Was für ein Morgen

Zuerst nahm Joshua sein Quetschobst und verteilte es auf der Couch, auf seiner Hose und seinem Pullover. Bei dem Versuch zu retten was zu retten ist verteilte sich das Quetschobst auch noch auf meinem Pullover. Ich habe geschimpft, wahrscheinlich etwas zu doll. Er wusste gar nicht was passiert. Wir haben uns umgezogen. Aber dann ging es ans frühstücken. Joshua ruft „Alla“ schüttelt seinen Milchbecher und verteilt die Milch auf dem Fussboden. Sie war natürlich nicht alle. Wieder geschimpft – nicht so doll und alles sauber gemacht. Dann ist er sein Würstchen und fängt an mit dem Teller zu spielen und schmeißt ihn plötzlich runter. Und was soll ich sagen, der unkaputtbare Kinderteller zerspringt in mehrere Teile. Langsam platzt mir der Kragen. Für Joshua ist das Frühstück zu Ende. Ich esse mein Brot weiter Joshua schmollt. Dann kommt er wieder und will auf meinem Schoss. Erst mit dem Marmeladenglas spielen und Schwupps hat er meine Kaffeetasse in der Hand um deren Inhalt über meinem Teller und den Tisch zu verteilen. Jetzt reicht es, ich räume den Tisch ab. Jetzt kann er die Wohnung weiter verwüsten. Mal sehen was der Tag noch bereit hält.

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