Als ob Corona vorbei wäre

In Berlin diskutieren sie gerade ob die „pandemische Lage“ vorbei ist oder nicht. Dabei sind viele noch nicht geimpft, meist aus falschen Überzeugungen heraus wie Joshua Kimmich, und in den Krankenhäusern und Arztpraxen sammeln sich die Patienten. Wir haben heute, Ende Oktober, schlechter Inzidenz-Werte und eine schlechtere Situation in den Krankenhäusern als vor einem Jahr. Es bleibt zu hoffen, dass ich die Situation nicht wie im Vorjahr exponentiell verschlechtert wie 2020.

Die Kerb 2021 war voll. Ich war im Theater und im Konzert. Am Wochenende gibt es das Oktoberfest der Kommune und Sonntag Halloween bei den Schermulys. Angepasst an die Lage nur draußen und ohne externe Besucher.

Aber das wichtigste Zeichen sind die Staus rund um Frankfurt. Morgens und Abends sind die Autobahnen wieder voll. Unter dem Fernsehturm stehen die Autos Stoßstange an Stoßstange auf dem Weg in die Stadt. Als ob es kein Homeoffice mehr geben würde. Als ob Corona vorbei wäre und wir wieder normal weiter machen könnten. Vorbei sind die Zeiten der leeren Straßen und die Zeit des Homeoffice. Naja, Homeoffice nicht ganz. Den einen oder anderen Tag kann man sinnvoll schon nehmen. Schließlich haben wir auch die Vorteile kennengelernt und wenn die Pandemie eins gelernt hat:

Flexibel sein.

Nicht alles was vorher unbedingt so sein musste, hatte Bestand.

Vieles kann auch anders gelöst werden.

Sich etwas zurück nehmen kann auch positiv sein.

Das gilt für das persönliche Leben genauso wie für die globale Wirtschaft.

Für mich ist Corona noch nicht vorbei, aber wir sind auf einem guten Weg zurück in ein „neues“ Normal. Und das ist gut so.

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