Monat: November 2011

 

Hey June

Der Blick in die Augen meiner Tochter, die Art wie sie lauscht

Wenn eines gibt, das mein Tochter wirklich fasziniert, dann ist es „Hey  Jude“ von den Beatles. Allerdings nicht von den Beatles gesungen, sondern von Conny und mir. Als Isabel ganz jung war, habe ich es ihr oft vorgesungen. Zuerst wegen der Namensgleichheit. Aus „Hey Jude“ wurde ganz schnell „Hey June“. Der Text ist ja wunderschön. Und nicht zuletzt wegen dem Lied an sich, weil das Lied mich schon immer fasziniert hat.

Heute singen wir das immer wieder, weil unsere Tochter es liebt. Und wir auch. Egal was gerade los ist, egal wie sehr sie schreit, was immer sie auch stört. Sobald das Lied erklingt wird sie ruhiger, nach einer Strophe lauscht sie andächtig. Und dabei kann ich nicht einmal wirklich singen. Aber der Blick ihrer Augen, oft noch feucht von den Tränchen, wie sie lauscht und wie sie selbst dabei zur Ruhe findet, das alles löst solche Gefühlsstürme bei mir aus, das kann man sich gar nicht vorstellen. In diesem Blick liegt soviel Liebe und Vertrauen. Egal was das Leben bringt, es gibt immer einen Ort an dem man sich geborgen fühlt. An dem man beschützt ist vor allem was die Welt einem bringt, vor jeder Herausforderung, jeder Aufgabe und jeder Prüfung. Für unsere Tochter ist dieser Ort dieses Lied. Für mich sind es die schönsten Augenblicke mit meiner Tochter. Ein kleines Bündel voll Leben auf dem Arm, voll Vertrauen in mich, wissend dass ich sie beschützen werden und für sie da bin.

Ein Lied mit positiver Energie über die Zukunft meiner Tochter. Eines Tages wird sie ihr Leben in die eigenen Hände nehmen, ihr Schicksal selber bestimmen. Mein Wunsch, dass sie vieles Im Leben besser macht wird sie dabei begleiten, dass sie ein trauriges Lied nehmen wird und es besser machen wird.

You’re waiting for someone to perform with
And don’t you know that it’s just you
,
Hey Jude you’ll do
The movement you need is on your shoulder“

Sie wird ihr Schicksal selber bestimmen. Alles was sie dazu brauchen wird ist dann in ihrem Kopf. Ich wünsche mir, dass wir sie zu einem selbständigen Menschen erziehen, der in der Lage ist sein Leben in die Hand zu nehmen. Das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten mit dem Sicherheitsfangnetz Familie ist ein gute Kombination.

Den neben dem Verstand ist das Herz ein wichtiger Berater. Sie soll auf ihr Herz hören, um den richtigen Weg zu finden.

Aber alle Wünsche ohne übertriebene Hoffnung, denn sie soll nicht die die ganze Welt auf ihren Schultern tragen. Jeder will, dass sein Kind prominent und einflußreich wird. Aber egal wie erfolgreich sie wird, sie alleine wird die Welt nicht verändern können. „Don’t carry the world upon your shoulder„.  Du wirst Hilfe haben auf Deinen ganzen Lebensweg. Gehe ihn nicht alleine, sonder suche Deinen Partner und Deine Freunde. Gemeinsam könnt ihr einen Teil der Welt verändern.

Unser Hey June Text, wie wir ihn singen:

Hey June don’t make it bad
Take a sad song and make it better
Remember to listen to your  heart
Then you can start to make it better, better, better, better

And any time you feel the pain, Hey June, refrain
Don’t carry the world upon your shoulders
Da da da da da
da da da da

So let it out and let it in Hey June begin
You’re waiting for someone to perform with
And don’t you know that it’s just you
Hey June you’ll do The movement you need is on your shoulder

Da da da da da
da da da da Yeah

Der Orginaltext der Beatles

Hey Jude don’t make it bad
Take a sad song and make it better
Remember to let her into your heart
Then you can start to make it better

Hey Jude don’t be afraid
You were made to go out and get her
The minute you let her under your skin
Then you begin to make it better

And any time you feel the pain, Hey Jude, refrain
Don’t carry the world upon your shoulders
For well you know that it’s a fool who plays it cool
By making his world a little colder
Da da da da da
da da da da

Hey Jude don’t let me down
You have found her now go and get her
Remember to let her into your heart
Then you can start to make it better

So let it out and let it in
Hey Jude begin
You’re waiting for someone to perform with
And don’t you know that it’s just you
Hey Jude you’ll do
The movement you need is on your shoulder

Da da da da da
da da da da Yeah

Hey Jude don’t make it bad
Take a sad song and make it better
Remember to let her under your skin
Then you’ll begin to make it better
Better, better, better, better, better, Yeah,Yeah,Yeah

„Neues vom Hickser“

Gestern hatte unsere Tochter wieder einen großen Hickser, als ich sie auf dem Wickeltisch zum abendlichen Waschen hatte. Genauer gesagt, nur zum Trocknen und umziehen, weil sie ja mit Conny geduscht hatte. Da  viel mir auf wieviel Neues es gibt, über das nicht geschrieben worden ist. Und auch etwas die Zeit fehlt, dass in voller Länge zu machen. Deshalb als kurze Übersicht „Neues vom Hickser“:

  • Die erste Reise nach Cottbus verlief problemlos. Isabel hat fast die ganze Zeit (über sechs Stunden) geschlafen. Für sie war die Fahrt ein Beamen mit Frühstück. Und dieses Frühstück nahm unsere Kleine „Wossie“ auf dem ehemaligen Grenzstreifen ein. Vor knapp 22 Jahren stand hier noch eine Grenze die Conny und mich wohl für immer getrennt hätte. Wäre die Grenze in jenen denkwürdigen Tagen nicht gefallen, würde es die Isabel in dieser Form heute nicht geben. Seltsames Gefühl.
  • Die erste Reise bedeutet auch die erste Nacht im Reisebett. Ungewohnt, anfangs viel zu hell durch tausend Computer LED, kam Isabel ganz gut mit der ungewohnten Umgebung zurecht. Es war zwar nicht „ihr Bett“, aber mit den Fingernägeln kann man tolle Geräusche am Netz machen.
  • Der erste Schnupfen! Zuerst hatte Conny ihn, dann Isabel und anschliessend Andy und dann wieder Isabel. Ein Ablauf, an den wir uns gewöhnen müssen. Zum Glück war es für alle nur eine leichte Erkältung, eine laufende Nase und etwas Halsweh. Aber selbst Isabel steckte das ganz gut weg. Nur die erste Nacht hat sie viel geweint und musste öfter getröstet werden. Danach wurde es besser.
  • Der erste Zahn. Kaum war der Schnupfen etwas abgeklungen, kam der erste Zahn. Der zweite folgte wenig später. Seitdem muss man aufpassen, wenn man den Finger als Schnullerersatz hinhält. Übrigens der Schneidezahn unten rechts, wie bei 80% aller Kinder es auch der Fall ist. Danach kam der Schneidezahn unten links. De Doktor hatte sie übrigen am 11. November schon angekündigt.
  • Viele neuen Leute hat Isabel kennen gelernt. Antje, Kerstin, Dirk, Lara, Tim, Ute, Hans, Anette und Rolf. Lauter Freund und Verwandte, dazu noch viele neue Wohnungen und Spielgelegenheiten. Beeindruckt hat sie das Aquarium von Hans. Das war fast so schön wie Fernsehen.
  • Fernsehen ist Isabel Lieblingsbeschäftigung geworden. Wann immer der fernseher läuft dreht und windet sie sich, um einen Blick auf ihn zu werfen. Wir schalten ihn schon fast immer aus, aber so ein paar Dinge wollen wir ja auch mitbekommen (Football, Nachrichten, Skisport…)
  • Leider passieren im Leben nicht nur schöne Dinge. Während wir in Cottbus waren, ist Oma  Elfriede Wilhelm von uns gegangen. Nur wenige Stunden nachdem wir im Krankenhaus waren und Abschied genommen haben starb sie im Alter von 84 Jahren. Auf den Tod einer nahen Person kann man sich nicht vorbereiten, egal wie lange man dafür Zeit gehabt hat. Wirklich gemerkt haben es beide nicht, aber vielleicht haben es Elfriede und Isabel es doch gespürt, als ich sie beide, Uroma und Urenkelin, einander vorgestellt habe. Das Alter und der Tod ist der Preis dafür, dass wir das Wunder eines jungen Lebens miterleben dürfen. Während der Trauerfeier hatte ich Isabel auf dem Arm. So ruhig und still ist sie selten gewesen.
  • Das erste Mal „Home sweet Home“. Nach unser Rückkehr (diesmal mit einer Schreiphase zwischen Gotha und Kirchheim) sah man Isabel direkt an, wie sich freute, wieder zuhause zu sein. Sie guckte und lachte. Das kenne ich, hier bin daheim. Mein Bett, mein Mobile, meine Laterne, meine Wohnung, mein Block….
  • Babys in Bewegung – auch ml mit Papa. ich  habe den Urlaubstag genutzt und bin mit Isabel zu BiB gegangen. Kleine Kinder spielen nackig miteinander in einem warmen Raum. Nackig – das mag die Maus. Da lässt es sich noch viel toller spielen als sonst. Zuerst gab es einen Schneebesen. Das war interessant. Aber nicht so interessant wie die Kinder aussenrum. Erstmal ruhig schauen, was die so machen. Später dann miterzählen und zum Abschluss auch mal anfassen. Ganz nebenbei in der Bauchlage einfach mal lospullern. Sieht ja keiner. Papa merkt es erst, als die Hand nass wird. Uih, ist das ein Spass. Besonders die Lieder sind toll. Die Frau da vorne turnt dabei so schön mit. Isabel ist so faziniert, dass sie gar nicht mitbekommt, dass auch ich den Hampelmann mache (wir singen nämlich den Hampelmann-Song).
  • Der Holzbogen wird als Spielzeug erweitert. Wenn man den hochhebt, kann man damit auch Krafttraning machen. Und ganz nebenbei auch den schönen roten Fuss in den Mund stecken
  • Apropos Mund. Seit knapp drei Wochen gibt es Brei. Also, wenn es nach Isabel gehen würde, könnte man die Fläschen ganz weg lassen. Brei ist lecker. In allen Variationen. Bis auf Tomate-Zucchini.
  • Oma und Opa sind im Computer. Bisher sass Isabel immer schön auf dem Schoß, wenn mit Cottbus geskypt wurde. Ein bisschen unbeteiligt, aber brav. Irgendwann wurde es dann langweilig. Doch diesmal hat sie zum ersten Mal Oma und Opa erkannt. Sie hat laut zurück gelacht, wenn die Oma ihre Spässe gemacht hat.
  • Das erste Duschen hat Conny ja schon beschreiben. Kurz davor war das erste Mal Baden in der großen Wanne dran. Heissa, kann man da schön plantschen. Das macht richtig Laune.
  • Das erste Mal „Umdrehen“ – Nein, noch nicht. das hat nicht geklappt. Obwohl sie es immer wieder probiert hat. Das eine Mal wollte sie das Spielzeug, aber kam einfach nicht dran. Was hat sie gemotzt, las das nicht geklappt hat. Dabei hätte sie einfach nur den Kopf nach hinten nehmenmüssen. Aber auch das wird bald klappen…

So, dass muss reichen für heute. Ein lange Liste voller Neuigkeiten. Jetzt steht erstmal die Weihnachtszeit vor der Tür. Bald wird es Winter werden und wir haben noch soviel vor uns…

Ein komisches Bad

Ich bin müde. Papa, jetzt wasch mich doch endlich damit ich ins Bett komme. Ah super, wir gehen in mein Zimmer. Aber was ist das. Papa macht mich ganz schnell nackisch. Aber heute ist doch Montag also kein Badetag. Und wo ist denn Mama? Jetzt bringt er mich ins Bad. Na hoppla, kein Wasser in der Wanne. Hilfe, jetzt macht er den Vorhang auf und….

… da steht Mama. Lustig, die ist auch nackisch. Und was kommt denn da von oben? Jetzt nimmt Mama mich. Ein bisschen Angst habe ich schon. Aber auf Mamas Arm kann mir nix passieren. Also mal checken. Huch, das ist ja ganz nass. Wenn ich meine Hand reinhalte kann ich es gar nicht greifen. Aber es ist lustig. Und das plätschert so schön auf meinem Rücken. Und es läuft über mein Gesicht. Ist gar nicht schlimm. Och schade schon vorbei. Papa kuschelt mich wieder in mein Handtuch und macht mich Bettfertig.

Ich fühlte mich schwanger…

Es gibt feste Punkte im Leben. Sowas wie Weihnachten, Geburtstage, NFL-Saisonbeginn oder halt der Hochheimer Markt. Traditionell gibt es hier den ersten Glühwein. Dazu viele Buden zum Schauen und Schlendern, einen Jahrmarkt mit viele Attraktionen und natürlich reichlich Essens-Stände.  Also auf jeden Fall sehenswert. So sehenswert, dass die Menschen aus allen Himmelsrichtungen nach Hochheim pilgern. Obwohl wir diesmal etwas früher unterwegs waren, war eigentlich klar: Mit Kinderwagen macht das keinen Spass. Aber wieder darauf verzichten? Letztes Jahr fiel das gerade in die Umzugs- und Renovierungsphase. Zumal war Conny ja schwanger (also kein Glühwein) und hat regelmäßig sich übergeben (erst recht kein Glühwein). Nein, diesmal wollten wir hin. Ein Härtetest für unsere Kleine.

Also habe ich mir die (den?, das?) Masupi geschnappt und wir haben die Kleine mir auf den Bauch geschnallt. Es war ja nicht wirklich kalt, so dass die normale Jacke offen getragen völlig ausreichte. Und Isabel brauchte auch keinen Schneeanzug (den wir noch nicht haben) oder Handschuhe.  Gut, also los.

Wie mein Chef schon sagte, mit Kind erregt Mann am meisten Aufmerksamkeit. Viele schauten nach unserm Kind, besonders in de Straussenwirtschaft, wo wir alle drei eine kleine Stärkung zu uns nahmen. Also ging ich stolz wie Oskar mit meiner Kleinen über den Markt. Sie war faziniert von den Lichtern. Ein bisschen auch eingeschüchtert von den vielen Menschen. Aber sie hat ja hauptsächlich mich gesehen. Besonders staunte sie bei den Losbuden, als in den geliebten Bäumen plötzlich riesige Kuscheltiere hingen.

Im Laufe der Zeit merkte ich dann, wie Conny den Frühling verlebte. Mit ihren knapp 6500 gr hatte ich doch reichlich Gewicht am Bauch. Kaum zu glauben, dass ich selber mal 15kg mehr hatte als heute. Durch das Gewicht am Bauch ist man nicht mehr so beweglich, muss aufpassen nicht anzustossen und bekommt: Rückenschmerzen.

Aber im Großen und Ganzen war das alles okay. Missen wollte ich es auf keinen Fall. Es hat riesig viel Spass gemacht. Als es dann dunkel wurde und Isabel in ihre abendliche Quängelphase kam, standen wir gerade am Langosch-Stand. Das heisst, Conny stand an und wir warteten daneben. Damit Isabel ruhiger wird,begann ich leise zu singen: Hey Jude, unser Zauberlied. Isabel wurde ruhig, lehnte sich der Marsupi zurück und blickte mich an. Die ganze Zeit lauschte sie faziniert. Das fiel sogar den Leuten ums herum auf.

Später auf dem historischen Markt, auf dem es dunkel war , die Luft voller beissenden Rauch von offenen Feuern und Grill, da half auch das Singen nicht mehr. Isabel wollte nicht mehr. Das war im übrigen just der Augenblick, als ich zum Abschluss des Besuches den Glühweinstand ansteuerte. Nun gut, die Glühwein-Saison wurde 2011 erst auf dem Martins-Umzug begonnen. Übrigens, als es wieder dunkel war, wied er nach Rauch roch und unsere Tochter wieder schrie. Doch diesmal war die Oma mit dabei, die unser Kind in der Seitengasse in den Schlaf schaukelte. Aber das ist eine andere Geschichte. Wir kehrten zurück zum Auto (nachdem uns der Busfahrer liebenswerter Weise illegal an unserem Parkplatz absetzte), ich wurde von meinen Schwangerschaftsbauch befreit und mit einer selig schlafenden Tochter im MaxiCosi kehrten wir nach Hause zurück.

 

Ende der Stille..

Nicht gerade in aller Stille hat sich unsere Tochter entschieden auf das Stillen zu verzichten. Lautstark brüllte sie die Brust an. Ab sofort möchte sie lieber eine Flasche haben. Nun gut, wir haben vier Monate durchgehalten. Wir bedeutet in der Hauptsache Conny und Isabel. Was gab es Anfang doch für Probleme. Brustwarze zu groß. das Kind zu schwach, schlief sofort wieder ein. Lange war der Kampf zwischen Isabel und uns. Jetzt hat Isabel gewonnen. Aber wir auch, denn vier Monate lang hat sie die gesunde Muttermilch bekommen. Wir sind zufrieden. Vorbei ist die Zeit, in der Conny alkoholfreies Bier (oder auch mal Weizen für mehr Wirkung) trank, um die Milchproduktion anzuregen. Am Ende lief eigentlich alles rund. Genügend Milch, kein Still-Hütchen mehr und auch das Stillkissen war nur noch Komfort statt Notwendigkeit.

Das Abstillen ging ganz flott. Eine Zeitlang hat sie zum Frühstück noch mal die Brust genommen. Aber auch das dauerte nur noch zwei-drei Wochen. Dann waren wir reine Flaschen-Eltern.

Also Zeit was Neues zu wagen.

Denn nur Flasche ist zu langweilig. Deshalb begann im Anschluss das Projekt „BREI“. Und hier waren sich Mutter und Tochter einig. Diese Projekt ist ein voller Erfolg.  Zumindest im Augenblick, denn irgendwann wird sie den Brei verweigern und richtiges Essen wollen. Kaum zu glauben, aber unser Tochte ist kein „Säugling“ mehr. Eher auf der Schwelle zum Kleinkind.

„Ach, wie die Zeit vergeht“. Der Satz musste einfach noch mit rein.

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

Ich esse keine Tomaten. Habe ich noch nie. Ich mag einfach nicht den Geschmack. Auch ein Eis, welches mir für den Verzehr einer Tomate in Aussicht gestellt wurde, habe ich als Kind verschmäht. Isabel bekommt nun seit einigen Tagen Brei. Nach dem klassischen Kartoffel-Karotte-Rindfleisch Brei bekam sie in den letzten Tagen einen Gurke-Pastinake-Pute Brei. Nachdem ersterer noch mit viel Freude verputzt wurde, ass Isabel den Gurkenbrei schon ewtas skeptischer. Nun  hat Opa Herbert mit viel Liebe einen Kartoffel-Zuccini-Tomate Brei gekocht, natürlich auf Vorrat für drei Tage. Alle fanden ihn lecker. Ich fand ihn abscheulich. Und meine Tochter? Nun sie verzog auch den Mund und weigerte sich nach ein paar Löffeln weiter zu essen. Man könnte nun meinen, dass sie keinen Hunger hatte. Nein, nein. Das „Not“-Gläschen mit Zwieback und Apfel hat sie fast komplett weggeputzt.

Und nun? Steht Opa Herbert in der Küche und kocht mit viel Liebe einen Kartoffel-Karotten-Brei.

Schreck in der Abendstunde

Draussen ist es schon dunkel.  Wir liegen alle drei gemütlich zusammen auf der Krabbeldecke. Andy erzählt mir von einem anstrengenden Arbeitstag und Isabel spielt seelig mit einer 0,5 Liter Flasche. In diversen Ratgebern wird immer von sogenannten „Haushaltsspielzeug“ gesprochen. Und es stimmt. Mit einer Papiertüte oder einer Knisterfolie spielt das Kind intensiver als mit dem schönen teuren Plastikspielzeug. Wie empfohlen haben wir in die leere Flaschen Linsen gefüllt, damit sie auch schön klappert. Nur haben wir nicht mit dem Forschungsdrang unserer Tochte gerechnet.  Ob sie uns immer beim Trinken aus der Flasche beobachtet hat oder weil es einfach die beste Stelle zum reinbeissen ist, weiss man nicht. Zumindest stieß sie plötzlich einen quiekenden Schrei aus und fing an zu brüllen. Sie hatte sich den Verschluss komplett in den Mund gesteckt. Die Arme vom Körper weggestreckt, ragte die Flasche steil zur Decke. Erschrocken versuchten wir die Flasche wieder herauszuziehen aber anstatt loszulassen hat Isabel in ihrem Schreck noch fester zu gebissen. Sekunden später (es kam uns vor wie Minuten) war die Flasche wieder draussen. Kurz darauf beruhigte sich Isabel und wir mussten beide herzhaft lachen. Das Bild, dass sich in unser Gedächtnis eingeprägt hat ist einfach zu komisch. Ich muss heute noch grinsen wenn ich daran denke.

Computerzeit ARD – Computer in den 80ern

Damals waren Spiele der Mittelpunkt beim Computern

Fast alle Spiele aus dem Bericht habe ich gehabt….
Aber auch GEOS wurde von uns getestet.

Schlemmerwochen bei Gebeks

In letzter Zeit gibt es viel gutes Essen. Das Wochenende eingeläutet haben die hausgemachten Spinatspätzle bei meinen Eltern, dazu der leckere Tiroler Abend mit Speck, Kaminwurzen, Käse, Schüttelbrot und Rotwein.

Der Samstag auf dem Hochheimer Markt ist ausser Konkurrenz. Dafür wurde am Sonntag geschlemmt.

Isabel bekam einen frischen Brei mit Kartoffeln, Möhren und RINDERLENDE. Das war schon fast schade, dass Fleisch zu Brei zu verkochen. Aber mit etwas Salz und Pfeffer abgeschmeckt hätte man den Brei sogar uns vorsetzen können.

Zum Cafe glänzte Conny mit selbstgebackenen Apfel-Zimt-Streuselkuchen und den ersten Muffins in den Variationen Schoko-Kokos und Banane-Kirsch.

Abends folgte dann ein Dreigang-Menü, das aus vielen einfachen Convenience Zutaten erstellt wurde

  • Mit Speck umwickelte Ziegenkäsetaler an lauwaremn Traubensalat
  • Kürbis-Zucchini Blätterteigkuchen
  • Gratinierte Orangencreme

Alles schnell, einfach und lecker. So lasse ich mir das Wochenende gefallen.

So schnell geht der Herbst voran

Vor einer Woche verfärbten sich die Blätter endlich gelb und rot. Lange hatte das Grün der Bäume durchgehalten. Doch die neue Farbenpracht währte nicht lange. Sieben Tage später hängen kaum noch Blätter an dem Baum vor meinem Fenster. Der Herbst kam spät, dafür lässt der Winter bestimmt nicht lange auf sich warten…

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