Monat: April 2012

 

Heute auf dem Spielplatz

Isabel packte zum x-ten Mal alle Spielsachen in den blauen Eimer zurück.

Conny: „Unser Kind ist so ordentlich. In letzter Zeit packt sie alles immer ordentlich zusammen.“

Andy: „Stimmt“.

Conny: „Irgendwann kommen wir nach Hause und sie sagt:’Jetzt räumt doch endlich mal auf. Ich kann mit so unordentlichen Leuten nicht leben'“.

Es geht nichts über einen Lazy Sunday Afternoon mit Conny und meinem kleinen Dreckspatz. Von wegen ordentlich. Ordentlich durch den Sand gerobbt ist sie heute.

Wie hat Conny dann noch treffend bemerkt: „Wir haben ein Outdoor Baby. Sobald die draussen ist, blüht sie auf.“ Zu diesem  Zeitpunkt saß sie im Sand und brabbelte vor sich. Die ganze Zeit, wir saßen nur daneben und schauten zu. „Ausser wenn sie lange im Kinderwagen fahren muss, dass mag sie nämlich nicht mehr“ fügte Conny noch hinzu.

 

Geschrieben aus .

Oma & Opa

Für alle Beteiligten eine Freude, die hoffentlich lange anhält…

Das Fotoshooting von Isabel mit beiden Omas & Opas. An zwei verschiedenen Terminen (nach 30 Minuten ist der Spass bei Isabel vorbei), in einer Galerie vereint:

Bing…

Seit Wochen spielen wir mit Izzie ein Spiel besonders gerne. Bing.

Was ist Bing? So eine Mischung zwischen Fangen, Verstecken und Erschrecken und Liebhaben.

Angefangen hat es, als ich Izzie auf dem Arm hatte. Da sind wir ur Conny und ich habe Izzies mit ihrer Nase auf Conny gestupst. Ganz leicht und „Bing“ gerufen. Natürlich hat Conny sich umgedreht und gestrahlt, worauf Izzie sich freute. Das haben wir mehrfach wiederholt.

Dann hat Conny irgendwann die Rolle des Mama-Monsters übernommen und sich mit entrüstetem Gesicht umgedreht. Izzie freute sich noch mehr und prustete vor Freude. Es kam wie es kommen musste. Wir haben das Spiel immer mehr ausgebaut. Wenn das Mama-Monster kam, sind wir langsam davongerannt. So endet das „Bing“ Spiel in einer wilden Jagd durch die Wohnung. Gegenseitiges Erschrecken, Bingen, Verstecken, Anschleichen. Immer hin und her. Mal haben wir Conny gebingt, mal Conny die Kleine. Und immer Lachen und Freuen. Natürlich kam auch mal das Papa-Monster.

Das Spiel lässt sich mit einer Varaiation von „Wo ist das Baby spielen“. Izzie  sitzt auf meinem Arm und schaut abwechselnd über die meine Schultern. Je nachdem auf welcher Seite Conny gerade auftauchte. Und wenn sie nicht da ist, dann beginnt sie zu suchen und findet sie oft hinter sich oder auf dem Boden. Dann wird die Freude noch größer.

Das „Bingen“ hat Izzie mittlerweile  in ihr Verhaltensmuster mit aufgenommen. Mit ihren Bummi-Teddy oder ihrem Schäfchen spielt sie das jetzt auch. Sie führt ganz sanft den Kopf nach vorne, berührt ihr Stofftier leicht und freut sich. Natürlich macht sie das auch bei uns. „Bing“

Seit wenigen Tagen beginnt sie verstärkt auch zu Kuscheln. Manchmal einfach so, manchmal wenn ihr etwas nicht geheuer ist, legt sie den Kopf an unseren Kopf und drängt sich an uns. Schön……

 

Runterwerfen

Das passiert permanent.Was Izzie in die Hände bekommt, landet früher oder später auf dem Boden. Runterwerfen macht halt Spass. Aber es bleibt nicht immer ohne Konsequenzen.

Letztens kamen wir auf dem Rückweg vom Spielplatz an der Eisdiele vorbei. Zufällig. Auf Eis steht Izzie auch, aber sie bekommt immer nur eine Waffel. Nur ist nicht ganz richtig, denn sie steht auch auf die Waffeln. Sie wird zerkrümmelt, daran gesabbert und sie wird gegessen. Normalerweise, denn diesmal hat Isabel sie runtergeschmissen. „Kein Problem“ denkt sich Isabel. „Wenn ich schreie hebt Mama die wieder auf für mich“ So ist sie das von Zuhause ja gewöhnt: Alles was runterfällt, wird auch wieder aufgehoben. Doch die Eiswaffel lagen die Dinge anders, genauer gesagt lag sie im Dreck. Und diesmal bekam Isabel nicht das zurück, was sie leichtfertig weggeschmissen hat. Na, da gab es erstmal Theater. Aber völlig umsonst. Conny blieb hart und Isabel hatte keine Waffel mehr.

Mal sehen ob sie daraus was fürs Leben lernt.

Aufregung in Mörfelden-Walldorf

Zum Glück oder soll ich sagen leider haben wir Connys Winterreifen nicht beim Reifenhändler vom letzten Jahr eingelagert. Denn der Reifenhändler ist abgebrannt. Wenn er gut versichert ist, hätten wir neue bekommen für die alte Schlappen und um die Stahlfelgen wäre es auch nicht schade gewesen. So musste ich sie bei der letzten Tiefgaragenreinigung bis in den zweiten Stock schleppen. Zusammen mit meinen und der Dachbox.

Conny hat von dem Brand gestern gar nichts mitbekommen. Ich im Büro auch nicht. Anstelle von Radio lief bei mir Internet-Stream. So haben wir erst beim Skypen mit Cottbus von dem Großereignis in unserem Dorf erfahren. Sogar bei Brisant lief ein Beitrag im Fernsehen.

Conny hatte zwar die Feuerwehr gehört, aber nicht nachgeschaut. Und mit dem Einkaufen beim Rewe neben dem Brandherd war sie auch schon durch zu diesem Zeitpunkt. Also können wir nur per Internet nachschauen, was den los war

Brand in Mörfelden-Walldorf – Bericht Frankfurter Rundschau

Im Freitags-Anzeiger steht dann bestimmt mehr

Geschrieben aus Frankfurt, Hessen, Germany.

Geben & Nehmen

Eine der wichtigsten Grundregeln im Leben hat Izzie schon verstanden. Nehmen und Geben. Danke und Bitte.

Das Geben&Nehmen spielen wir stundenlang. Wir geben uns Bausteine, Bälle, Spielzeug, Essen, Wäscheklammern und was Izzie sonst noch in die Finger bekommt. Hin und Her. Bitte! Danke! Bitte! Danke! Wobei wir das Sprechen übernehmen, von Izzi kommt höchstens mal ein „baba“.

Aber auch beim sonstigen Spielen entwickelt sich Izzie weiter. Bausteine werden jetzt auch weggeräumt in den Eimer. Die Bälle der Giraffenbahn versucht sie auch in den Mund der Giraffe zu stecken (was meist nicht gelingt). In die Bahn legen klappt aber schon.

Während ich das schreibe sitzt sie neben mir auf dem sonnigen Balkon und spielt mit den Wäscheklammern. Raus aus dem Körbchen und wieder rein in das Körbchen. Ich habe ein paar an den Rand gesteckt, prompt hält sie ihre auch dort hin und lässt los. Gut, die fällt runter, aber auch das lernt sie noch.

Loslassen klappt übrigens sehr gut. Wenn sie in ihrem Ballzelt sitzt, dann wirft sie die Bälle aus dem Zelt und schaut ihnen nach, wenn sie durch das ganze Zimmer rollen. Ein Ball nach dem anderen wird auf die Reise geschickt. Gut dass wir 330 haben. Oder soll ich sagen hatten? Ich habe das Gefühl es sind schon weniger geworden.

In der Küche räumt sie schon seit langer Zeit sehr gerne die Magneten an dem Geschirrspüler ab. Aber seit einiger Zeit versucht sie die Magneten auch wieder zurück zustecken. Aber erstens halten die nur auf einer Seite und zweitens mus man auch die Fingerchen noch rausbekommen. Sie arbeitet noch dran..

Zähne!!

Da sind sie. Die nächsten Zähne sind  durch. Lange Zeit hat Izzie keine Untersuchung der Kauleiste zugelassen. Immer wieder gab es Anzeichen für Zahnen, aber wir wussten nichts wirklich. Jetzt hat sie beim abendlichen Zähneputzen auch mal wieder mehr zugelassen. Und siehe da, unten und oben sind jeweils ein Zahn schon durch. Aber auch die auf der linken Seite brauchen nicht mehr lange.

Beim Essen ist sie ja schon gut dabei. Abends wird auch mal lieber eine Stulle gegessen als Brei. Kein Wunder, dass der große Moment nicht mehr lange auf sich warten ließ. Diese Woche war es soweit. Beim Einkauf gab es das erste Stück Gelbwurst an der Fleischtheke. Gut, sie hat es mehr zerfleischt als gegessen. Und der Conny hat es dann auch nicht wirklich geschmeckt. Aber ich kann mir jetzt schon die bittenden Augen beim nächsten Einkauf vorstellen…

Die Saison ist fast geschafft

Im Rhein-Main Gebiet ist die Zeit der Birkenblüte fast vorbei. Das Ende dr Allergiesaison steht an. Am Wochenende soll es endlich warm werden, aber die Vorzeichen für Birke stehen Stop!

Für mich war es dieseSaison das Jahr 1 nach der Hyposensibilisierung. Letztes Jahr habe ich extrem gelitten. Citrizin täglich, Augentropfen mehrfach täglich, Nase zu, Allergietropfen (akut und Langzeitwirkung) und am Ende habe ich mehr als regelmäßig zu den normalen Nasentropfen gegriffen (Stinknase lässt grüßen).

Dieses Jahr war das deutlich besser. Sicher, zeitweise habe ich auch gelitten. Die Augen haben getränt, ein paar Nächte konnte ich nicht schlafen, die Nase war immer wieder mal zu. Aber es hat mein Leben nicht mehr so beeinflusst wie letztes Jahr. Gut, diese Saison war auch viel durch Regen und kaltes Wetter geprägt. Nur bei Hasel und Erle gabe es mal ein paar Hochzeiten, aber Hasel und Erle habe ich noch besser verkraftet als Birke. Das hat sich wirklich gelohnt, jede Woche zum Doc zu laufen und oft einen juckenden und roten Oberarm zu haben. Das werde ich weitermachen und mal sehen, vielleicht ist es in 2-3 Jahren noch besser.

Leider ist dafür die Kreuzallergie beim Essen schlimmer geworden. Haselnüsse und Möhren gehen roh  gar nicht,  der kleinste Fitzel Mohrrübe macht den Hals dick und fellig. Bääähh. Apfel und ein paar Dinge haben eine ähnliche abgeschwächte Wirkung. Zum Glück ist nach der Zubereitung und sei es einfach nur Öl der Spuk vorbei.

Wieder online…

bis zur nächsten Katastrophe.Für den Ausfall der letzten Tage habe ich unseren Provider Strato im Verdacht.

„Internal Server Error 500“ seit einigen tagen, im Log (langedanach gesucht) stand reihenweise premature end of script headers.

Einfache eigene Scripte hat er weiterhin ausgeführt, aber WordPress wollte er nicht. Ganz nebenbei haben die WordPress-Sicherungen den vorhandenn Platz (Ich habe nur 400MB?) zum überlaufen gebracht. Also zuerst die htaccess untersucht und variert.  Dann für Speicherplatz gesorgt. Mehr Speicher für php zugewiesen, alles versucht. Nichts ging.

Dabei hatte ich eigentlich nichts geändert.

Nun gut, dann mache ich mal den von Strato vorgeschlagenen Umzug auf den neuen Server. Dort soll ja alles besser sein. Gesagt, getan. Seit dem läuft WordPress wieder. Nun muss ich halt den Rest überprüfen, ob das auch alles unter php5 richtig läuft.  Ich glaube ja, Strato hat meinen alten Server heruntergesetzt, um mich zum Umzug zu bewegen. Aber nachweisen lässt sich das nicht…..

 

Ach ja, es geht tatsächlich deutlich schneller!

Nachtrag: Super, irgendeines der getesteten Backup-Plugins schreibt den Serverspeicher weiter voll. Update WordPress nicht möglich

Nachtrag 2: Nach dem Update sind alle Plugins weg. Also Restore aus meinem händigen Backup, bevor ich irgendwas anderes probiere.

 

Alles hat ein Ende..

Die eine Tür geht zu, die andere geht auf.

Das es eines Tages eine schwere Entscheidung wird, habe ich immer gewusst. Aber ich habe auch immer gewusst, dass der Tag kommen wird. Wie schwer konnte ich mir nicht vorstellen.

Für mich ist nach der Saison 2011 Schluss. Mein letztes Spiel ist gespielt. Mein letzter Spielzug war ein Gamewinning Touchdown über meinen Arsch (Danke Kai) bevor wir mit der Victory-Formation das Spiel und meine Karriere beendeten. Was will man mehr?

Die letzen Spiele waren der Hammer. Die Siege bei den langjährigen Konkurrenten in Franken und Kirchdorf, die Spiele gegen die Twisters, das hat schon Spass gemacht. Auch die alten Herren Simon, Alex und Naso nochmal live auf dem Spielfeld erleben zu dürfen war mir eine Ehre. Ich möchte mich bei allen Spielern in Darmstadt bedanken für zwei tolle Jahre, die ich dort geniessen durfte.

Na klar, reizt es mich noch immer ein paar Spiele dranzuhängen und noch eine und noch eine Saison zu spielen. Das hat mir ja in den letzten 19 Jahren auch verdammt viel Spass gemacht. Eine Zeitlang war es auch der Mittelpunkt meines Lebens. Die Jahre in Hanau, als ich sechsmal die Woche Football hatte. Teamtraining, Walkthru, Kraftstudio und Gameday. Dafür wurde man auch von einer Kulisse belohnt, von der man später nur noch träumen durfte. Meine ersten Spielzüge als Tight End in der 1. Bundesliga waren im Heimspiel gegen die Berlin Adler vor mehr als sechstausend Zuschauern. Gänsehaut pur.

Doch die Zeiten und die Umstände haben sich geändert. Meine Tochter Isabel hat mein Leben und meine Zeiteinteilung geändert. Heute ist mir der Zeitaufwand für eine Football-Saison zu groß. Der Preis wäre zu hoch. Denn den Spass müsste ch mit der Zeit bezahlen, die ich lieber mit meiner Tochter teile. Ich bin nicht bereit ihr die Zeit zu klauen. Wer weiss, wenn ich noch jung wäre. Aber so könnte ich höchstens zwei-drei Jahre verlängern, bevor das Alter gnadenlos zuschlägt.

Der Zenit meines Körpers ist schon lange überschritten.

Eine tolle Zeit geht zu Ende. Nach 19 Jahren Football und mehr als 37 Jahren regelmäßigen Wettkampfsports muss ich jetzt schauen, was ich mit meinem Adrenalin und für meine Fitness machen werde. Einen Teil der Fitness wird schon meine Tochter übernehmen. Wenn sie auch nur ansatzweise nach Conny und mir kommt, werden wir in den nächsten Jahren ziemlich aktiv sein. Und um körperlich mit zu halten werde ich mich fit halten müssen.

Ich möchte mich auf diesem Weg bei allen ehemaligen Mitspielern bedanken. Die Wegstrecke war lang und es gab soviele Freunde, die einen Teil diesen Weges mit mir gegangen sind. Und dabei ist es egal. ob ich mit oder gegen Euch gespielt habe. Wir hatten unseren Spass.

DANKE!

Besonders bei den Wiesbaden Phantoms möchte ich mich bedanken. Für die Zeit in Wiesbaden, aber auch  für die beiden Spiele gegen sie. Ich hatte selten soviel Spass auf dem Spielfeld.

Es war mir eine Ehre, das Feld mit Euch geteilt zu haben, gemeinsam dieses geile Spiel gespielt zu haben, Seite an Seite gekämpft, gesiegt oder verloren zu  haben. Ich werde Euch und das Spiel vermissen.

In einem der vielen Football Filme (war es „Any given Sunday“?) ist die Rede vom Abschied vom Football. Und was der Spieler am meisten vermisst, ist nicht das Spiel, die Bewegung,der Football, sondern das Gefühl zu Elft im Huddle zu stehen, zusammen zu Bestehen, eine  Aufgabe, ein Ziel, zusammen sich dem Gegner zu stellen und ihn zu bezwingen. Das ist Football, das ist Teamsport. Jeder Spieler hat seine Aufgabe für das gemeinsame Ziel.

In „All American Hero“ geht es auch um Abschied vom Football. Der Held erkennt erst spät, was wirklich wichtig ist. Seine Frau, seine Kinder, seine Freunde. Ich glaube das schon früher erkannt zu haben und bin dankbar dafür. Und ich weiß dass zahlreiche von Euch das auch erkannt haben und das macht mich froh.

In diesem Sinne

Down – Set – HUT – Willkommen im Leben

BTW: Dank der Rhein-Main Oldstars wird der endgültige Ausstieg Stück für Stück erfolgen. Solange es geht werde ich einmal im Jahr Helm und Pad noch überstreifen

 

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