Traurige Weihnachten

Lothar Bieler. der Chef des RKI, warnt vor schlimmen Corona-Zuständen zu Weihnachten.

Zuletzt seien 0,8 Prozent der Erkrankten gestorben. Das bedeute, dass von den mehr als 50.000 Infizierten pro Tag in den nächsten Wochen 400 sterben würden.
„Daran gibt es nichts mehr zu ändern.“ …
Niemand könne diesen Menschen noch helfen, selbst mit bester medizinischer Versorgung nicht.

Lothar Bieler / RKI

Und in Köln wird Karneval gefeiert, die Fußballvereine wollen volles Haus ohne Masken, die Clubs und Kneipen sind voll und alle sind unbesorgt. Die Kommune trifft sich in voller Stärke und ohne Abstand.

Keiner realisiert welche Dramen hier tagtäglich sich vor unseren Augen abspielen. Was gäbe es für einen Aufschrei wenn täglich 400 Menschen an Terror, vergifteten Essen, Verkehrsunfällen oder ähnlichen sterben würden?

Unser Ski-Urlaub in Seefeld wird zu 99% abgesagt. Bis zum ersten Dezember können wir kostenfrei stornieren. Und warum wird abgesagt?

Nicht weil man es als zu gefährlich ansieht.
Nicht weil 2G im Skilift ohne Test ein großes Risiko ist.
Nicht weil eine Inzidenz von über 1000 in Tirol herrscht.
Nicht weil Wintersport und Corona eh schon eine blöde Kombination ist.

Nein, weil die Kinder bei der Einreise aus einem Hochrisikogebiet fünf Tage mindestens in Quarantäne müssen und das Versäumen der Schule mit Geldstrafen belegt werden kann.

Wieviel trauriger als 400 Todgeweihte pro Tag kann es zu Weihnachten werden?

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