Monat: März 2012

 

Tempo 50 Kreuzung

Das ganze Wohngebiet von Mörfelden-Walldorf ist Tempo 30?

Nein, eine kleine Kreuzung bietet seit Jahren energisch Widerstand gegen Tempo 30. Hier auf der Insel der Glückseligkeit ist das Rasen mit 50 noch erlaubt.

Wenn man die Vogesenstrasse in Richtung Osten fährt kommt man zur Kreuzung mit der Mörfelder Landstrasse. Auf diesen Weg, und nur auf diesen kann man die Raser-Kreuzung befahren. Direkt vor der Kreuzung wird Tempo 30 aufgehoben.

„Juchu, ab sofort freie Fahrt“ denkt sich der ortsunkundige Fahrer. Der Anwohner jedoch weiß. Schnell GAS GEBEN, der Spass ist gleich wieder zu Ende.

Denn sobald man auf der Kreuzung steht, kann man in alle Richtungen schauen: TEMPO 30, wohin das Auge auch schaut.

Links, rechts, geradeaus. Selbst der Weg zurück ist vom Tempo her eingeschränkt. Aber hier auf der Kreuzung, auf den 20 x 20m der Freiheit, hier darf ich endlich mal 50 hm/h fahren.

Ein wahrer Schildbürgerstreich, den sich die Stadtverwaltung hier hat einfallen lassen. Die Kreativität findet meine Anerkennung.

Hier ist die Kreuzung in der Realität

 


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So pflegeleicht

Ich staune jeden Abend wieder. Izzie hat zur Zeit etwas Schnupfen und bekommt beim Waschen immer die Nasentropfen mit Salzwasser. Die schaden nicht und helfen ihr ganz gut. Und als ob sie das wüsste, lässt sie die Prozedur ganz brav über sich ergehen. Manchmal habe ich den Eindruck, es macht ihr sogar Spass oder sie weiß, dass die Tropfen helfen. Denn selbst wenn sie vorher Aktion gemacht hat, wird sie dann ruhig und brav, bis die Tropfen drin sind.

Ganz anders beim Zähneputzen. Eine Zeitlang hat das gut geklappt, wenn sie ihre eigene Zahnbürste bekommen hat. Dann durfte ich die Zähne putzen. Aber seit die Schneidezähne oben da sind, lässt sie mich nicht mehr gerne in den Mund. Sie protestiert immer wieder. Wahrscheinlich tuen die nächsten Zähne bereits weh. Die letzten waren auch eine schwere Geburt. Das hat sehr lange gedauert und wohl auch weh getan.

Bereit für Formel 1

Heute sitze ich auf der Couch.  Papa lässt mich Formel 1 zu schauen. Das erste Mal. Er hat mir erklärt, dass ist so was ähnliches wie die Autos, die vor unserem Fenster immer vorbei fahren. Das ist spannend, da schaue ich ja auch stundenlang gerne zu.

Zur Formel 1 gehört aber noch mehr, sagt er.  Also bekomme ich Chips und Bier. Was immer das ist.

Wieso fahren die nicht, Papa? Regenabbruch? Sowas Blödes, hier schaut die Sonne zum Fenster rein.

„Dann knistere ich halt noch mit dem Chipsbeutel, spiele mit der Flasche und wenn das nicht reicht, klettere ich auf Papa rum. Und wenn ich Autos sehen will, krabbel ich wieder zum Fenster.“

Mein Helm auf Kiel gesetzt…

Final Season

Ich haben meinen Helm auf Kiel gelegt, ihn an den Nagel gehängt. Meine Football-Karriere ist vorbei. Neunzehn Jahre lang stand ich auf den Plätzen der Nation, heute schaue ich mir das von draussen an.

Ich investiere die Zeit lieber in meine Tochter, in meine Familie. Das nicht getan zu haben bereuen laut einer Studie die meisten alten Menschen. Alt bin ich noch nicht, das eine odere andere Jahr hätte ich gerne noch gespielt. Aber zu verpassen wie meine Tochter aufwächst könnte ich mir nicht verzeihen

Ich hab meinen Helm –
Meinen Helm auf Kiel gelegt,
Vertäut nach allen Regeln.
Ich hab das Spiel
Das Spiel vom Helm gefegt,
Nahms Mouthpiece aus dem Gitter,
Zerschnitt den Riemen,
Ließ alles Zubehör entfernen,
Nun liegt er fest und unbeschwert,
So fest und unbeschwert.

Aber es ist hart, heute Football zu sehen. Ich kann nicht sagen, dass mich das kalt lässt. Tief in mir ist die Sehnsucht nach dem Spiel, nach diesem Gefühl mit 11 Mann im Huddle zu stehen, den Spielzug zu hören, sich umdrehen, an die Linie zu gehen und los gehts. Gemeinsam den Spielzug zum Erfolg bringen. Zusammen den Ball in die Endzone bringen. Gegen den Widerstand des Gegners. Dieses Gefühl im Huddle werde ich wohl immer vermissen.

Nur manchmal, wenn das Spiel beginnt
Das Adrenalin das Blut gerinnt
Wie schauerliche Stürme,
Dann sehn ich mich
Wieder nach dem Spiel.

Das Original „Auf Kiel“ von Subway to Sally

Ich hab mein Boot –
Mein Boot auf Kiel gelegt,
Vertäut nach allen Regeln.
Ich hab das Meer
Das Meer vom Rumpf gefegt,
Nahm Wind aus seinen Segeln,
Zerbrach die Ruder und das Schwert,
Ließ alle Lasten löschen,
Nun liegt es fest und unbeschwert,
So fest und unbeschwert.
Nur manchmal, wenn der Südwind weht
Und wildes Fernweh durch mich geht,
Wie schauerliche Stürme,
Dann sehn ich mich –
Nur manchmal, wenn der Südwind weht
Und wildes Fernweh durch mich geht,
Wie schauerliche Stürme,
Dann sehn ich mich
Wieder nach der See.
Auf Kiel gelegt
Hab ich mein Boot.
Es faulen bald die Planken,
Die Ratten gingen längst von Bord,
Und alle Anker sanken.
Mein Boot liegt fest und will nicht fort,
Liegt fest und will nicht fort.
Nur manchmal, wenn der Südwind weht
Und wildes Fernweh durch mich geht,
Wie schauerliche Stürme,
Dann sehn ich mich –
Nur manchmal, wenn der Südwind weht
Und wildes Fernweh durch mich geht,
Wie schauerliche Stürme,
Dann sehn ich mich
Wieder nach der See.
Ein Sturm zieht auf,
Ich steh an Deck.
Die Seeluft schmeckt
Nach Regen.
Der Himmel streckt
Die Hände aus,
Ich stemm’ mich ihm
Entgegen.
Denn manchmal, wenn der Südwind weht
Und wildes Fernweh durch mich geht,
Wie schauerliche Stürme …
Denn manchmal, wenn der Südwind weht
Und wildes Fernweh durch mich geht,
Wie schauerliche Stürme,
Dann sehn ich mich –
Denn manchmal, wenn der Südwind weht
Und wildes Fernweh durch mich geht,
Wie schauerliche Stürme,
Dann sehn ich mich
Wieder nach der See,
Wieder nach der See.

Links oder Rechts?

Die Zukunft unserer Tochter ist ein leeres Buch, dessen Seiten sie selber schreiben wird.

Doch welche Entscheidungen von heute werdenhr Leben beeinflussen? Wenn Sie abends beim Waschen das Zähneputzen mit ihrer eigenen Zahnbürste unterstützt, dann verwendet sie beide Hände abwechselnd dafür. Mit einer kleinen Vorliebe für links. Wenn ich sie wasche, insbesondere die Arme und Hände, wechselt sie ohne Probleme in die andere Hand und „putzt“ weiter.

Wenn sie links bevorzugt, wird sie dann Linkshänder? Oder gibt sich das noch? Testet sie das aus, bevor sie sich für eine Seite entscheidet. Oder ist das vorgegeben? Kann man das eigentlich in dem Alter beeinflussen?

Ich werde das nicht tun, ich bin mir über die negativen Folgen einer Umerziehung bewusst und mir ist es egal ob sie mit Links oder Rechts arbeitet.

Wikipedia zum Thema

Kleine Rechenaufgabe

Jeden Abend ist Papa-Zeit. Wenn ich dann zum Abschluss meine Kleine wasche und ins Bett bringe, stellt sich mir immer wieder eine Rechenaufgabe. Der Erwachsene Mensch soll sich die Zähne 2 Minuten lang putzen. Er hat 32 Zähne (nur Stefan Raab hat mehr). Unsere Tochter hat drei einhalb Zähne. Wie lange muss ich die putzen?

120 s / 32 Zähne * 3,5 Zähne = 13.25 s  ?

Es gibt aber nur 20 Milchzähne. Also

120 s/ 20 Zähne * 3,5 Zähne = 21 s  ?

Oder proportional:

3,5 Zähne von 20 möglichen Zähnen = 17,5%
17,5 % von 120 s = 21 s?

Oder ganz einfach:
Immer zwei Minuten, egal wieviele Zähne?

Und muss ich die Zeit, die Isabel mit ihrer eigenen Zahnbürste hilft davon abziehen?

Ach egal, solange sie mithelfen darf und ich nicht zu fest an die neuen Zähne kommt, hat sie Spaß dabei und dann machen wir einfach etwas länger und sind auf der sicheren Seite.

 

Cruisen wie bei Cars

Letztes Jahr im Sommer hat unsere Strasse einen neuen Asphalt bekommen. Aus der Baustrasse wurde eine echte Strasse. Wir schauten von oben zu, wie immer neue Geräte die Strasse aufriessen, den Asphalt verteilten und die Strasse walzten. Die Vorbereitungen nahmen fast die längste Zeit in Anspruch. Die neue Streckenführung auf unserer Kreuzung oder die neue Parkplatzeinteilung verfolgten wir mit Interesse vom Balkon aus. Auch die Diskussionen der Nachbarn mit den Bauarbeitern und Architekten hinsichtlich der Sicherheit an der Spielstrasse liessen sich gut beobachten. In der Zeit war zuerst das Parken verboten und dann plötzlich, viel schneller als erwartet auch das Befahren der Strasse.

 

Am Abend, als die lärmenden Maschinen weg waren, sassen wir auf dem Balkon und genossen den leisen Sommerabend. Da zeriss das Dröhnen eines Motors die Stille. Ein Ferrari kam auf der frischen Strasse daher. Immer wieder beschleunigend und abbremsend, den frischen Asphalt geniessend. Wo kam der denn her? Die Strasse ist doch gesperrt. Nun mir persönlich wäre das auf einer Baustelle mit dem teuren Ferrari zu gefährlich gewesen. Aber wer für eine Inspektion mehr bezahlt als manche für das ganze Auto, der hat es ja.  Der Ferrari parkte erstmal und sein Fahrer stattet einen Besuch ab.  Aber er blieb nicht der einzige. Immer wieder kamen Autos die Strasse entlang, meist langsam und vorsichtig. Sie fuhren bis zum Ende der Strasse (dort wo sie ja gesperrt war) , drehten um und fuhren wieder zurück.

Ein bisschen sah das aus wie bei Cars. Alle cruisten auf neuen Asphalt. Doch wieso fahren die auf einer Baustelle?

Der nächste Morgen brachte die Lösung ans Tageslicht. Irgenjemand hatte einen Teil der Absperrung entfernt. Und obwohl überall Schilder standen, obwohl es keinen Hinweis auf eine Durchfahrtsmöglichkeit gibt, obwohl man über die Gegenfahrbahn fahren musste, obwohl es eine ausgeschilderte Umleitung gab und obwohl man zum Befahren seinen gesunden Menschenverstand ausschalten musste, gab es doch ziemlich viele Leute die trotzdem durchfahren mussten.  Und 95% hätten sich über ein Ticket bestimmt beschwert.

Izzie am Computer

„Erwachsene sind seltsam. Die sitzen immer wieder vor dem komischen Kasten und hauen auf dem Ding rum. Dann erscheinen bunte Muster auf dem leuchtenden Viereck und alle freuen sich. Manchmal erscheinen auch Oma und Opa und machen Blödsinn“

Das ungefähr muss Isabel sich über uns gedacht haben. Jedenfalls übt der Computer eine große Anziehungskraft aus. Beim Skypen ist sie kaum ruhig zu halten und hat wie wild auf den Laptop ein. Zum Glück gibt es ja große Flächen neben der Tastatur, die keinen Schaden anrichten. Die leuchtende Maus hat sie auch schnell für sich entdeckt. Jetzt hat sie eine eigene bekommen. Die wird zuerst hingelegt, Izzie nimmt die Maus inBeschlag und dann holen wir die echte Maus raus. So sind alle zufrieden. Zumindest waren es alle. Nun will Isabel auch die Tastatur bedienen. Eifrig haut sie auf die Tasten. Leider können wir den Tetxt noch nicht entziffern (auch nach einer Rechtschreibprüfung nicht). Wir haben uns daher entschlossen, den Text zu speichern und sie in ein paar Jahren selber zu fragen. Aber vielleicht kann ja jemand im Internet den Tetx vorher schon entschlüsseln:

 „+
ä#9ikm   ö
äüüüüüüüüüüüüü

jim
.m,.kmn
pokj
l9l9mi0km 9k,ikm 89huijnk m ßöll0,   –
 
-u7vg9iküo,
ssss..“

Also wie gesagt, sachdienliche Hinweise an diese Website.

Aber nicht nur Computer sind interessant. Natürlich alles, was Erwachsene öfter in die Hand nehmen. Telefon , Handy, Fernbedienung oder auch Schlüssel. Alles wird unterucht inklusive auf Wasser(Spucke)-Dichtigkeit.

Isabel zum Jahreswechsel

Ein Nachtrag in der Chronik

Manchmal bleiben Artikel im Blog als Entwurf lange stehen. Gut zwei Monate sind nicht wirklich lange. Aber in zwei Monaten passiert im Augenblick soviel, dass der Jahreswechsel für mich schon so lange her ist. Vieles hat sich geändert, besonders unsere Tochter. Zum Jahreswechsel hatte ich mit folgende Stichpunkte notiert, um über ihren Status zu berichten:

  • Drehen links und rechts
    Es fing mit einer Seite an, die andere hatte sie auch bald raus. Das Drehen. Das Drehen ist cool, man kommt an Dinge heran, die früher ausserhalb der Reichweite waren. Man kann auch ganz andere Dinge sehen. Das Blöde ist: Man liegt dann auf dem Bauch. Also schnell lieber nochmal drehen. Doch nicht immer ist genug Platz da. Das muss sie auch noch Lernen. Aber für das Erste ist die Drehbewegung bei Isabel abgespeichert. (Nachtrag: Sie ist so gut abgespeichert, dass sie jetzt immer, wenn sie nicht mehr weiter weiß, einfach dreht. Auf dem Arm, bei den Krabbelversuchen, überall. Nicht immer sinnvoll)
  • Stabile Seitenlage erhöht Reichweite
    Sie liegt jetzt gerne auf der Seite. Einfach nur ein bisschen Drehen und schon kann man auf der Seite liegen. Das macht Spass beim Schlafen, aber auch auf dem Wickeltisch sinnvoll. Jetzt kann man super an der Sonnenspieluhr ziehen oder mit dem Teddy spielen.
  • Zwei Spielzeuge zusammen hauen
    In jeder Hand einen Baustein.  Langweilig. Man kann ja nur einen in den Mund nehmen. Aber das Zusammenhauen bringt ganz neue Erfahrungen. Es knallt. Das macht Spass!
  • Trinken aus der Flasche
    An der Bierflasche hat sie es ja schon probiert. Auch an der Wasserflasche mit Linsen. Aber das war ja mehr zum Spielen als zum Trinken. Früher war Wasser oder Tee aus der Nuckelflasche j a verpönt. Aber jetzt, aus dem Becher, der Wasserflasche oder am besten aus Ihrer Trinkflasche ist sie mit dabei. Jetzt kann man auchmal Wasser trinken, wenn es gerade keine Milch gibt.
  • Drehen im Bett
    Warum sollte Isabel so liegen bleiben, wie wir sie ins Bett legen. Macht doch keinen Sinn. Also dreht sie sich im Bett wie eine Wilde. Gleich erstmal quer. Vielleicht auch 180 Grad gedreht. Egal, vieles ist noch Zufall, Hauptsache gedreht. Wenn man sie im Halbdunkeln aus dem Bett holt, muss man sie suchen. Sie könnte am Kopfende quer liegen. Oder doch am Fussende, audf dem Bauch liegend? Sicherheitshalber haben wir ja das Bett jetzt auch tiefergelegt. Keiner weiß ja, wann sie das mit dem Hochziehen versteht und den Sprung übers Gitter wagt.
  • Weihnachten
    Der Tannenbaum war faziniered. So ein grünes Ding in unserer Wohnung. Da muss Isabel direkt anfassen. Doof, der sticht. Egal der Baum ist so fazinierend, dass sie immer wiederzugreift. Das gleich Phänomen sehen wir bei unserer Stechpalme. Egal ob es wehtut, ich will das Grün
  • Alles Gute kommt von oben
    Das scheint sich Isabel ständig zu Denken. Sobald etwas von oben herunterhängt ist es interessant. Das Tuch vor ihr auf dem Boden – langweilig. Das gleiche Tuch gehalten – OOOHHHHH Große Kinderaugen staunen. Und so geht das mit allen was hängt. Der Schnuller, das Tuch, der Plüschhund an der Leine. Und ganz besonders die Weihnachts-Deko bei Segmüller. Tausende Lichter an lanken Ketten hängen im Foyer über mehrere Stockwerke. OOOOOOOOOHHHHHHH. Ungläubig staunend betrachtet Isabel das Schauspiel. Doch meistens ist es gar nicht interessant, was da hängt, sondern wo es hängt. Sie verfolgt die Leine bis nach oben und schaut, wo es befestigt ist. Vielleicht wird sie eines Tages Ingeneurin?
  • Krawatten
    Auch die hängen von oben herab, meist von Papas Hals. Da kann man toll dran ziehen, versuchen die in den Mund zu stecken und man kann sich festhalten. Besonders gerne genau dann, wenn ich kleine Abends beim Toben immer wieder hoch schmeisse und sanft in die Bettdecke fallen lasse. Dann greift sie in der Luft zu, hält sich an der Krawatte fest, damit sie nicht zuweit weg fliegt und laucht lauthals.
  • Waschmaschine
    Schon wieder Alles Gute kommt von oben. Wenn Conny die Waschmaschine ausräumt, dann liegt Isabel unter dem Wäscheständer und schaut zu, wie Conny die Wäsche über Ihr aufhängt. Alles hängt dann so tolle herunter. Nun, aber das sie ja auch das Drehen beherrscht ist Schluss damit. So hat sie sich selbst aus ihrem Paradies vertrieben.
  • Sylvester
    Für Isabel ein Tag wie jeder anderer. Wir hatten zum ersten Mal das Babyphone im Einsatz, doch zum Einsatz kam es nicht. Trotz der Knallerei (soviel war es ja auch nicht) schlief Isabel einfach durch. Für Verblüffung sorgte nur der Nachbar von gegenüber. Direkt nachdem der letzte Knaller durch war und alle Raketen verschossen waren, nahm er den Besen, kehrte kurz die Strasse und brachte alles wieder in Ordnung. Okay, seit wir in einer Eigentumswohnung wohnen, habe ich auch alle Fontänen, Vulkane etc gleich wieder eingesammelt und im Mülleimer entsorgt.

Izzie brummt

Kommunikation in der einfachsten Form

Kommunikation stammt aus dem Lateinischen communicare und bedeutet „teilen, mitteilen, teilnehmen lassen; gemeinsam machen, vereinigen“.  (Quelle Wikipedia)

Unser Tochter kommuniziert. Nun, nach meinen Schulerinnerungen an Watzlawick dann heißt es ja: „Man kann nicht nicht kommunizieren! Sobald zwei Personen sich gegenseitig wahrnehmen können, kommunizieren sie miteinander, da jedes Verhalten kommunikativen Charakter hat.“ Soweit meine Erinnerungen mit tatkräftiger Wikipedia Unterstützung. Demnach müsste sie ja schon länger kommunizieren.

Aber jetzt hat sie ihre Lautsprache gefunden. Sie brummt. Mal lauter, mal leiser. Meistens um ihren Missgefallen auszudrücken. Ob das nun beim Anziehen ist, beim Waschen oder beim Füttern:

BRMMMM, BBBBRRRRRRMMMMMM, BBBBBRRRRMMMMMM

Es ist noch nicht sehr differenziert, so daß wir diese Art der Kommunikation noch nicht so richtig verstehen. Was aber nicht heisst, dass wir Isabel nicht vor ähnliche Aufgaben stellen könnten. Also brumme ich lautstark zurück, wenn sie auf dem Wickeltisch wieder Faxen macht. Siehe da es wirkt. Sie hat mich verstanden. Wir kommunizieren – irgendwie

 

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