Monat: März 2013

 

In Ketten

Isabel und ihre KettenIsabel hat den Schmuck entdeckt. Als sie bei Oma Gaby zu Besuch war hat sie die Kiste mit den alten Ketten von Oma Elfriede gefunden. Das war spannend. Lauter tolle Ketten mit großen Klunkern. Damit kann man ganz toll spielen. An- und Ausziehen, Oma und Mama zum Anziehen geben, wieder alles in Kiste packen und neu auspacken.

Aber so toll das Spielen auch ist, den eigenen Schmuck mag Isabel noch nicht. Seit der Taufe hat sie mehrere Ketten die sie aber nicht anzieht. Mal kurz testen ist okay, aber sonst stört das. Weg damit. Bevor sich Isabel stylt wird also noch etwas Zeit vergehen.

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Im Krankenhaus

Es ist Mittwoch abend. Als wir aus dem Fahrstuhl komme stürmt Idabel zur Treppe ins obere Stockwerk und setzt sich auf die unterste Stufe. Das macht sie fast immer und bis zur dritten Stufe ist es mir auch eigentlich egal. Ich hatte beide Hände voll und da Isabel mal wieder andere Pläne hatte als ich, dachte ich, ich bringe schnell alles in ide Wohnung und hole dann die Kleine. Gerade als ich alles abgestellt habe höre ich es rumpeln. Ich lief schnell zurück zur Treppe und hobe Isabel auf, die schon kräftig weinte. Sie beruhigte sich wieder, humpelte ab da allerdings und meinte immer „Aua Bein“. Kurz darauf kam Andy. Mittlerweile hatte sie schon einen ziemlich großen blauen Fleck am Bein. Ansonsten hat si aber ganz normal gespielt.

In der Nacht gegen 2:30 Uhr fing sie auf einmal laut an zu weinen. Ich ging ins Zimmer um sie zu beruhigen. Da hatten sie bereits ihr ganzes Bett vollgekotzt. Andy kam schnell zu Hilfe. Kind notdürftig duschen, Bett säubern. Gerade als wir Isabel wieder naziehen wollten kam der nächste Schwall. Also ab mit ihr in KRankenhaus. Erst fuhren wir nach Langen. Dort wurden wir weitergeschickt nach Darmstadt. Die Untersuchung ergab nichts auffallendes, aber nach einem unklaren Sturz hiess es 48 Stunden zur Beobachtung ins Krankenhaus. Irgendwie hatten wir darüber gar nicht nachgedacht und so hatten wir überhaupt nichts mitgenommen. Izzie hat sich dann auch noch ihren Schalfanzug beschmutzt und musste ihn einem vom Krnaknhaus schlafen. Während sie im Überwachungsbettchen wieder einschlummerte tat ich kein Auge zu.

Am nächsten Tag kamen wir dann auf die Station. Wir kamen in ein Zimmer mit der kleine Nora. Mutter und Kind waren sehr sympatisch. Izzie hat dann erstmal alles erkundet, denn es ging ihr schon besser. Es war eigentlich ein toller Spielplatz wenn da nicht andauernd jemand gekommen wäre und in die Augen geläuchtet hätte. Aber das konnte man ja alles ertragen. Nur mit dem Blutdruck messen stand sie auf Kriegsfuss. Auf der Station gab es zwei Bobbycars die viel umkämpft waren. Izzie ist recht viel damit gefahren. Der Gang war auch breit und ausserdem konnte man super im Kreis fahren.

Der zweite Tag war dann schon etwas langweiliger. Also nahm ich sie mit in den Kiosk um mir einen Kaffee zu holen. Dort stand sie vor dem Regal und musste die schwere Entscheidung zwischen einer kleinen Tüte Haribo Tutti Frutti und einer Dose TicTacs treffen. Nach einiger Überlegung nahm sie die Hariobo und ich gab ihr einen Euro in die Hand. An der Kasse hob ich sie hoch. Die Kassiererin brauchte die Haribo Tüte zum einscannen. Das fand Izzie nicht so toll, aber da sie sie schnell wieder zurück hatte ging das auch. Dann gab sie der Kassiererin den Euro und freute sich, dass sie noch ein Geldstück zurück bekam. Mit einem Gummibärchen im Mund war unser Kind glücklich.

In der kommenden Nacht hat sie sich dann wieder übergeben und wir mussten noch in der Nacht das Zimmer wechseln, da sich das andere Mädchen nicht anstecken durfte. Wir wurden dann am Samstag doch entlassen mit Verdacht auf einen Darm Virus. Für eine Gehirnerschütterung gab es keine Anzeichen. Der Darmvirus schlug dann richtig zu. Conny wurde krank und hat sich dann mit Izzie zusammen übergeben. Eine anstrengende Nacht für Andy, den es dann einen Tag später erwischt hat. Zum Glück waren Conny und Izzie dann schon wieder besser drauf.

Izzie wollte wohl nicht in den Urlaub

Am Tag vor der Abreise boykottierte sie unseren Bemühungen alles zusammen zu packen. Mal abgesehen davon, dass sie aus allen Bergen an Wäsche, Winterklamotten, Sonnebrillen und was sonst noch immer so rumlag sich immer  was stehlte. Nein, als Conny das Spielzeug zusammen packte, stand sie daneben und schimpfte wie ein Rohrspatz. Und sobald sich die Gelegenheit bot, trug sie ihr Spielzeug wieder zurück in ihr Spielzimmer. Eine Sysyphus-Arbeit, denn wir packten immer wieder alles ein….

Aber nicht nur der Spielzeugklau erregte ihren Widerwillen. Abends brachte ich alle Mülltüten runter und wir sammelten den Restmüll des Abends in einer Extra-Mülltüte. Und damit keiner mehr was versehntlich in den Mülleimer schmeisst, hat Conny einfach keine Mülltüten mehr in die EImer gepackt. Aber da haben wir die Rechnung ohne unsere Tochter gemacht. Zuerst wollte sie die Mülltüte in den Mülleimer packen. Als sie das nicht durfte kletterte sie auf ihren Tritt und holte aus der Schublade frische Müllbeutel: „Da! Da! “ meinte sie zu Conny und hielt die Beutel hin und dachte sich „Mach die endlich da rein“. Wenn wir mal die WOhnung nicht in Schuss halten, Izzie sagt uns schon was zu tun ist. Nun, das mit dem „Wir fahren morgen in den Urlaub“ ist halt doch schwer zu erklären.

Fasching

Die erste richtige Fassnacht-Saison für Isabel. Letztes Jahr hat sie nur im Wagen gelegen.

Oma und Opa sind ja große Fassnachter. Da bekommt auch die Enkelin ihre Fuhre Fassnacht ab. Am Samstag ging es auf den Kinderumzug nach Flöseheim. Einstimmung mit kleiner Dosis.

Das mit dem Naschzeug ist neu für Isabel. Isabel ist zum Glück recht vorsichtig, wenn es darum geht, von Fremden was anzunehmen. Da müssen wir oft die Kamellen entgegennehmen, bevor Isabel sie nimmt. Aber was sie hat, das hat sie. Auch wenn sie noch niicht ganz genau weiß, wie sie es einschätzen soll. Was sie in der Hand hat wird auch festgehalten. Selbst wenn es unter dem Handschuh ist, denn es war recht kalt.

Den großen Umzug erlebt sie auf meinen Schultern. Da kann mal toll schauen. Aber wie immer, wenn sie unter Reizüberflutung leidet, wird Isabel recht ruhig und fast teilnahmslos. Obe es gefällt oder nicht sieht man ihr nicht an, man merkt es nur an den folgenden Reaktionen.

Nachdem Umzug gehen wir noch ins evangelische Gemeidehaus zum VoLiBu. Oma und Opa erkennt sie erst, als diese Teile des Clown-Köstims ausziehen.

 

Geschrieben aus .

Kaffee kochen

Izzie ist sehr hilfsbereit. Sie will uns gerne helfen.

Im Laufe der Zeit hat sie gemerkt, dass wir uns immer Kaffe kochen. Und das kann sie auch. Glaubt sie.

Nun ist es nicht überraschend, das Ziel und Ergebnis nicht übereinstimmen. Am Ende ist der Kaffee in der Küche verstreut und Isabel ist schwarz.

Wir freuen uns über den positiven Willen und beseitigen in Teamwork das Chaos. Conny in der Küche und ich das Kind

Ach ja, ein Kaffee wäre jetzt nicht schlecht…

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