Monat: November 2011

 

Ein komisches Bad

Ich bin müde. Papa, jetzt wasch mich doch endlich damit ich ins Bett komme. Ah super, wir gehen in mein Zimmer. Aber was ist das. Papa macht mich ganz schnell nackisch. Aber heute ist doch Montag also kein Badetag. Und wo ist denn Mama? Jetzt bringt er mich ins Bad. Na hoppla, kein Wasser in der Wanne. Hilfe, jetzt macht er den Vorhang auf und….

… da steht Mama. Lustig, die ist auch nackisch. Und was kommt denn da von oben? Jetzt nimmt Mama mich. Ein bisschen Angst habe ich schon. Aber auf Mamas Arm kann mir nix passieren. Also mal checken. Huch, das ist ja ganz nass. Wenn ich meine Hand reinhalte kann ich es gar nicht greifen. Aber es ist lustig. Und das plätschert so schön auf meinem Rücken. Und es läuft über mein Gesicht. Ist gar nicht schlimm. Och schade schon vorbei. Papa kuschelt mich wieder in mein Handtuch und macht mich Bettfertig.

Ich fühlte mich schwanger…

Es gibt feste Punkte im Leben. Sowas wie Weihnachten, Geburtstage, NFL-Saisonbeginn oder halt der Hochheimer Markt. Traditionell gibt es hier den ersten Glühwein. Dazu viele Buden zum Schauen und Schlendern, einen Jahrmarkt mit viele Attraktionen und natürlich reichlich Essens-Stände.  Also auf jeden Fall sehenswert. So sehenswert, dass die Menschen aus allen Himmelsrichtungen nach Hochheim pilgern. Obwohl wir diesmal etwas früher unterwegs waren, war eigentlich klar: Mit Kinderwagen macht das keinen Spass. Aber wieder darauf verzichten? Letztes Jahr fiel das gerade in die Umzugs- und Renovierungsphase. Zumal war Conny ja schwanger (also kein Glühwein) und hat regelmäßig sich übergeben (erst recht kein Glühwein). Nein, diesmal wollten wir hin. Ein Härtetest für unsere Kleine.

Also habe ich mir die (den?, das?) Masupi geschnappt und wir haben die Kleine mir auf den Bauch geschnallt. Es war ja nicht wirklich kalt, so dass die normale Jacke offen getragen völlig ausreichte. Und Isabel brauchte auch keinen Schneeanzug (den wir noch nicht haben) oder Handschuhe.  Gut, also los.

Wie mein Chef schon sagte, mit Kind erregt Mann am meisten Aufmerksamkeit. Viele schauten nach unserm Kind, besonders in de Straussenwirtschaft, wo wir alle drei eine kleine Stärkung zu uns nahmen. Also ging ich stolz wie Oskar mit meiner Kleinen über den Markt. Sie war faziniert von den Lichtern. Ein bisschen auch eingeschüchtert von den vielen Menschen. Aber sie hat ja hauptsächlich mich gesehen. Besonders staunte sie bei den Losbuden, als in den geliebten Bäumen plötzlich riesige Kuscheltiere hingen.

Im Laufe der Zeit merkte ich dann, wie Conny den Frühling verlebte. Mit ihren knapp 6500 gr hatte ich doch reichlich Gewicht am Bauch. Kaum zu glauben, dass ich selber mal 15kg mehr hatte als heute. Durch das Gewicht am Bauch ist man nicht mehr so beweglich, muss aufpassen nicht anzustossen und bekommt: Rückenschmerzen.

Aber im Großen und Ganzen war das alles okay. Missen wollte ich es auf keinen Fall. Es hat riesig viel Spass gemacht. Als es dann dunkel wurde und Isabel in ihre abendliche Quängelphase kam, standen wir gerade am Langosch-Stand. Das heisst, Conny stand an und wir warteten daneben. Damit Isabel ruhiger wird,begann ich leise zu singen: Hey Jude, unser Zauberlied. Isabel wurde ruhig, lehnte sich der Marsupi zurück und blickte mich an. Die ganze Zeit lauschte sie faziniert. Das fiel sogar den Leuten ums herum auf.

Später auf dem historischen Markt, auf dem es dunkel war , die Luft voller beissenden Rauch von offenen Feuern und Grill, da half auch das Singen nicht mehr. Isabel wollte nicht mehr. Das war im übrigen just der Augenblick, als ich zum Abschluss des Besuches den Glühweinstand ansteuerte. Nun gut, die Glühwein-Saison wurde 2011 erst auf dem Martins-Umzug begonnen. Übrigens, als es wieder dunkel war, wied er nach Rauch roch und unsere Tochter wieder schrie. Doch diesmal war die Oma mit dabei, die unser Kind in der Seitengasse in den Schlaf schaukelte. Aber das ist eine andere Geschichte. Wir kehrten zurück zum Auto (nachdem uns der Busfahrer liebenswerter Weise illegal an unserem Parkplatz absetzte), ich wurde von meinen Schwangerschaftsbauch befreit und mit einer selig schlafenden Tochter im MaxiCosi kehrten wir nach Hause zurück.

 

Computerzeit ARD – Computer in den 80ern

Damals waren Spiele der Mittelpunkt beim Computern

Fast alle Spiele aus dem Bericht habe ich gehabt….
Aber auch GEOS wurde von uns getestet.

Schlemmerwochen bei Gebeks

In letzter Zeit gibt es viel gutes Essen. Das Wochenende eingeläutet haben die hausgemachten Spinatspätzle bei meinen Eltern, dazu der leckere Tiroler Abend mit Speck, Kaminwurzen, Käse, Schüttelbrot und Rotwein.

Der Samstag auf dem Hochheimer Markt ist ausser Konkurrenz. Dafür wurde am Sonntag geschlemmt.

Isabel bekam einen frischen Brei mit Kartoffeln, Möhren und RINDERLENDE. Das war schon fast schade, dass Fleisch zu Brei zu verkochen. Aber mit etwas Salz und Pfeffer abgeschmeckt hätte man den Brei sogar uns vorsetzen können.

Zum Cafe glänzte Conny mit selbstgebackenen Apfel-Zimt-Streuselkuchen und den ersten Muffins in den Variationen Schoko-Kokos und Banane-Kirsch.

Abends folgte dann ein Dreigang-Menü, das aus vielen einfachen Convenience Zutaten erstellt wurde

  • Mit Speck umwickelte Ziegenkäsetaler an lauwaremn Traubensalat
  • Kürbis-Zucchini Blätterteigkuchen
  • Gratinierte Orangencreme

Alles schnell, einfach und lecker. So lasse ich mir das Wochenende gefallen.

So schnell geht der Herbst voran

Vor einer Woche verfärbten sich die Blätter endlich gelb und rot. Lange hatte das Grün der Bäume durchgehalten. Doch die neue Farbenpracht währte nicht lange. Sieben Tage später hängen kaum noch Blätter an dem Baum vor meinem Fenster. Der Herbst kam spät, dafür lässt der Winter bestimmt nicht lange auf sich warten…

(Alp)Traum USA

Die USA ist uns immer ein Stück voraus. Wollen wir hoffen, dass es diesmal nicht so ist. Noch bleibt uns die Chance, dass zu verhindern.

Mein armes Amerika von Jana Simon
Die Zeit (31.10.2011 – 17:39 Uhr)
http://www.zeit.de/2011/44/USA-Los-Angeles/seite-1

Sonne im November

Ich sitze auf dem Balkon mit einem T-Shirt und geniesse die Sonne. Wahnsinn welche Kraft die noch hat am 6.November. Conny ist reingegangen, weil ihr zu warm ist. Das ist doch nicht normal. Selbst mit globaler Erwärmung (2-3 Grad) ist dieser Spät-spät-spät-Sommertag nicht zu erklären. Vor einigen Jahren hatten wir in diesen Tagen schon 20cm Neuschnee.

Es scheint als wollte dieser Sommer/Herbst, der zu meinen persönlich Schönsten gehört, nie enden.

Mittagszeit

Ich rufe zuhause an:

Conny: „ich gehe jetzt los. Wir haben schon zu Mittag gegessen. Verdammt, ich habe ja noch gar nichts gegessen..:“
Aber zumindest unsere Kleine hatte 150gr Brei.

Dazu passt die Ausrede von letzter Woche:
„Das ist Still-Demenz. Ach warte, ich still ja gar nicht mehr“

 

© 2020: Die Gebeks 50° Nord | KABBO Theme by: D5 Creation | Powered by: WordPress