Monat: März 2014

 

Kindermund mal wieder

Ich war mit Isabel spazieren
„Wo sind die Vögel“
„Na im Baum“
„Sehe keine“
„Aber du hörst sie“

Wir gingen auf den Spielplatz. Das Sand-Spielzeug fehlt. Es lag nicht im Kinderwagen wie gewohnt.
Aber auch dafür hatte Isabel eine einfache Lösung:
„Du holst. Ich warte!“

 

Wunschzettel

Wunschzettel 2013Kurz vor Weihnachten kam bei uns, wie bei allen Kindern, das Thema Wunschzettel auf.

Als Isabel irgendwas erwähnte und meinte, der HoHoHo (auch als Weihnachtsmann bekannt) bringt, das habe ich die Geschichte mit dem Wunschzettel erklärt.

Sie überlegte kurz und lief los. Zwei Minuten später kam sie zurück mit einem Zettel, auf dem ein einzelner Strich war. Sie übergab ihn mir und strahlte mich an.
„Ist das dein Wunschzettel“

„Ja“

„Papa kommt mal helfen“

„Au ja!“

Isabel verschwand wie ein Blitz im Kinderzimmer und ich ging hinterher zum Wunsczettel malen. Neben ihren echten Wünschen kam auch der HoHoHo mit auf sowie viele Dinge, die auf einen Wunschzettel nicht gehören wie die Sonne oder die Mama. Aber sie malte mit soviel Spass und Fantasie, dass man ihre Vorstellungen nicht mit einem Hauch Realität bremsen wollte.

Wir haben den Wunschzettel per Scan und Internet direkt weitergeleitet an  den Weihnachtsmann und es hat ja auch zumindest zum Teil geklappt.

 

Kindermund

„Isabel hilfst du mir beim Reifenwechsel bei Papas Auto?“
„Ja. Dann bekommen wir aber dreckige Hände.“
Erstaunlich was sich unser Kind vom letzten Mal behalten hat.

Fürs Büro

Isabel bringt Spielzeug in die KitaJeden Tag nimmt Isabel etwas mit in die Kita. Mal die eine Puppe, mal die Andere. Oder auch ein Buch, ein Auto oder was ihre gerade so einfällt. Manchmal auch alles zusammen.  Daran habe ich mich schon gewöhnt. Si§ trägt es brav rein und am Ende des Tages steht alles in ihrem Fach. Der Rücktransport klappt also auch gut.

 

 

 

 

 

 

 

Lektüre für die Arbeit.

Heute war es aber besonders. Sie suchte mir ein Buch aus, dass ich mit in das Büro nehmen sollte. Sie holte es extra für mich aus dem Kinderzimmer und übergab es mir. Ich musste es dann auch selber tragen. Als sie ausstieg erinnerte sie mich extra noch einmal an das Buch. „Papa für das Büro“ und fügte auch ein „Wieder mitbringen“ an.

 

Projekt „Burschi“

Burschi 2014Unser Nachwuchs ist noch nicht auf der Welt, da hat er schon einen Spitznamen. Einen potentiellen Namen hat er ja schon. Den hat Conny schon seit ihrer Jugend in petto. Weil sie den Namen für einen Jungen bestimmen will, hatte ich ja die Wahl bei einem Mädchennamen. Der Deal galt schon beim ersten Kind und jetzt wieder. Deswegen hat unser Projekt „Nachwuchs II“ schon einen Namen. Nur verraten wiollen wir den vor der Geburt nicht.

Aber dank der Krankenschwester aus dem Bürger-Hospital hat der Kleine nach der Fruchtwasseruntersuchung schon einen Spitznamen.

„Wollen Sie das Geschlecht wissen?“
„Ja“
„Der Bursche ist gesund“

Das brachte uns zu dem altbekannten Spruch: „Egal ob Junge oder Mäddchen, Hauptsache der Bursche ist gesund“.

Und seitdem heisst der Kleine nur noch Burschi. Auch Isabel gegenüber reden wir meist von Burschi. Es ist zu befürchten, dass er diesen Spitznamen so schnell nicht ablegen wird.

Obwohl, wenn er nach seiner Schwester kommt, wird er uns das schon deutlich sagen. Als ich sie gestern „Prinzessin“ nannte, meinte sie zu mir: „Ich heisse Isabel!“

Kindermund

„Hast du gepupst?“
„Nur der Bauch!“

Samstag Morgen

Am Wochenende schläft Isabel gerne aus. Oft beginnt sie den Tag dann sehr langsam mit Spielen und Ruhe. Dann kann sie sich lange selber beschäftigen. Letzten Samstag wollte sie nicht einmal am Frühstück teilnehmen. Nun gut, meistens ist sie morgens eh keine große Esserin. Also spielte sie vor sich hin.

Nach dem Essen wollte Conny dann die Windeln wechseln. Die ist morgens nämlich meist sehr schwer und feucht. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass das gemütlich ist“ meinte sie. “ Ich ziehe ihr schnell eine frische an.“ Gesagt, getan? Nein, nicht bei unserer Tochter.

„Komm Isabel, wir wechseln mal die Windel“

„Ich habe doch gar keine an“

Und tatsächlich, da war keine mehr.

„Wo ist denn die alte Windel?“ schwante Conny Böses.

„Im Mülleimer“

Da hat Isabel während sie immer Zimmer spielte die Hose ausgezogen, die Windel entfernt und in den Mülleimer geworfen und danach die Hose wieder angezogen. Sie wird halt groß.

Die reden so komisch

Gestern hatten wir Rick und Ann aus Denver zu Besuch. Conny hatte die beiden Mitte der 90ziger  über die Friendship Force kennengelernt und in Denver besucht. Seit einem Gegenbesuch kurz darauf bestand der Kontakt nur als Brieffreundschaft. Im Zeitalter des Internetexistiert eine Briefreundschaft nicht nur auf dem Papier, sondern auch digital über Facebook, Mail und Blog.

Rick und Ann hatten gestern auf dem Weg von Denver nach Amman sieben Stunden Aufenthalt in Frankfurt. Die Chance haben wir genutzt und mit ihnen einen sehr netten Tag verbracht.

Der Großteil der Unterhaltung lief auf Englisch. Isabel war schon sehr verwundert. Sie verstand ja gar nichts. Irgendwann meinte sie dann: „Rick und Ann reden so komisch“. Und wie immer, wenn sie mal etwas nicht versteht, kommt Isabel dann mit ihre Fantasiesprache: „Dacko Kacko“. Als Ann einen süssen Socken-Hasen für sie aus der Tasche zauberte, war der Name für Isabel schon klar: „Dacko“.

Nach wenigen Stunden folgte bereits der Abschied. Wir wünschen Rick und Ann eine tolle Reise durch das Heilige Land und eine sichere Rückkehr. Es ist toll zu wissen, dass es weit weit weg Menschen gibt, mit denen man freundschaftlich verbunden ist, auch wenn man sich eigentlich kaum kennt. Wir werden den Kontakt weiterhin pflegen und gespannt auf weitere Berichte aus Colorado warten.

Rodeo

Bullriding (Wikipedia)Nach dem Ende der NFL-Saison kommt ein seltsames Programm auf dem Sport US Sender. Einen Tag haben wir auch mal 30 Minuten Rodeo geschaut.

Scheinbar hat das Isabel mehr beeindruckt als gedacht. Denn als wir das nächste Mal Hoppa Reiter auf meinem Rücken spielten, meinte Isabel:“ Kuh reiten“.

Ich sollte wie beim Rodeo wild hin und her springen, Buckel machen, drehen. Und sie blieb oben sitzen, mit festem Griff ins T-Shirt und einem von Herzen kommenden Jauchzen. Natürlich haben wir das Bett als Unterlage genommen. Immer wenn sie runterviel, dann lachte sie herzhaft und wollte sofort wieder aufsteigen. Kuh reiten macht Spass!

Seit dem machen wir das regelmäßig. Das Isabel hart im Nehmen ist hat sie auch gezeigt. Beim letzten Rodeo kam es zu einem harten Kontakt zwischen meinem Hinterkopf und ihrem Mund. Mir tat der Kopf weh und ihre Zähne waren als Abdruck zu sehen. Sie weinte laut und ich bekam einen riesigen Schreck. Während ich sie noch tröstete, schob sie mich energisch weg und meinte. „NOCHMAL“. Jetzt erst Recht. Diesmal griff sie richtig fest in das T-Shirt und kämpfte hart darum nicht runter zu fallen. Die hinzugeeilte Mama gab Hilfestellung, aber die war nicht notwendig. Isabel blieb im Sattel.

 

Opfer des Bobby-Cars

Opfer des Bobby-CarsLange haben die Schuhe nicht gehalten – nur einen Nachmittag auf dem Bobby-Car.
Danach hat Conny per Internet direkt wieder die Bobby-Car Schuhe mit Stahlkappe und Hartgummi Spitze bestellt. Die gleichen wie letztes Jahr, nur halt zwei Nummern größer.

© 2019: Die Gebeks 50° Nord | KABBO Theme by: D5 Creation | Powered by: WordPress