Monat: August 2016

 

Für längere Radtouren

Ab sofort sind wir bereit für längere Radtouren. 

Die Installation war nicht so einfach. Wir haben ordentlich getüftelt.

Mit Achim, Kerstin und Kim sind wir dann zu einem Ausflug aufgebrochen. Isabel fährt jetzt schon sieben Kilometer bis zur Odenwaldhütte. Den Rückweg haben wir dann als Tandem zurück gelegt. 

Bei der Probefahrt war Isabel noch sehr ängstlich. Mehr als Schrittgeschwindigkeit war nicht drin. Später dann volles Tempo mit Hinstellen, selber Bremsen oder auch mich mit voller Kraft anschieben. 

Die Premiere ist gelungen und wir hatten viel Spaß. 

Jugend forscht

Heute: Insekten auf dem Balkon wie Spinne, Raupe, Fliege

Der Tacker

Isabell will beim Basteln etwas zusammen kleben.  Conny meint:

„Hol doch den Tacker aus dem Büro.“

Nach 2 Minuten kommt Isabel zurück und hält stolz den Locher in die Luft: „Ich hab den Tacker.“

„Aber das ist kein Tacker. Das ist ein Locher.“

„Ja, ich weiß. Ich habe den Tacker nicht gefunden.“

Die Liebe

Wenn dein Kind zu dir sagt: 

Aber das Wichtigste ist die Liebe!

dann wirst du misstrauisch und suchst erst mal was los ist.

 Gefunden haben wir aber gar nichts. Sie hatte es wirklich so gemeint.

Kinderlos

Nicht nur ich, sondern auch andere Eltern kennen das.

Plötzlich kinderlos – Blog im Wiesbadener Kurier August 2016

Ich kann dazu nur immer wieder sagen: Gott sei Dank war dieses „kinderlos“ freiwillig und nicht die Folge eines Schicksalschlages.

 

Fahrradtour

Familienausflug mit dem Rad„Mama, ich wusste gar nicht dass es so cool ist mit euch Fahrrad  zu fahren.“

 

 

Seit einiger Zeit kann Isabel Fahrrad fahren. Jetzt steigern wir die Distanz.

In den Ferien haben wir den ersten Ausflug mit drei Fahrrädern gemacht. Wir laufen nicht mehr daneben, sondern fahren selber mit dem Rad. Das macht allen viel mehr Spaß. Bei der Premiere ging es durch den Walldorfer Wald rund um den Angelteich.

Mit dem Fahrrad am Kapellchen vorbeiAuf das Weinfest nach Wicker durfte sie auch mit dem Fahrrad. Premiere in Flörsheim ohne Stützräder. Oma hat ganz doll gestaunt.

 

Lieblingsfarbe

Anhand der Wäsche kann man schnell die Lieblingsfarben unserer Tochter kennen: pink, rosa, lila.

Schnuller? Was ist das?

Neulich in der Krabbelstube ein Gespräch zwischen Erzieherin und Eltern:

„Er hat heut nur einen Sprudel dabei.“

„NUR einen Schnuller?“ denke ich mir? „Wir haben nicht mal einen.“

Joshua hat im Gegensatz zu seiner Schwester den Schnuller nie genommen. Wir haben es ein paar Mal probiert. Aber der kam sofort wieder raus. Spätestens wenn er merkte, dass dort keine Milch rauskommt.

Manchmal hätten wir uns den Schnuller gewünscht. Wenn er mal wieder in seiner ihm speziellen Tonlage geweint hat und wir uns beim Trösten und Schaukeln alle 15 Minuten abwechseln mussten, weil wir am Ende unserer Geduld waren. Schnuller rein und Ruhe, ach wäre das toll gewesen. Egal, ist vorbei. Heute sind wir froh, dass wir keinen Kampf über das Aufgeben des Schnullers führen müssen.

Call me Baby

Ich machs ja auch. Joshua hat noch keinen Namen für sich. Wenn er sich irgendwo auf einem Bild sieht, dann erkennt er sich, freut sich, zeigt drauf und sagt: „Baby“.

Und das macht er konsequent. Wenn man ihn ruft, dann reagiert er auf seinen Namen. Aber sich selber so nennen? Kommt nicht in Frage. 

Na wenigstens nennt er sich nicht mehr Dieter.

Pizzeria Petro

Nachts um eins in Sachsenhausen. Es ist doch ganz schön viel los, mehr als ihr wart hätte. Vielleicht sogar mehr als früher, als wir hier rumgezogen sind.

ich stehe vor einem kleinen Imbiss. Laut Prinz Frankfurt gibt es hier angeblich den besten Döner der Stadt. Ein kleiner Snack käme mir jetzt recht.

Mein Blick wandert über die Straße. Pizzeria Petro. Das alte Leucht-Schild wirkt schäbig zwischen den hellen Reklameschildern der Konkurrenz. Schäbig, aber wie ein Stück Heimat. Die Pizzeria Pedro kenne ich, seit ich ein kleines Kind bin. Ich weiß nicht wie oft mein Papa mich mitgenommen hat hier her. Es ist eine ältesten Pizzerien von Frankfurt. Als ich sechs war, war Pizza für mich immer Pizzeria Petro, obwohl wir weit entfernt gewohnt haben. Aber damals gab es hat aber nicht viele Pizzerien.

Auf dem Werbezettel war immer ein Gesicht, das man drehen konnte: schaut es traurig so stand drunter „Keine Pizza“. Schaute es froh so stand drunter „Ich war bei Pizzeria Petro“. In den 70igern war Der Laden schwer angesagt. Mitte der Achtziger, als ich dann 20 war, kam ich auch oft vorbei. Die Zeit der Selbständigkeit, des Weggehend und des Erwachsen werden. Da war der Laden aber eher traurig und trotzdem kam ich immer wieder.

Heute sah man schon von weiten: der Laden brummt. Eine Traube von Menschen stand davor. Aber für mich war das keine Frage. Ich liess den Döner sausen und stellte mich an.

Vier Mann standen in der kleinen Theke und bedienten, belegten, backten und kassierten im Akkord.

Die Pizza Tonno war verdammt lecker. In Gedanken sass mein Papa mit mir am Tisch. Ach Papa, wenn ich dir eine Pizza dorthin liefern lassen könnte, wo du nun bist, dann würde ich das tun. Danke für all diese Erinnerungen.

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