Monat: April 2014

 

Land Unter 2

Heute hat Isabel eine Zeitlang alleine gebadet. Wir waren mit der einen oder der anderen Sache beschäftigt. Ja, unsere Schuld. Klar.

Isabel badete vergnügt. Als ich das erste Mal nachschaute, war schon etwas Wasser über die Wanne getropft. Also schimpfte ich etwas. Wie so oft. Denn sie spielt furchtbar gerne mit Gefäßen voll Wasser auf der vorderen Kante. Hinten stehen die ja auch nicht richtig, wie sie bemerkt und ich zugeben muss. Deshalb ermahne ich sie immer wieder, wische das Wasser auf und am Ende kommen wir miteinander zurecht. Das schon seit vielen Monaten. Aber bisher war auch immer jemand im Badezimmer dabei gewesen. Diesmal haben wir ihr mehr Freiheit gelassen. Sie wird ja größer und braucht nicht immer eine Aufsicht. Dachte ich.

Als ich das zweite Mal vorbei kam, stand alles unter Wasser. Der Teppich war komplett nass. In der Ecke stand das Wasser 2 cm hoch. Auch unser Holzregal (Maßanfertigung) hatte nasse Füsse. Ich schimpfte wie ein Rohrspatz. Isabel wurde kurzerhand in die Duschkabine verbannt. Und während ich nun schnell das Regal ausräumte und ins Trockene rettete, begann sie die Duschkabine abzulecken. Der nächste Anschiss folgte.

Einen halben Eimer Wasser wischte ich auf. In den Handtüchern, die ich als Barriere zum Flur aufgebaut hatte, damit kein Wasser unters Laminat läuft, steckte noch mehr Wasser. Und währenddessen räumte Isabel munter alle Dusch-Shampoos ab. Völlig unbeeindruckt von den bisherigen Rügen. Na klar, die nächste folgte auf dem Fuss. Isabel wurde nun ins Wohnzimmer auf die Couch verbannt. Doch während wir die letzten Dinge in Ordnung brachten, begann sie herumzulaufen und zuspielen. Wenn Sie sich zur Strafe wo hin sitzen muss, darf nicht gespielt werden.

Ich brachte das Bad wieder in Ordnung, wischte das Regal ab, baute es wieder auf (jetzt wackelt es 🙁  )und zog mich um. Aber Isabel hatte noch nicht genug und holte sich den letzten Anschiss ab, weil sie nun begann alleine auf die Couchlehne hochzuklettern.

Jetzt sollte man glauben, dass nach den ganzen Unfug man wütend auf das Kind ist. Nun, eigentlich nicht. Man ärgert sich und hat Sorgen (wie beim Klettern) aber am Ende sieht man es doch ganz entspannt. In diesem Alter muss man doch noch immer aufpassen. Man fragt sich nur, wo soll das noch enden, wenn sie schon so anfängt…

 

Genaue Anweisung

Wir kämpfen mit der Windel.

So langsam wird es Zeit der Windel auf Wiedersehen zu sagen. Wir wollen das voran treiben, bevor Burschi auf die Welt kommt. Wenn der Kleine eine Windel bekommt, wird es eh zu einem Rückfall kommen. Aber vielleicht können wir vorher schon was erreichen.

Manchmal verzichtet Isabel schon jetzt auf die Windel zuhause. Aber das mit dem Bescheid geben klappt noch nicht. Normalerweise läuft’s dann in die Hose. Oder wie neulich, als sie auf dem Plastikschemel am Waschbecken stand, einfach so auf den Schemel und in die Landschaft.

Dabei klappt das mit dem Töpfchen recht gut. zumindest morgens und abends, wenn sie eh umgezogen wird. Es gibt ja auch immer einen Sticker. Manchmal nutzt sie es aus und rennt nackig durch die Wohnung und ans Fenster. Aber der Exhibitionismus unserer Tochter ist ein anderes Thema.

Aber wenn sie einmal angezogen ist geht sie ungern aufs Töpfchen. Man kann sie noch so oft fragen, auch Sekunden vor dem Unglück: „Nein, ich muss nicht“. Dann hört man einen leisen klagenden Ruf und wir wissen: Sie steht irgendwo in einer Pfütze.

Für das große Geschäft verweigert sie das Töpfchen ganz. Das geht in die Windel oder halt die Büchse. Bis jetzt war es auch immer recht hart, so dass es nicht wirklich eklig war. Aber irgendwann reisst jede Glückssträhne.

Dabei kann sie das mit dem Töpfchen eigentlich ganz alleine. Hat sie gerade gestern gezeigt. Da hatte stand sie am Klo und hatte plötzlich eine andere Strumpfhose an. Bei Conny schrillten die Alarmglocken. Doch alles war okay. Sie hatte ihr Geschäft auf dem Töpfchen verrichtet, es dann in die Toilette gegossen, sich ordentlich abgewischt und dann auch noch umgezogen, obwohl alles sauber geblieben war. Geht doch.

Am Samstag sind wir nach Wiesbaden auf den Sportplatz gefahren. Isabel bestand darauf, ohne Windel zu fahren. Ausser Haus habe ich immer noch ein ungutes Gefühl. Die Wechselklamotten hatten wir dabei.

Isabel spielte stundenlang und ich hatte die fehlende Windel schon vergessen. Conny frage Isabel immer wieder:“ Sollen wir aufs Klo gehen?“ Doch Isabel wollte nicht. Dabei sah sie aber aus, als ob sie müsste. Und dann unterlief Conny ein Fehler. Sie formulierte einen Satz falsch. In der Sandgrube sitzend meinte sie: „Wir können auch hier am Zaun pullern.“  Isabel war einverstanden und bevor Conny sich mit dem Bauch auch nur erheben konnte stand unsere Tochter in voller Montur am Zaun und liess es laufen. Schliesslich hatte ja niemand gesagt, dass sie die Hose runter machen soll und von Conny gehalten werden sollte. Beim nächsten Mal muss man das wohl vorher richtig erklären…..

Neues Bett

Neues BettUnser Isabel wünscht sich ein Hochbett. Es war ein Fehler gewesen, sie beim Stöbern durch die Möbelläden mitzunehmen.

Aber wir mussten ja für das Kinderzimmer planen. Schliesslich möchte da bald ein neuer Erdenbürger mit einziehen. Für den jetzigen alleinigen Besitzer des Zimmers gibt es dann Einschränkungen, die wir ihr soviel wie möglich entschädigen wollen.

Nach dem sie die tollen Hochbetten gesehen hatte war klar: So was will sie auch. Leitern, Burgen, Prinzessin, Rutschen und alles was so ein kleines Kind begehrt. Aber auch verdammt groß und zum Teil auch ordentlich teuer. Da ist nicht alles möglich.

Am Ende sollte die Vernunft siegen. Die beste Alternative und der geringste Raumverbrauch bietet die Variante mit einem neuen Kinderbett und der Umbau  von Isabels Bett zu einem Junioren-Bett. Und damit sie auch Raum für sich hat, dann mit einem Zelt oder Baldachin drauf. Ein zweites Babybett haben wir per EBay-Kleinanzeigen auch schon gefunden und preisgünstig gekauft.

Doch wir hatten die Rechnung ohne unsere Tochter gemacht. Ab sofort hiess es nur: Ich will ein Hochbett. Immer wieder. Also macht man sich seine Gedanken und siehe da. mit ein bisschen Anpassung kann ein Hochbett evt doch bessere Raumbedingungen bieten als das Juniorbett.

Aber vor das Hochbett hat der liebe Gott die Disziplin beim Schlafen gesetzt. Isabel nutzt die Lücke im Gitterbett ja immer wieder für Ausflüge. Ausserdem schmeißt sie sich nachts von einer auf die andere Seite, liegt in Ecken gekuschelt,  gedreht und verdreht, gegen das Gitter gepresst, auf de Decke, unter den Kissen. Kurz gesagt: Wir müssen das erstmal testen.

Also haben wir gestern das Bett umgebaut. Aus dem Baby-Bett mit Gitterstäben wurde ein Kinderbett. Das wirkt auf einmal nur halb so groß. Aber immer noch 30 cm hoch. Beim Umbau hat Isabel tatkräftig mitgeholfen. Schrauben rein und raus drehen ist kein Kunststück.

Dann kam die Stunde der Wahrheit. Auf dem Boden legten wir den Puzzle-Teppich. Einschlafen erwies sich wie erwartet als schwer. Zuerst einmal musste sie loslaufen ohne Ziel, um irgendwas zu finden, dass sie unbedingt im Bett brauchte. Wir brauchten mehrere Versuche. Einmal stand sie im Flur. Beim nächsten Mal hatte sie sich das Licht angemacht und spielte. Beim dritten Mal tat sie als ob sie schliefe, hatte sich aber eine Mütze geholt und angezogen. Dass sie dabei auch drei paar Socken übereinander angezogen hatte (bunt gemischt) merkten wir erst später. Am Ende klappte der alte Trick: Ich legte mich vor das Bett und schlief auch ein. Zumindest tat ich so.

Eine halbe Stunde später, als wir nach ihr schauten, lag sie nun draussen vor dem Bett, wo ich vorher lag. Also hob ich sie zurück. Als wir dann ins Bett gingen, lag sie mit dem Kopf auf einem Kissen auf der Erde, während die Füsse noch im Bett steckten. Also staffierte ich alle Kissen, die ich zur Verfügung hatte, rund um das Bett. Und siehe da, zumindest für den Rest der Nacht klappte es.

Mal sehen was die nächsten Nächte bringen. Zum Glück haben wir das nicht mit einem Hochbett geübt….

Update 1:

Auch gestern Abend wollte sie nicht schlafen. Kurz aufstehen, Licht anmachen und spielen. Es ist ja so einfach. Man muss nur ruhig sein, damit die Eltern nichts hören. Doch denen fällt besonders Ruhe auf. „So schnell schläft unsere Tochter nicht“ meint Conny und schaut nach. Scheinbar doch. Doch Conny hat nicht gesehen, dass die Leselampe in der Ecke schon brannte. Eine halbe Stunde später kontrollieren wir erneut und unsere Tochter war fleissig am Spielen. Bücher, Puppen und Pferde im Bett, davor und daneben. Es kam noch etwas Protest als wir sie wieder ins Bett steckten, aber eigentlich war sie müde. Ein bisschen sitzenbleiben, streicheln, singen und sie schlief ein.

Mitten in der Nacht weckt mich Conny. „Pst! Komm mal mit“. Isabel lag auf dem Teppich, weit weg vom Bett. Ich hob sie vorsichtig zurück und nach zwei Minuten schlummerte sie weider.

Also Conny sie heute morgen darauf ansprach, sagte sie: „Ich war doch im Bett. Auf dem Teppich ist mein Bett“. Und richtig. Sie hat ja einen Spielteppich, auf dem eine komplette Wohnung abgebildet ist. Und dort lag sie in ihrem Bett…

Update 2:

Ein kleiner Erfolg. Abends darf Isabel noch ein bisschen spielen. Conny hat Ihr gesagt:“ Du bleibst aber im Bett“. Und deshalb fügt Isabel ihrem Ruf nach Mama 15 Minuten später noch den Satz „Ich bin aber im Bett“ hinzu. Bis sie schläft dauert es etwas. Am Ende finde ich sie dann um 5:00h dann doch noch auf dem Boden. Aber es fast die ganze Nacht gedauert, bis sie raus gefallen ist.

 Update 3:

Zumindest fällt sie nicht mehr raus. Die letzten zwei Nächte blieb sie im Bett. Auch wenn sie schon mal quer lag, alle Kissen und Decken rausgeworfen hatte oder sonst wie Chaos stiftete. Nur das mit dem Einschlafen klappt noch gar nicht. Sie weiß, dass sie das Licht nicht einschalten darf. Tut es aber trotzdem. Gegen „Ich muss mal pullern“ kann man ja auch bei einer Windel nichts einwenden. Aber die Puppe muss nachts nicht mehr auf das Klo. Gestern gab es Ruhe, nachdem ich begonnen habe, bei jedem Vergehen eines der Pferde mit raus zu nehmen.

Verpasste Pulitzer Preise

Mit einer der Stories hätte ich bestimmt den Pulitzer Preis gewonnen. Ich hatte so tolle Geschichten im Sinn. Aber irgendwie kam ich nicht dazu. Man kommt so oft nicht dazu. Aber wichtiger als Geschichten und Erignisse ist das Leben. Und das habe ich gemacht. Gelebt. Erfahrungen gesammelt. Soviele Erinnerungen, soviele Erlebnisse. Aber einige Erlebnisse werden durch den Lauf der Zeit nur zu einem Gefühl, verschwimmen in der großen Masse der Fakten. Mir gefällt mein Leben mit meiner Familie und ich will über das Meer der Erinnerungen noch so einige Tour unternehmen. Auch wenn  ich am Ende nicht jeden Moment, nicht jeden Augenblick in Erinnerung behalten kann.

Bei den Erlebnissen, die ich erfolgreich im Blog beschrieben habe, wird diese Erinnerung noch Jahrzehnte andauern. Ein Grund mehr regelmäßig zu schreiben.

Essenstausch

Isabel tauscht mitt Lotta heimlich ihr essen (Früchteriegel mit Käsestange)

Krafttraining

Wenn Isabel was schleppt, dann sucht sie sich auch immer die schwersten Sachen aus. Ehrgeiz, Selbstüberschätzung oder fehlendes Erfahrung? Wir wissen es nicht.

Clever

Isabel kommt nur mit einem Tritt an den Computer. Aber um an die Maus zu kommen, verschiebt sie diesen Tritt ganz einfach.

Lieblingsspiel

Seit sie mobil ist, liebt Isabel ein Spiel: Verstecken. Immer wieder. Manchmal sucht sie auch. Aber Verstecken macht mehr Spass.

Das Lieblingsversteck ist hinter der Tür. Hinter jeder Tür. Ob alleine oder mit Mama/Papa. Bei Oma hat sie extra einen Sitzplatz hinter der Tür bekommen (damit das Kind nicht stehen muss).

Um sich zu verstecken kennt Isabel auch keine Hindernisse. Ob es in der komplett dunklen Garderobe ist oder hinter den hingehängten Manteln. Hauptsache versteckt. Hauptsache sie wird gesucht.

Fangen

Nicht ihre Stärke. Aber keine Ahnung was der Eintrag soll.

Ich brauche keine Schatzkarte

Isabel beginnt Dinge zu verlegen. Manchmal packt sie Gegenstände einfach an neue Standorte. Das ist vor allen für uns ein anstrengendes Spiel. Aber normalerweise weiß sie genau, was sie wohin gepackt hat. Das Problem ist nur, dass man ihr erklären muss, was man überhaupt sucht. Erklären Sie einer nicht einmal Zweijährigen mal was Schlüssel, Taschenlampe, Portemonnaie oder Telefon ist. Beim Schlüssel hat Conny ihr das Schlüsselbrett gezeigt. Darauf hin ist Isabel losgerannt und hat zwischen den Handtüchern im Bad den gesuchten Schlüssel hervorgezaubert.

Laufen lernen / Fallsucht/ wer läuft, fällt auch

Das ist in Kurzform dass, was wir gerade durchmachen. Der Stolz, die Tochter laufen zu sehen. Ihre Begeisterung, wenn es mal klappt. Die Anstrengung, der Mut und auch die Freude in ihrem Gesicht. Aber es läuft auch immer die Angst mit. Vielleicht nicht wirklich die Angst. Man kann es nur irgendwann einfach nicht mehr sehen, wenn die eigene Tochter fällt und sich weh tut.

Sicher, die Kinder müssen dadurch, um es zu lernen. Sicher, die Natur wird schon Vorsichtsmaßnahmen getroffen haben. Hinfallen schadet dem Kind nicht soviel wie man befürchtet. Meist ist ist sie kurz darauf ja wieder zu 100% fit. Man macht sich viel mehr Gedanken als man müsste. Aber wenn man sich vorstellt selber so zu fallen und mit dem Kopf auf dem Boden zu schlagen, da hat man Angst um das Leben.

Lotta und andere Kinder

Hier sollte bestimmt eine Liste der Kinder aus Pekip, Geburtsnachbereitung und Krümelburg hin. Das man später noch weiß, mit wem sie auf der Matte zusammen gelegen hat.

Isabel und Aussicht

Isabel liebt die Aussicht. Sie liebt unser bodentiefen Fenster in Wohn- und Schlafzimmer, den Tritt auf dem Balkon, alles von dem man runterblicken kann.

Wir haben das Schlagzeug entdeckt

Weil Isabel etwas gekränkelt hat, haben wir ihr mal ein Schlagzeug gebastelt. Sie hatte viel Spaß, mal was die Nachbarn morgen dazu sagen 😉

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Badetag

Heute haben wir großen Badetag gemacht. Isabel in der Badewanne und die Großen unter der Dusche. Als ich am Duschen war, hörte ich plötzlich einen Schrei: „Raus! Raus!“ Isabel wollte schnell die Wanne verlassen. Conny reagierte am schnellsten und brachte Isabel in Sicherheit. In der Wanne schwammen ein paar kleine Würstchen. Nur kleine Hasenknödel, aber zu viel für unsere Tochter. Kann ich verstehen.

Vor dem Baden versuchte sie schon in die Hose zu drücken, saß schon minutenlag auf dem Töpfchen, aber nichts war vom Erfolg gekrönt. Der kam erst im warmen Wasser.

Als wechselte sie schnell zu mir unter die Dusche und für sie war alles okay. Denn Rest beseitigte Mama.

Müllabfuhr

Jeden Mittwoch früh ist es soweit. Wenn wir sie hören, müssen wir auch schon loslaufen. In das Schlafzimmer, weil man von diesem Fenster sie am besten sehen. Eine ganze Zeit lang kam sie zu einer anderen Uhrzeit, da passte es nicht in unseren Zeitablauf. Aber jetzt ist sie wieder da.

Die Müllabfuhr!

Isabel liebt die Müllautos. Den Sound, das große Auto, die Männer in Orange, die hinten drauf mitfahren dürfen  und das Ausleeren der Tonnen. Sie guckt da gerne zu.

Besonders toll ist, wenn wir auf dem Weg in die Kita einen Müllwagen vor uns haben und wir zuschauen können. Wenn sie schon in der Kita ist, dann  schauen alle Kinder zum Fenster raus. Denn nicht nur unsere Tochter liebt den Müllwagen. Nein! Alle Kinder lieben ihn.

Arachnophobie

Arachnophobie. Für viele Frauen eine der Urängste: Die Angst vor Spinnen.

Nach unser neusten Untersuchung ist diese Angst nicht angeboren.  Isabel steht trotz einige Kommentare von Conny Spinnen sehr neutral gegenüber. Sie erregen keine Aufmerksamkeit, aber auf keinen Fall hat sie Angst vor den kleinen Insekten.

Letzte Woche auf dem Spielplatz hatte sie eine kleine Spinne auf dem Arm. Von alleine hat sie die gar nicht bemerkt. Erst als ich den Arm nahm, schaute sie hin. Seelenruhig beobachtete sie, wie die Spinne auf dem Arm hochkrabbelte. Sie unternahm auch nichts, als die Spinne in den T-Shirt-Ärmel reinkroch. Aber ich griff ein. Das ging dann zu weit. Die Spinne musste den Ärmel verlassen. Damit war das Thema aber auch erledigt. Für mich und auch für Isabel. Der Spielplatz hatte wieder ihre volle Aufmerksamkeit.

Stichwörter für Artikel – Vergessene Beiträge 2012

Wie das halt so ist im Leben. Man macht sich Notizen, aber bearbeitet sie nicht. Und wenn man später draufschaut, weiß man gar nicht, was damit gemeint war. Mir ging es mit diesen Stichwörtern so:

Ich geh dann mal los -Isabel läuft

Darüber gibt es so viele Geschichten. Von den ersten Schritten über Bay Ping-Pong bis hin zu ihren ersten Ausflügen. Am Ende hatte  konnte ich es nicht mehr sehen, wenn das Laufen mal schief ging. Meistens fiel Isabel wie eine Schranke. Keine Reaktion des Abfangens. Sie fiel einfach und oft knallte der Kopf auch auf den Boden.  Jedes Mal tat es mir selber weh.

Bobbycar – Wir tasten uns heran

Das Bobbycar war am Anfang zu schwer. Per Zufall bekamen wir das Dreirad-Laufrad. Mit dem kam sie besser zu Recht. Auch wenn das in engen Kurven sehr instabil war. Später dann wurde das Boby-Car der Schuh-Killer Nummer Eins. Isabel hat übrigens zwei Bobby-Cars. Das Gelbe in der Wohnung und das Rote (Alte) für draussen. Und natürlich zwanzig Stück oder mehr in der Kita.

Seit Anfang Juni Knopf drücken

Das nutzt sie überall aus. Natürlich auch im Fahrstuhl. Zuerst kam sie nur an den untersten Knopf. Das ist Tür auf oder zu und der Alarm-Knopf

Kunststücke: Füsschen, Nase, Groß

Kunststücke kann sie viel. Also welche mit denen sie uns verblüfft. Aber keine für großes Publikum. Deswegen wird es ein Rätsel bleiben, was der Eintrag sollte.

Waschmaschine: Schauen , anfassen wollen

Waschmaschine ist wie Fernsehen. Isabel sitzt gespannt davor und probiert durch die Scheibe die drehenden Klamotten anzufassen. Klappt aber nicht wie gewollt.

 Hamburger essen

Ja.

Der erste Kindergeburtstag

Der erste Geburtstag wurde zuhause gefeiert. Am Ende knapp 13 Kinder mit zahlreichen Eltern. Das war schon voll. Aber auch voll schön. Ich hatte viel Spass und es ging ruhiger zu als erwartet. Aber es war schon verdammt eng manchmal.

Cousinen zu Besuch

Viola und Miraim bleiben zum ersten Mal über Nacht. Der Anlass war die Shopping-Tour  für die Geburtstagsgeschenke. Die drei Cousinen haben viel Spass und abends schauen wir dann gemeinsam das Auftaktspiel der Deutschen zur Fussball EM.

Schuhe wegtragen

Welches Kind macht das nicht gerne.

Bank klettern -Lotta machte es vor

Lotta war zu Besuch und die beiden spielten im Kinderzimmer. Die Bank war das Objekt der Begierde. Lotta schaffte es nach vielen Versuchen alleine auf die Bank zu klettern. Isabel brauchte Hilfe. Das ließ sie nicht los. Kaum war Lotta gegangen, machte sich Isabel an die Arbeit. Irgendwie muss ich doch auf diese blöde Bank kommen. Als sie es dann geschafft hatte (wenn auch etwas holprig) war sie zufrieden und der Ehrgeiz erloschen.

Banane ess ich gerne

Unser Kind ist ein halber Ossi. Vielleicht liebt sie deshalb Bananen. Jedenfalls sind das im Moment ihre Lieblingsfrüchte. Vielleicht aber auch nur, weil sie weich und süß und lecker sind.

Ball, Ballon, Füße, Puppe

Keine Ahnung was mir die Notiz sagen sollte

 Spiegelneuronen auf der Couch

Isabel kopiert alles. Besser als jeder Chinese. Jetzt verstehe ich , wenn man sagt: Kinder halten einen einen Spiegel vor. Sie kopiert alles was sie sieht.

Wir krabbeln zusammen

Unser Kind wollte anfänglich nicht krabbeln. Vom Laufwagen stieg sie fast direkt auf das Laufen um. Dafür krabbelt sie jetzt. Mit mir zusammen durch die ganze Wohnung.

Isabel geht auf den Balkon Brrrrr

Wenn sie unbedingt will. Aber draussen ist es kalt. Im übrigen hatte sie immer einen großen Respekt vor der Türschwelle. Selbst als sie Laufen konnte, hielt sie sich an dem Rahmen fest und hob die Füsse richtig hoch. Naja, sie hatte ja auch die eine oder andere schlechte Erfahrung gemacht.

Engel

Es war einmal ein Baby im Bauch seiner Mutter, welches bereit war geboren zu werden.

Das Baby fragte Gott: “ wie soll ich auf Erden leben, wo ich doch so klein
und hilflos bin? Wie werde ich singen und lachen können, um fröhlich zu sein?
Wie soll ich die Menschen verstehen, wenn ich ihre Sprachen nicht kenne? Wer
wird mich beschützen?“

Da antwortete Gott dem Baby: „Ich habe für dich einen Engel ausgewählt,
der über dich wachen wird, bis du erwachsen bist. Dein Engel wird für dich
singen und für dich lachen. Du wirst die Liebe deines Engels fühlen und sehr
glücklich sein. Dein Engel wird dir die schönsten und süßesten Worte sagen, die
du jemals hören wirst. Mit viel Ruhe und Geduld wird dir dein Engel lehren zu
sprechen. Dein Engel wird dich verteidigen, auch wenn er dabei sein Leben riskiert.“

„Gott, wie heißt dieser Engel?“

„Der Name ist egal. Nenn deinen Engel einfach MAMA.“

 

Von einem Kunden zur Verabschiedung in die Elternzeit
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