Monat: Mai 2011

 

Babybauch Foto Shooting

Vier Wochen vor der Geburt soll ja der Babybauch am schönsten sein, aber das liegt wohl immer im Auge des Betrachters. Trotzdem habe ich den Gutschein für eine Foto-Session, den mir Andy vor ca. 9 Jahren geschenkt hatte, endlich eingelöst.

Hauptakteur war dabei mein mittlerweile doch mächtig gewachsener Bauch. Anfangs waren wir noch etwas unsicher, aber der Fotograf hat einen guten Job gemacht und uns immer wieder animiert zu lachen und den Bauch rauszustrecken. Andy ist sogar auf Knien vor mir gerutscht. Es bedeutete aber auch mehrmals umziehen oder mal das Quietsche-Entchen auf den Bauch gesetzt. Ein Massband und ein paar Baby-Schühchen bildeten weitere Foto Einstellungen. Ich denke, es kommen ein paar gute Fotos heraus. Die Kleine hat die meiste Zeit auch still gehalten. Vielleicht hat sie sogar im Bauch mit gelacht? Wenn Sie auf der Welt ist, machen wir Teil 2 des Foto Shootings. Dann ist sie der Hauptakteur.

Nach dem Shooting Langeweile

In Andys Firma wurde der Strom heute abgestellt. Da das Fotoshooting beim Studio Schüßler im Nordwestzentrum war, wollte Andy im Anschluss schnell die Rechner wieder hochfahren. Daraus sind mittlerweile fünf Stunden geworden, weil irgendwas nicht funltioniert. Ich habe zwar nicht richtig verstanden was, aber so langsam wird mir langweilig. Ein Buch zum Lesen und das Nintendo bgleiten mich zwar, aber ich habe eigentlich keine Lust mehr drauf. So langsam werde ich müde. Der Tag hatte ja mit einem ausgiebigen Frühstück der „Hecheldamen“ begonnen. Zu fünft haben wir bei Manja uns den Bauch mit Brötchen vollgeschlagen und es gab auch Sekt, aber natürlich nur alkoholfrei. Dabei kreisten die Gespräche immer wieder ums Kinder bekommen und Kinder aufziehen. Kein Wunder bei 5 Frauen in der Endphase der Schwangerschaft. In der nächsten Woche treffen wir uns bei mir zu einem „Elterngeldantragausfüllmeeting“, denn geteiltes Leid ist halbes Leid.

Ergänzung von Andy

Eine USB-Platte meinte sich in der Bootreihenfolge unserers Fileservers vordrängeln zu müssen. Alle Tools zeigten ein Konflikt zwischen den beiden SAN Volumes an, so dass die USB PLatte bis Samstag Abend unentdeckt blieb. Aber das Gute siegt immer. 😉

Das Ergebnis des Fotoshootings gibts dann auch hier zu sehen.

Odenwaldhütte

Entdeckungen im Flughafenwald

Ein Punkt beim Umzug nach Walldorf ist, dass man sich mit der Umgebung beschäftigt. Auf zahlreiche Internetseiten habe ich gestöbert. Bei den Ausflugtipps, ob zu Fuß oder per Rad, traf ich immer wieder auf die Odenwaldhütte. Zahlreiche Streckenführungen kommen hier vorbei und schlagen eine Pause vor.

Odenwaldhütte? Hatte ich vorher nie gehört. Also mal googlen. In Walldorf fand ich nichts. In Rüsselsheim wurde ich fündig:
www.odenwaldklub-ruesselsheim.de
Schnell mal auf die Karte geschaut. Die Hütte ist an der Startbahn West, in der Nähe des Mönchbruchs? Noch nie gesehen, obwohl ich da schon öfter unterwegs war.

Gestern haben wir uns dann mal nachmittags auf den Weg gemacht. Ohne vorher nochmal genau bei Google nachzuschauen, laufen wir am Mönchbruch los. Da war die Hölle los. Leute über Leute, dazu eine Hochzeit im Schloss. Auch nicht schlecht als Kulisse.

Auf der Karte war eine Hütte eingezeichnet. Ab gehts. Zu dieser Jahreszeit ist der Bärlauch im Mönchbruch dominant. Ich bekomme bei dem Geruch direkt Hunger, Conny eher nicht.

An den Kreuzungen ist immer nur unsere Schneise beschriftet. Achtstaudenschneise. Aber wo wir genau sind und wie weit es ist? Keine Ahnung, denn die Querschneisen haben kein Schild. Aber mit etwas Mühe lässt sich der Blackberry dazu bewegen, ein paar Satelliten zu finden. An der Stelle, an der die Hütte eingezeichnet ist, finden wir auch ein Haus. Aber das ist eine bessere Schutzhütte und ein Schuppen. Kein Mensch zu sehen. Nachher stellen wir auf dem Plan auch fest, dass das Hüttensymbol auch für Schutzhütte steht und die Odenwaldhütte nicht vermerkt ist. Seltsam.

Aber gerade als wir  aufgeben wollen, entdecken wir ein Schild Odenwaldhütte. Nach drei Minuten sind wir da. Die Hütte entpuppt sich als großes Gelände. Es ist keine Wirtschaft, sondern wird als Vereinsheim betrieben. Das tut keinen Abbruch. Es ist super gemütlich im Wald zu sitzen, riesengroß (genug Platz für Dutzende Radler). Während Conny sich auf Kaffee und Kuchen konzentriert, nehme ich Handkäs und Äppelwein. Lecker. So kann man sich das Leben schmecken lassen.

Ein großer Kinderspieltplatz ist übrigens auch vorhanden. Und mit dem Rad sind es von zuhause nur 7 Kilometer. Hier werden wir wohl noch öfter aufschlagen. 🙂

Auf dem Rückweg raschelt es 50 Meter vor uns. Ein Reh nach dem anderen springen über den Weg und verschwinden in Sekundenschnelle im Wald. Mindesten 10-20 Tiere. Ein seltener, aber schöner Anblick.

Nachdem wir müde am Auto zurück sind, fahren wir nach Mörfelden in den Goldenen Apfel. Das Essen ist lecker und der Biergarten sehr nett. Unter der kastanie lässt es sich prima aushalten, auch wenn der Maiwind noch sehr frisch war.

 

 

Stand der Vorbereitungen

Knapp sechs Wochen sind es noch. Die Kleine ist schon in idealer Lage, Kopf schön tief im Becken.

Auch unsere Vorbereitungen nähern sich dem Ende. Das Kinderzimmer steht seit Ostern. Opa Herbert kam extra aus Cottbus zum Helfen. Wickeltisch ist an der Wand befestigt, Auflage ist auch schon da. Lampe und Bordüre hatten wir schon vorbereitet.

Die Matraze ist gekauft und liegt im Bett. Heute bekommen wir den Stubenwagen, morgen bringt Conny Zeug von Tiny und Olav mit. Dann sehen wir, was noch endgültig fehlt und kaufen den Rest.

Vom Kinderwagen ist bisher nur der Maxi Cosy da. Der reicht für den Notfall, der Rest kommt in den nächsten Tagen.

Klamotten haben wir schon zahlreich. Gestern hat Conny schon festgelegt, was die Kleine anzieht, wenn sie nach Hause kommt. Neben den gekauften Sachen mit vielen Bären (Hauptsache nicht rosa ist nicht einfach) haben wir auch süße selbstgestrickte Klamotten aus Gera bekommen. Danke!!!

Was fehlt noch? Babyöl, Wanne oder Badeeimer, die Wärmelampe muss an die Wand… aber noch ist ja Zeit.

Letzter Arbeitstag

Heute ist es soweit. Der Mutterschutz hat angefangen. Conny hat den ersten Tag ohne Arbeit – und das am Tag der Arbeit.

Der letzte echte Arbeitstag war bereits vor Ostern. Der Rest war schon Urlaub. Sowie an allen Freitagen in den letzten Wochen.

Schon ein komisches Gefühl. Wir stehen zwar noch meistens zusammen auf und frühstücken. Aber dann gehe ich alleine aus dem Haus. Das ist anders als die ganzen letzten Jahre. Und das wird jetzt erstmal auf Dauer so sein. Selbst danach werden wir wohl nicht mehr gemeinsam zum Auto runtergehen und losfahren. Einer wird sich um unsere Tochter kümmern. Vielleicht wieder wenn sie in die Schule geht. Aber bisdahin geht alles einen anderen neuen Weg. Ich bin gespannt, welche Gewohnheiten wir noch ablegen werden, welche Gewohnheiten dazu kommen werden

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