Monat: November 2013

 

Hauptsache Schoko

Dialog beim Abendessen:
„Schokomilch!“
„Nein, zum Abendbrot bekommst Du Wasser. Schokomilch gibt es morgens oder nachmittags.“
„Schokowasser!“

Lebkuchhaus bauen bei Oma&Opa

Heute nachmittag haben wir das erste Lebkuchenhaus gebaut. Bei Isabel landete 50% der Verzierung gleich im Mund, bei uns etwas weniger.

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Ich halte dich..

Isabel hält michAm Wochenende nehme ich Isabel meist mit zum Brötchen holen. Wie sich das gehört für unsere heutige Zeit natürlich mit dem Fahrrad. Solange ich nicht den wöchentlichen Großeinkauf mache, ist das Fahrrad die erste Wahl. Und mit dem Kindersitz vorne findet das Isabel ganz toll. Mittlerweile darf ich auch am Lenker anfassen, dafür darf sie auf Zuruf schalten.

Wenn wir heimkommen, rollen wir die Einfahrt runter. Während ich das Fahrrad in den Keller bringe, turnt Isabel auf dem Hausanker, der kleinen Ecke, die unser Haus angeblich halten soll (Architekt aus Schilda?, Soll ich mir Gedanken machen?).

Auf der Steinbrüstung balanziert sie hin und her und springt dann runter. Natürlich meistens an meiner Hand, denn  ein bisschen Vorsicht muss man walten lassen. Ich traue ihr viel zu und was sie sich traut, lasse ich sie auch machen. Wenn es nicht zu gefährlich ist. Aber hier will sie meine Hand meistens haben, obwohl es schon gut klappt.

Dann sollte ich das machen. Nagut, also kletter eich auf die Mauer und mache das vor. „Hand“ „?“ „Hand“ Ich schaue zu meiner Tochter. Sie steht neben der Mauer, reckt ihr kleines Ärmchen in die Luft und ruft „Hand“. Ich soll ihr die Hand geben, damit ich auch sicher balanzieren kann. Schmunzelnd beuge ich mich runter (gar nicht so leicht), reiche ihr die Hand und sie führt mich über die Balanzierstrecke. Stolz wie Oskar, die Kleine

 

Das Lied von Oma

Diese Woche war Isabel gegen Abend hin schon sehr müde. Dann kann man ihr nichts rechts machen, immer wieder wieder wird geweint. Und Ausdauer beim Spielen hat sie danns schon gar nicht. Man kennt das ja: Man ist schlecht drauf und der Reste der Welt versteht einen überhaupt nicht. So ging es Isabel auch. Conny wollte ihr was vorsingen. Aber jedes Lied, dass sie anstimmte, war Isabel nicht recht. „Nein, das von Oma“ antwortet sie jedesmal. Selbst die sonstigen Favoriten wie „Das Krokodil vom Nil“, „Laterne, Laterne“ oder „St. Martin (das mit Gelbe, Rote, Grüne Blaue, lieber Martin komm und schaue“ waren ihr nicht Recht.

In ihrer Verzweifelung rief Conny in Flörsheim an. Aber Oma Karin war nicht das. Gut das Opa Peter zumindest das Lied kannte. Die Melodie war einfach: Hänschen Klein. Aber nicht mit dem original Text, sondern der Berliner Variante.  Bis auf das Ende (das in der Gebekschen Fassung von der Berliner Variante abweicht) konnten dann Opa und Isabel das Lied wieder zusammen bringen.

Hänschen klein
ging allein
in´n Berliner Turnverein
Turnt am Reck
fällt in´n Dreck
ist die Nase weg
Kommt der Doktor Pillemann
klebt die Nas´ mit Spucke an
Allet jut, allet jut,
Hänschen kricht n Zuckerhut.
(Hänschen klein freut sich sehr
hat nun eine Nase mehr)

Und als beide so vor sich hinsangen kam ich dazu. Und in den hinteren Gehirnwindungen war dieses Lied seit 30 Jahren versteckt. Und trotzdem war es sofort wieder da. Nun werden wir der nächsten Generation dieses Kinderlid eintrichtern…

Geschrieben aus .

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