Monat: April 2015

 

Verdrückt

Conny backt in der Küche einen Kuchen, während ich mit den Kindern spiele. Bevor Isabel mich ganz in das Spiel mit Pferden und Puppen verwickelt, gehe ich ins Arbeitszimmer, um vorher noch schnell zwei Mails zu beantworten.

In der Küche sagt Conny zu Isabel: „Wo ist denn der Papa? Hat er sich verdrückt?“

Isabel läuft los, kommt zu mir und schaut mir über die Schulter. Ich suche auf einer Website gerade nach einer Antwort.
„Papa, hast Du Dich verdrückt?“ „Nein, mein Schatz, ich habe gefunden was ich suche“

Isabel rennt wieder in die Küche.

„Mama, Papa hat sich nicht verdrückt!“

Da war es

  das erste Wort:MAMA

Vorführ-Effekt

Ich muss Joshua beim Wickeln mehrere Dutzend Mal immer wieder auf den Rücken legen. Gestern musste ich richtig energisch werden und ihn mit viel Kraft auf dem Rücken halten zum Anziehen. Das gab ein großes Geheule.

Also wollte ich heute einfach mal mitzählen, wie oft ich den Joshua wieder auf den Rücken drehen muss. Und was passiert? Von ein wenig Wiederstand am Anfang abgesehen liegt er quietschvergnügt auf dem Rücken und lässt alles über sich ergehen. Nur fünfmal musste ich ihn wieder hinlegen, davon viermal in der ersten Minute. Fünfmal! Das reicht sonst nicht einmal zum Windel Anziehen. Heute ließ er alles über sich ergehen. Er schaute nicht einmal nach dem Wasser, wollte nicht aufstehen, nichts. Einfach ein braves Kind.

Aber es bleibt wohl beim Vorführ-Effekt. Morgen turnt er wieder herum, wenn er gemerkt hat, dass ich vergessen habe zu zählen. Nun, bei allem Theater und aller Arbeit: Ich kann auch nicht still sitzen……

Das war knapp

Es hatte sich schon agekündigt und ich hatte schon darüber berichtet: Hier und hier.

Joshua tut alles daran vom Tisch zu fallen. Gestern hätte es fast geschafft. Er saß auf dem Tisch, mit dem Rücken zu mir. Er wollte mal wieder die ganze Zeit aufstehen und hoch zur Waschschüssel. Ich stand dicht am Wickelschrank und griff gerade irgendwas im Schrank. Vor lauter Schreck habe ich vergessen was ich wollte. Jedenfalls ließ er sich plötzlich rückwärts kopfüber fallen. Das kam so schnell und unerwartet. In letzter Sekunde presste ich ihn mit Becken, Arm und Hand gegen Schrank. Sein Kopf war schon auf halbem Wege nach unten…

Das war wirklich knapp. Ein paar Hundertstel langsamer, ein paar Zentimeter weiter weg, ein bisschen unglücklicher gegriffen und er wäre kopfüber auf den Boden geknallt. Ich brauchte erstmal jemanden, der ihn mir abnimmt. Selbst heute, ein Tag später, geht mein Puls immer noch schnell, wenn ich davon rede und schreibe.

Joshua hat auch einen ordentlichen Schreck bekommen. Er war an Rücken und Bauch, wo ich ihn erwischt habe, ganz schön rot. Durch das Pressen gegen den Schrank bekommt er bestimmt auch einen blauen Fleck.

Den blauen Fleck des Tages holte sich aber kurz darauf Isabel. Sie tobte vor dem Waschen herum, rannte ins Kinderzimmer. Dabei rutschte sie aus und mit Kopf voll an den Pfosten. Das gab eine Riesenbeule an der Stirn. Nach den ersten 10 Minuten mit Kühli, kuscheln und Globuli hielt sie sich tapfer.

Ich hatte das Glück, den Joshua gerade noch zu erwischen. Es ging ohne Krankenhaus ab. Aber ich kann immer mehr nachvollziehen, wie das früher mit Olav und mir war. Der Olav ist meinem Vater durch die Arme gesprungen und musste zum Arzt. Was man dann mitmachen muss möchte ich nicht erleben.

Männer sind so

Ich gehe den Joshua wickeln. Es ist Zeit für den Schlafanzug. Wir bringen die normale Prozedur hinter uns. Mittlerweile akzeptiert er mich nach einer Woche Pause wieder. Aber am Anfang schaute er schon etwas irritiert und versicherte sich bei Mama, dass alles in Ordnung ist. Im Gegensatz zur Izzie kann man bei ihm alle Gefühle im Gesicht ablesen. Aber jetzt ist alles gut.

Das Waschen bringen wir problemlos über die Bühne. Als ich nach der Windel greife, steht er auf und hält sich mit einer Hand ganz locker fest. Auf einmal pullert er eine Riesefütze an die Schrankwand. Wie ein Großer steht er da und lässt die puller gegen die Wand spritzen. Männer sind halt Männer. Bevor sich im Liegen selber vollpullert, steht er lieber auf.

Live Music makes you feel alive

Ich habe an meinem Wochenende als Strohwitwer zwei Konzerte besucht. Das hat richtig gut getan. Zwei kleine Clubs, zweimal Musik hautnah. Keine CD, Schallplatte oder MP3 kann dieses Gefühl einfangen. Wenn der Bass im Magen kribbelt, wenn ein Haufen Leute bereit ist zu amüsieren, lauthals mitzusingen, zu tanzen und zu feiern, wenn die Musik Handgemacht von der Bühne kommt. Besonders wenn man drei Meter entfernt steht.

Dieses Gefühl darf man nie vergessen.Konzert-Wochenende

Bosstime

(Bruce Springsteen Coverband) in der Scheuer, Idstein
Das Video ist übrigens an diesem Abend entstanden.

Vogelfrey

im Nachtleben, Frankfurt

Spielbann

Vorgruppe (hätte auch den Main Act verdient)

Kissenschlacht 2015

Isabel sitzt auf ihrem Hochbett und lässt alle Kissen, Decken und Kuscheltiere auf Joshua hinabregnen. Der hatte viel Spaß gehabt bevor er die Flucht ergriff.

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P.S. Jetzt spielt sie St. Martin und wickelt ihn in die Decke ein. Er ist davon unberührt und spielt weiter. IMG_2515.JPG

Ehrenplatz 

Die neuen Ostergeschenke haben gleich einen Ehrenplatz erhalten. 

 

Der Glastisch

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Der Glas Tisch ist ein tolles Spielzeug. Man kann sich wunderbar daran hochziehen und zwischen Couch und Tisch herum wandern. Man man Sachen darunter legen und trotzdem sehen. Man kann auf die Oberfläche fassen ohne das Ding zu berühren. Man man auch mit Sachen drauf hauen und das gibt ein tolles Geräusch.
Joshua liebt den Glastisch.

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