Monat: Februar 2015

 

Laufen lernen ist wie Football Coaching

Joshua versucht sich permanent an meinen Händen hochzuziehen. 

  • Beine schulterbreit auseinander
  • Knie nicht durchdrücken. Tiefer Schwerpunkt.
  • Füße bewegen. Immer unter Schwerpunkt halten.

Und während ich so rede, kommen mir die Sätze bekannt vor. Die  waren beim Football nicht anders. Ich bin mir auch nicht sicher, ob damals jemand mehr verstanden hat als Joshus heute.



Wo bleibt die Mama!

Isabel sitzt am Fenster und wartet, dass die Mama heimkommt.

 

P.S. Sie hat 15 Minuten gesessen und gewartet. Als Mama dann endlich in den Aufzug stieg, wäre sie am liebsten in die Wohnung gerannt. Und als Mama oben ankam, war sie nicht in der Lage ihre Gefühle zu zeigen. Einfach mal hingehen und zu sagen: „Ich liebe Dich“ ist für Isabel sehr schwierig. Gefühle zeigen ist bei Fremden und sogar eigen Eltern/Großeltern sowas von schwierig. Das geht nur mit großer Überwindung.

P.P.S. Ich hoffe, ich denke an diese Sätze, wenn sie in der Pubertät steckt.

Moderne Kunst

Im Augenblick ist Scherenkunst sehr angesagt. Zumindest bei unserer Tochter. 

Wenn ich jedes Kunstwerk für ein Euro verkaufen könnte, wären wir reich.



Herzenswünsche 

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Das war kein guter Plan

Eben beim Spaziergang schob ich den Kinderwagen. Isabel und Conny spielten Fangen. Isabel holte mich von hinten ein.
„Ich habe einen Plan. Renn an mir vorbei und ich versperre der Mama den Weg“ mischte ich mich ins Spiel ein.

Als Isabel mich fast passiert hatte, schob ich den Kinderwagen in die Gehsteig-Mitte. Dabei berührte ich mit der Wagenspitze Isabels Fuss. Sie fiel hin und weinte.

Während ich die Händer überprüfte , die Jacke richtete und sie auf Schäden untersuchte, schluchzte sie mir ins Ohr:
„Das war aber kein guter Plan Papa“

Pollen sind wieder da

Wie jedes Jahr um diese Zeit bekomme ich einen Schnupfen Nase und die Bronchen sind belegt. Doch dieses Jahr weiß ich nicht ist es eine Bronchitis oder nur Allergie. Ich könnte mich ja auch beim Joshua angesteckt haben.

Na egal, das Ergebnis ist das gleiche.

Der Frischkäse ist schlecht

Wir sitzen beim Abendbrot. Isabel nimmt den Frischkäse in die Hand und riecht daran.

„Puh“ meint sie, “ der ist nicht mehr gut“. Und tatsächlich, der Frischkäse ist nicht mehr gut. Wir sitzen da und staunen.

Sabbelmonster

Joshua sabbelt sehr viel. Ständig ist sein Oberteil nass.

Die Ärmel nimmt er permanent in den Mund. der ist schon drei bis vier Minuten wieder nass. Aber auch das T-Shirt hält nicht lange. Er sabbert und sabbert, als ob er Zähne bekommen würde. Wir kommen oft mit einem blauen Auge davon, denn während er schon wieder klitschnass ist. Meistens kommen wir davon.

Aber dafür hat er noch ein Stufe stärker. Wenn er spukt, dann kommt die Milch auch schon mal von ganz unten. Und dann ist es nicht mehr schön. Diese Spucker verteilt er auch gerne mal über unsere Schulter, Arm und Rücken. Die riechen dann richtig.

Abends brauche ich gar nicht mehr fragen, ob das Oberteil in die Wäsche soll. Das kommt immer in die Wäsche, auch wenn er es nur eine Stunde anhatte. Und natürlich hat er abends nie das Oberteil von morgens mehr an. Das liegt schon in der Wäsche.

Ja, die Conny ,muss doppelt leiden. Sie wird nicht nur mehr bespuckt, muss öfter den Johua umziehen, nein, sie muss auch noch töfter waschen, trocknen und aufhängen. Joshua hält sie schon auf Trab.

Nächtliche Unruhe

Unser Zeitplan ist völlig durcheinander.  Zumindest der nächtliche.

Anfang und Ende sind recht stabil. Wir schaffen es durchaus unsere Kinder immer um die gleiche Uhrzeit ins Bett zu bringen. Da sind meist nur 10 Minuten Unterschied. Gegen viertel nach acht liegt Isabel im Bett und Joshua wird gestillt. Doch dann beginnt das Chaos. Manchmal schläft Isabel schnell ein. Eine Geschichte, etwas Kuscheln im Bett, die oblifatorische Milchflasche und gut ist. Und wenn Joshua auch mal schnell trinkt, dann haben wir ab halb neun die Couch für uns. Dann hat man sogar noch Energie, auch mal für uns was zu erledigen. Aber das ist nicht immer so.

Isabel braucht manchmal auch vier bis fünf Geschichten aus dem rosa MP3 Würfel. Und eine weiter Flasche Milch. Dazu noch etwas Zuspruch. Und oft genug kommt sie wieder raus. Manchaml geht sie aufs Klo, aber oft hat sie Angst vor den Schatten. Dann legt sie sich mit dem Kissen auf den Boden und schiebt sich langsam in unser Sichtfeld. Oder sie macht das Licht an und spielt. Oder sie ruft und will nicht alleine bleiben. Das Spektrum an Möglichkeiten ist breit und Isabel erfinderisch.

Joshua kommt dann währed der Nach öfters: Mal früher, mal später. Manchmal nur einmal pro Nacht, manchmal auch drei Mal. Aber auch Isabel gibt während der Nacht nicht immer Ruhe. Manchmal schreit sie nur im Schlaf, manchmal wird sie richtig wach. In Ausnahmefällen kommt sie auch zu ins Bett. Und sie schläft sehr unruhig. Dreht sich wie ein Kreisel.

Ich werde oft kaum richtig wach. Ich laufe los, ohne die Augen richtig auf zu haben. Und wenn ich wach werde, dann kann ich zum Glück auch ganz schnell wieder einschalfen. Das klappt mittlerweile super. Conny schafft das leider nicht so und muss auch noch öfter raus. Dann ist sie immer ganz gerädert. Und das geht jetzt schon über ein halbes Jahr so. Isabel hat damit ja schon vor Joshuas Geburt angefangen.

Mittlerweile habe ich schon Problem zu sagen, wie die letzte Nacht war. Vieles passiert automatisch im Halbschlaf. Schlafen, Unterbrechung, weiterschlafen.

Morgens sind wir dann auch wieder halbwegs pünktlich. Isabel ist normalerweise sehr müde und will nur ungern aufstehen. Das zieht sich jeden Tag unter de Woche über 20 Minuten. Aber am Ende kommen wir halbwegs pünklich aus dem Haus. Joshua hingegen ist ein Frühaufsteher. Oft genug nehme ich ihn um halb sieben aus seinem Bettchen und mit zum Anziehen, Essen und Isabel wecken. Da braucht er Action. Danach ist er wieder müde und geht zu Conny ins Bett kuscheln. Und das kann sich ziehen…

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