Monat: Januar 2015

 

Wach bleiben

Wir sind unterwegs in Walldorf. Ich soll Joshua gleich wach zu hause abliefern. Das wird schwierig werden.

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Nachtrag: 2 Minuten später.

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Nachtrag Nummer zwei: habe ihn wach geküsst und laufe jetzt schreiend singend durch die Stadt die anderen Leute gucken schon komisch.

Endlich wieder am Wickeltisch

Jedes zweite Kind fällt vom Wickeltisch. Das sagt die Statistik. Eins haben wir erfolgreich ohne Unfall über die Zeit gebracht. Das zweite Kind wehrt sich mit Händen und Füßen dagegen.

Seit kurzem können wir wieder abends wieder am Wickeltisch waschen. Das ist ein Riesenfortschritt,  weil wir vorher auf dem Esstisch im Wohnzimmer gearbeitet haben. Das war schon sehr unbequem. Aber durch den geänderten Zeitplan am Abend gehen Joshua und Isabel nun gleichzeitig ins Bett. Damit sind wir zwar immer beide beschäftigt, aber wir können Joshua jetzt eine richtige Unterlage bieten. Das war auch notwendig. Er zappelt und bewegt sich ohne Pause. Der Wickeltisch ist von drei Seiten geschlossen. Wir brauchen also nur eine Seite überwachen. Das war auf dem Esstisch anders. Ausserdem gibt es hier den Wärmestrahler, der gerade jetzt im Winter wichtig ist. Zur Zeit leidet Joshua mal wieder unter einem Schnupfen. Im Gegensatz zu Isabel, die Nasentropfen geliebt hat (vielleicht weil sie helfen) mag er sie gar nicht und wehrt sich aus Leibeskräften.

Wir brauchen viel Platz bei Joshua, weil er sehr viel zappelt. Er ist nicht zu halten. Er dreht sich und wendet und windet sic,  dass es die wahre Pracht ist. Er spielt mit dem Hampelmann, schaut nach den Bären, will zum Elefanten. Oder auch mal runterschauen vom Tisch. Dabei kann er das mit der Tiefe noch gar nicht richtig verstehen. Aber da das Drehen schon super klappt und mittlerweile auch das Robben kein Problem mehr. Da ist der Wickeltisch einfach zu klein.

Still ist’s im Zimmer

Joshua hat bei mir sein eigenes Schlaflied.

Still ist`s im Zimmer, draussen ist Nacht,
einer gibt immer gut auf dich acht.
Mit meinen Händen streichel ich dich,
schlaf ein meinKleines,drück dich an mich.Still ist’s im Zimmer; draussen ist Nacht,
einer gibt immer gut auf dich acht.
Mit meiner Decke wärme ich dich,
schlaf ein mein Kleines, drück dich an mich.

Still ist`s im Zimmer….
Mit meinen Armen wiege ich dich,
schlaf ein….

Still ists im Zimmer….
Mit meiner Liebe schütze ich dich
schlaf ein….

Meine „ins Schlaf wiegen“ Fähigkeit hat abgenommen. Mit Joshua klappt das nicht so  gut wie mit Isabel. Ich habe das immer geliebt, wenn das Kind auf dem Arm selig und geborgen einschläft. Oder wenn man eine Hand in den Stubenwagen hält,mit der anderen den Wagen schaukelt und im Halbschlaf „Schlaf Kindchen schlaf“ singt. Mit ruhiger und langsamer Stimme das Kind entspannen. Selbst wenn man mit guten Beispiel vorangehen musste und ich vor dem Bett liegend auf dem Boden eingeschlafen bin.

Jetzt wissen wir warum das bei Joshua nicht klappt. Stillkinder können nur von den Müttern in den Schlaf gewiegt werden. So steht es zumindest im Buch. Sie kommen auch nachts häufiger, weil sie es gewohnt sind ihren Hunger sofort gestillt zu bekommen. Im Gegensatz zu Flaschenkinder trinken sie nicht mal auf Vorrat.

Wir brauchen ihn auch weniger in den Schlaf wiegen. Ja wiegen hilft natürlich immer noch. Wir bekommen das Kind schon geschaukelt. Aber Isabel hatte mehr nächtliche Stillpausen mit Windelwechsel und echtem Aufwachen. Joshua möchte zwar öfter Trinken, aber durch das Stillen schläft er ein. Windeln wechsel wir auch nicht jedesmal automatisch. Und ich muss meist gar nicht eingreifen.

Manchmal schaffe ich es abends ihn eine Stunde herauszuzögern. Wenn er schon vor elf Uhr winselt und sein „Busi“ möchtet, dann nehme ich ihn, wiege ihn und singe ihn zurück in den Schlaf. Wenn er dann die Hand auf mein Gesicht legt um zu „Sehen“ wer da ist, sich an die Schulter kuschelt um kurz danach auf dem Arm liegend einzuschlafen, dann ist das ein tolles Gefühl. Sein Atem wird langsamer und ruhiger, ab und zu noch ein leises Gestöhne, Gejammer, Seufzer und irgendwann ist die Körperspannung weg und der Körper ist wie ein nasser Sack. Wenn man ihn dann ablegt ist die Freude und Zufriedenheit groß.

Okay, mindestens genaus oft habe ich keine Chance. Er wehrt sich, windet sich, jammert. Und das steigert sich von Minute zu Minute, bis ich ihn dann doch an Conny abgeben muss. Ohne „Busi“ habe ich keine Chance mitzuhalten….

Izzie isst

Morgens

Eigentlich nur Ei. Gekochtes Ei ist die Lieblinsspeise. Aber auch auch mal Spiegelei oder Rührei.

Ansonsten sieht es eher duster aus. Mal ein paar Kornflakes (Müsli). das hat sie zumindest in der Krabbelstube gegessen. Bei uns dann meist Schokolade (Esszet, Streusel, Nutella) mit wenig Brot, ein paar Wurstscheiben und das wars.

Und Butter. Morgens wie Abends isst sie Butter pur. 50-100 gr sind da schnell weg, wenn man nicht aufpasst. Einfach mit dem Löffel in den Mund. Ganz selten (eigentlich nur auf Verlangen von uns) mit Brot.

Mittags

Gemüse, Gemüse, Gemüse. Dazu Nudeln (mit Heller Soße), Spätzle und ein klein bisschen Fleisch.

Eierkuchen geht auch immer.

Abends

Gurken mit Honig, Wurst (besonders Kinderwurst), Cambert, Leberwurst, Spundekäse, FRISCHKÄSE, Brezeln,

Wichtig ist auch der Nachtisch: Eis, Pudding, Götterspeise.

Zwischendurch

Seit Nikolaus 2012 natürlich Schokolade.

Wieder alles wie immer

Die letzten zwei Tage war Isabel pünktlich um sieben Uhr hellwach.
„Hallo, ich brauche Aktion “

Doch heute ist alles wieder wie immer. Sie schläft tief und fest. Na ja, es ist wieder Montag. Das Wochenende ist vorbei.

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Im Supermarkt

Isabel entdeckt im Vorbeigehen eine Flasche im Kühlschrank.

„Die mit dem weißen Deckel will ich haben“

Ich gehe einfach weiter und tue so, als ob ich nichts gehört habe. Doch Isabel geht kurz darauf wieder zurück und schafft es sogar, die Flasche aus dem Kühlschrank zu bekommen. Sie möchte gleich was trinken. Ich stelle die Flasche in den Wagen und sage: „An der Kasse darfst Du trinken.“

Beim weiteren Einkaufen in der Tiefkühlabteilung lasse ich Isabel stehen mit dem Hinweis, ich komme gleich wieder. „Kein Problem, ich bin ja schon groß“

Als laufe ich los und suche mein Zeug zusammen. Zwischendurch schaue ich mal nach Isabel. Die müht sich ab und schiebt den schweren Einkaufswagen durch die Tiefkühlabteilung in Richtung Kasse. Als ich dazu komme hat sie gerade ihr Ziel erreicht und klettert in den Wagen, um an die Flasche zu kommen.

Natürlich helfe ich Ihr und während ich den Rest besorge nuckelt sie 3/4 der Flasche aus.

Unser Tochter gehorcht aus Wort, aber sie findet trotzdem ein Weg zu ihrem Ziel.

Was verloren ging im Kindergarten

Halbschuh lila
Handschuhe grau
Brotdose rot
Lucie (schleichpferd) ist nach drei Wochen wieder aufgetaucht
Tiger Plüschtier
Schäfchen  (ist wieder aufgetaucht )

T.b.c

Besser als wenn sie friert

Isabel war es im Kindergarten kalt auf dem Spielplatz als ich sie abholte. Ich sagte iht, dass ich eine Jacke in ihr fach lege hatte es aber vergessen. Am nächsten Tag hatte ihr die Erzieherin einen zweiten Pullover drüber gezogen . Auch gut dachte ich legte die Jacke ins Fach und zeigte es isabel. Andy sagte ich er kann bei den dünneren Pullovern ruhig ein Winter Hemd mit kurzem Ärmeln  drunter ziehen.  Unsere Tochter zählte nun alles zusammen und hatte unter der winterjacke das hemd, zwei Pullover und eine sweatjacke an. Draußen waren 3 grad. In ein paar Wochen wollen wir in den skiurlaub. Was soll ich ihr da nur anziehen, unserem Michelin Männchen.

Isabel als Mode Expertin

Einige Männer bekommen ihre täglichen Anziehsachen von der Frau herausgelegt. Bei anderen übernimmt diese Rolle noch die Mutter.

Ich konnte und durfte das bisher noch selber machen. Doch das ist vorbei. Von nun an bestimmt meine Tochter das Outfit.

Sie wollte gestern und heute eine Krawatte aussuchen. Ich lege schon am Vorabend meine Klamotten raus, damit ich morgens niemanden störe. Ich stellte ihr darauf hin drei Hemden zu Auswahl. Anschließend drei Hosen.

Und ich muss sagen: Ich hätte die gleiche Wahl getroffen!

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Ritter Rost

Papa, kennst du Ritter Rost?
Ja, den kenne ich. Was macht der denn?
Der rittert!

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