit einem eigenen Weihnachts-Design 

Hauptsache Du weißt wie Dein Lieblingsbuch heißt..

Der Titel von Rumpelstil führt mich zurück zu meiner Jugend. Zu vielen Erinnerungen, zu so vielen Büchern und eines ist in meiner Erinnerung geblieben. Ich weiß nicht ob es Traurigkeit, die verzweifelte Gesellschaftssituation, das alte Berlin, das Interesse an der Zeit vor dem Dritten Reich oder einfach nur die Liebesgeschichte war.
Aber dieses  Buch blieb bei mir hängen.

Drei Kameraden von Erich Maria Remarque

Das Umfeld gleicht heute immer mehr der Situation von damals, so dass dieses Buch aktueller ist denn je. 

Aber vielleicht ist es auch nur die bildhafte Sprache von Remarque, die mir in den Sinn kommt, wenn ich einen Rum trinke.

Golden floß der Kognak, der Gin glänzte wie Aquamarin, und der Rum war das Leben selbst. Eisern saßen wir auf den Barstühlen, die Musik plätscherte, das Dasein war hell und stark; es floß mächtig durch unsere Brust, die Trostlosigkeit der öden möblierten Zimmer, die uns erwartete, die Verzweiflung der Existenz war vergessen, die Bartheke war die Kommandobrücke des Lebens, und wir fuhren brausend in die Zukunft hinein.

Drei Kameraden / Erich Maria Remarque

Das Buch kann man hier lesen: Drei Kameraden von Erich Maria Remarque

Die letzte Rezension, die ich über das Buch gelesen, war besonders interessant. Die „Drei Kameraden“ sind nicht die Freunde Robby, Gottfried und Otto, die zusammen durch die Wirren der Zwanziger stolpern, sondern die drei Kameraden, die Robby in der Geschichte verliert: Gottfried durch ein Attentat, den Wagen Karl durch Geldnot und am Ende Pat durch Krankheit. Und das zu einer Zeit, als Deutschland und die Menschlichkeit so ziemlich alles verlor, was sie ausmachte.

Nikolaus – Gut oder auch mal böse?

In den Medien kommt eine grüne Politkerin zu Wort, die fragt ob die Rolle des bösen Knecht Ruprecht noch zeitgemäß ist und bekommt dafür viel Schelte.

Auf die Frage an Joshua, ob er denn keine Angst hätte, dass der Nikolaus ihm nur eine Rute und ein Stück Kohle gebracht hätte, schaute er mich nur an, schüttelte den Kopf und sagte: „Sowas macht der Nikolaus doch nicht“.

Wir brauchen nicht mehr darüber diskutieren und nachdenken, das Bild des bösen Knecht Ruprechts wird auch so heute nicht mehr ernst genommen.

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