Monat: Oktober 2011

 

Der Fluch des Pharaos

oder Tutanchamun in Frankfurt.

Eigentlich hatte ich nur ein Poster der Tutanchamun-Ausstellung in Frankfurt hochladen wollen. Aber woran es auch immer lag, Firefox hatte was dagegen. Der wohlbekannte Fluch des jungen Pharos oder nur Technik die spinnt? Nun, der gute Internet Explorer hat es ja gemacht.

Der gute alte Tutanachmun ist wieder auf Tour. Hat jemand die Ausstellung, die durch Deutschland und Europa tourt, schon gesehen und kann ein Feedback geben?

http://www.tut-ausstellung.com

Ich selber habe 1980/81 die Orginal-Ausstellung in Berlin gesehen. Ein prägendes Teenager-Erlebnis. Die Schlangen vor dem Museum, zum ersten Mal eine Ausstellung mit Kassettenrekorder und Tonuntermalung, dazu die echte Maske. Das Buch zur Ausstellung habe ich heute noch, 30 Jahre später.

de.wikipedia.org/wiki/TutanchamunAusstellung_1980/81

Der Herbst ist da..

.. letzte Woche noch war der Wald an vielen Stellen eher grün als rot und gelb. Aber pünktlich zu Halloween hat der Herbst aufgeholt.  So wie dieser Baum vor meinem Fenster, der vor wenigen Tagen nur ein paar gelbe Blätter hatte, ab ansonsten in sattem Grün erstrahlte. So hat die gesamte Vegetation den Farbenwechsel im Eilschritt durchgezogen. Jetzt sind die warmen Tage wohl vorbei. Aber ich liebe diesen Wechsel der Jahreszeiten. Ein kalter Winter soll uns ja bevorstehen, also geniessen wir die Tage voller Farbe.

Happy Halloween


Happy Halloween

Happy Halloween

Wir haben unseren ersten Jack O’Lantern Kürbis geschnitzt. Mit Geburt unserer Tochter lasse ich einen alten Brauch wiederaufleben, der mir als Kind viel Spass gemacht hat. Das Schnitzen von Masken in Früchte. Früher gab es bei uns Zuckerrüben, die ich mit meinen Vater vom Feld gestohlen habe. Im Vergleich zum Kürbis kann man das ausgeschabte Material wenigstens Essen. Allerdings hat man beim Kürbis weniger Arbeit  mit dem Ausschaben und deutlich größer und schöner ist er auch.

Mit elektronischen Teelicht flackert er in die Nacht hinaus.

Isabel durfte das fertige Werk begutachten.

Der Schreck kam aber eher durch den Blitz als durch fürchterliche Gesicht des Kürbis.

Dafür hat Sie auch schon das erste Halloween Kostüm anprobiert:

Isabel – das Möhrchen-Monster!!

Und nächste Woche mach ich den Kürbis nieder!!!!

Nachtrag 28.10.2011: Das Möhrchenmonster hat alle Möhrchen vertilgt und als alles alle war auch noch as Lätzchen abgesaugt um auch ja nihcts von den guten Möhrchen verkommen zu lassen.

In Einzel-HAFT

Ich bearbeite gerade ein Foto von unserem Bürogebäude in Photoshop. Das soll verfremdet der Desktop für unseren Präsentations-Laptop werden. Mein Büro ist auch mit drauf. Erster Stock, gleich in der Mitte. Direkt über dem Schriftzug „Haus der Wirtschaft Hessen“. Aber als ich  gesehen habe, über welchen Buchstaben genau, wurde mir plötzlich vieles klar:

H A F T

 

Das Auge als Fotoapparat

Der Sonnenaufgang bot heute früh einen Anblick, wie man ihn selten sieht. Von der Autobahn blickte man auf die Skyline von Frankfurt, die sich deutlich als dunkle Silhouette gegen den Himmel voller Morgenröte abhob. Das Rot der Sonne ging über in das Blau des Himmels und das Dunkel der weichenden Nacht, die Lichter der Stadt funkelten hell.

Das Auge ist ein deutlich besserer Fotoapparat als jede Technik. Immer die richtige Belichtung, immer der richtige Weißabgleich, kein Rauschen bei geringem Licht. Wahnsinn, was die Natur kann. Filme in HD sind kein Thema. Wie oft habe ich mit dem Foto probiert, genau diesen Blick durch meine Augen auf einem Bild festzuhalten. Die Technik kann da nur schwer mithalten.

Nur leider ist das Gedächnis als Filmmaterial eine Katastrophe. Auf dem Stick steht das Bild für alle Zeit. Naja zumindest einge Jahre. Aber im Gedächnis wird das Bild schnell wieder vernichtet,  man kann es niemanden zeigen und dank der eingebauten Retuschierfunktionen gehen die RAW-Daten direkt verloren. Das Bild hat dann zuviel Weichzeichner und zuwenig Details. Übrig bleibt die bearbeitete Erinnerung an ein Bild. Und dank der begrenzten Kapazität unseres Gehirns werden viele dieser Erinnerungen schnell wieder gelöscht.

Auch der Blick auf Frankfurt gehört bestimmt dazu. Zurück bleibt nur das Gefühl, wie schön ein Morgen sein kann. Vielleicht hilft mir das eines Tages wieder früh aus den Federn zu kommen, um dann ein neues Bild in mich aufzunehmen.

Frühstück im Büro..

Lecker aber nicht praktikabel…

Unsere Kantine hat ein breites Frühstückangebot. Belegte Brötchen mit Wurst und Käse,  Garnierungen zum selber aussuchen, Teilchen, Joghurt mit Obst, Marmeladebrötchen zum Selberschmieren und Negerküsse. Und das alles für wenig Geld. Ich hatte schon öfter mal überlegt das Frühstück im Büro zu essen. Aber normalerweise sitze ich zuhause mit Conny, habe mein gesundes Müsli mit Obst und bin auch damit zufrieden.

Aber diese Woche sind die Schwiegereltern zu Gast. Die werden nachts schon öfter mal von Isabel geweckt. Morgens hat Conny das Licht an zum Stillen. Ohne Wohnzimmertür geraten sie jedes Mal in Mitleidenschaft. Dann will ich nicht fürs Frühstück auch noch mehrfach durchs Wohnzimmer rennen und esse lieber im Büro. Das Angebot ist ja vielversprechend.

08:05h Ich hole mir das Frühstück. Je früher, je mehr Auswahl. Auch andere kennen das Angebot. Ich entscheide mich für ein Vollkornbrötchen mit Schinken. Davor gibt es ein Negerkußbrötchen.

08:10h Kurz darauf beisse ich herzhaft in mein Negerkussbrötchen. Erinnerungen an alte Schulzeiten kommen hoch. Der Kaffe dampft neben mir. Es geht mir gut.

08:25h Endlich komme ich zum zweiten Biss. Der Kaffee ist lauwarm.

09:00h Hole neuen Kaffe. der alte war mittlerweile eiskalt. Aber es ist kein frischer da. Ich setze ihn neu auf.

09:30h Die Tür geht auf. Ich habe mein Brötchen gerade in der Hand. „Ja, ja, man kommt zu nichts. Aber könnten Sie das gerade mal für mich erledigen?“

09:35h Verdammt, ich habe den Kaffe vergessen. Mal nachschauen, ob noch welcher da ist.

10:00h Zurück am Arbeitsplatz. Ich wurde auf dem Weg von einem Anwender abgefangen. Wieso finden die mich überall? Manchmal finden sie ja nicht einmal das Sysmbol auf dem Bildschirm?

10:30h Telefonhörer in der einen Hand, Maus in der anderen, dazwischen Brötchen und Kaffee. Während der Arbeit denke ich noch: Schau lieber zweinmal hin, bevor du zu beisst.

11:00h Ich fange mit dem zweiten Brötchen an.

11:30h Ausgerechent jetzt kommt der Drucker-Techniker. Alles stehen lassen und das Problem vor Ort erklären

12:30h Jetzt ranhalten. Zeit wird knapp.

12:45h Das Brötchen ist fertig. In fünfzehn Minuten gibt es Mittag. Zum Glück nicht am Platz, sondern in der Kantine. Dort trauen sich nur wenige zu stören.

Und trotzdem frühstücke ich hier immer wieder gerne. Wann kommt man schon in den Genuß eines Negerkuß-Brötchens am Morgen? Und der Schokoladen-Muffin (mit 2 Euro teurer als mein Standardfrühstück) ist ein Traum. Super Teig, dicke Schokostücken oben drauf und innen mit Schokocreme gefüllt. Der Blaubeer-Muffin ist auch gut. Es gibt aber pro Tag nur je einen für das ganze Haus.

 

 

 

Herbst

Zwei tolle Herbstspaziergänge am Wochenende. Einmal rund um den Langener Badesee, einmal vom Mönchbruch zur Odenwaldhütte Groß Gerau. Eine weitere nette Einkehrmöglichkeit im Wald rund um den Mönchbruch. Etwas kleiner als die Odenwaldhütte an der Startbahn, aber sehr schön. Schön ist auch der Angelteich des ASV Nauheim, idylisch gelegen im Nauheimer „Urwald“. Schön dass es noch Waldgebiete gibt, die nicht forstwirtschaftlich genutzt werden. Da bekommt man einen Blick dafür, wie Wälder früher ausgesehen haben und warum sich „Vogelfreie“ dort so gut verstecken konnten.

Das Wetter zeigte am Wochenende keine einzige Wolke. Wer hätte geahnt, dass man Mitte Oktober noch im Freien in der Sonne sitzen kann? Der Wald ist immer noch eher grün als herbstlich, nur wenig Laub liegt auf den Wegen. Dabei sind es nur noch drei Wochen bis zum offiziellen Glühwein-Anstich auf dem Hochheimer Markt, noch sechs Wochen bis zum ersten Weihnachtsmarkt. Ein verrücktes Jahr..

Manchmal sind die schlechtsten gar nicht so schlecht…

F: Was macht ein Clown im Büro?
A: Faxen!

Noch mehr schlechte Witze unter http://witze.macht.org/.

 

 

 

Into the sun

Das Sonnenlicht verdeckt den Stau, der vor den Herbstferien da war. Jetzt ist die Autobahn frei.

Das wird mir später am meisten weh tun. Schulferien.  Ich muss dann Urlaub machen, wenn alle ihn machen: Alles voll, hohe Preise, verstopfte Strassen in das Urlaubsgebiet, volle Flughäfen, aber der Weg auf Arbeit ist frei wie nie 🙁

Update Netto-Markt

Bilder von der Baustelle erspare ich mir. Am Wochenende kamen wir beim Spazieren daran vorbei. Einfach nur schade.

Aber die aktuellen Entwicklungen will ich niemanden ersparen. Netto hat die die Stadt übers Ohr gehauen. Die Garantie, keinen der vorhandenen Märkte in Walldorf oder Mörfelden zu schliessen war das Papier nicht wert, auf der sie stand.

Jetzt bekommen wir statt einem kleinen Netto in der Stadt einen großen vor der Stadt. Dämlicher Tausch für alle ohne Auto. So ähnlich sieht es auch der Kommentar in der Frankfurter Neuen Presse.

Meine Meinung:

  • Wenn sich für Netto die Lage geändert hat, dann auch für die Stadt.
  • Baugenehmigung entziehen wegen Verteragsbruch
  • Netto muss das Gelände auf eigene Kosten wiederherstellen
  • Discounter wollen Verkaufen: Sie brauchen die Filialen.
    Also bekommen Sie die nur dort, wo die Stadt sie haben will: IN DER STADT
  • Neue Discounter sind keine neuen Arbeitsplätze. Sie verdrängen nur andere Arbeitsplätze

Alter Bericht zum Netto-Markt.

© 2020: Die Gebeks 50° Nord | KABBO Theme by: D5 Creation | Powered by: WordPress