Deutschland

Man kann ja über Deutschland sagen, was man will, aber immerhin kann man in Deutschland sagen, was man will. Das war nicht immer so. Eine Zeitlang wurde aussortiert, wer in Deutschland sagte, was er wollte. Das sollte man denen sagen, die sagen, man dürfe in Deutschland nicht mehr sagen, wasRead More

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Gerade aus oder lenken?

Joshua übt Fahrradfahren: Papa, gerade ausfahren kann ich schon ganz gut. Nur die Kurven lenken mich ab.

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Willkommen in unserer Welt!



Neues Zimmer

Ich freue mich so sehr in den letzten Tagen, das ich mich fast gar nicht mehr streiten kann.

Isabel über ihr neues Zimmer.

Kein Empfang

Papa, ich komme nicht mit zum Tannenbaum kaufen. Ich habe dort keinen Empfang.

 

Von wegen, Kinder brauchen Elektronik Spielzeug. Ein Stück Pappe, eine Schere, ein Stift und viel Fantasie reichen völlig aus für ein Handy.

Mit Kamera, Spielen und Freisprecheinrichtung. Die Größe war bei Isabel allerdings mehr so Neunziger Jahre und beim Joshua sogar eher Siebziger.

Ach ja, und zwischen den Weihnachtsbäumen spielen mit Lousia und Dorrie war so spannend, dass die Kinder darüber alles vergassen.

Arbeitsplatz zum Jahreswechsel

Ich habe mein Büro zu Hause geräumt und bin nun übergangsweise hier unter gekommen.

Immerhin habe ich jetzt noch Tageslicht, darauf muss ich bald verzichten.

Was tut man nicht alles für seine Kinder.

 

Weihnachtslook 2018

Auch dieses Jahr gibt es wieder einen besonderen Look für die Weihnachtszeit. Im Hintergrund gibt es mit WordPress 5.0 den Gutenberg Editor neu, aber das Layout benötigt bald eine Überprüfung. Für Weihnachten übertünchen wir das mit einem eigenen Weihnachts-Design 

Hauptsache Du weißt wie Dein Lieblingsbuch heißt..

Der Titel von Rumpelstil führt mich zurück zu meiner Jugend. Zu vielen Erinnerungen, zu so vielen Büchern und eines ist in meiner Erinnerung geblieben. Ich weiß nicht ob es Traurigkeit, die verzweifelte Gesellschaftssituation, das alte Berlin, das Interesse an der Zeit vor dem Dritten Reich oder einfach nur die Liebesgeschichte war.
Aber dieses  Buch blieb bei mir hängen.

Drei Kameraden von Erich Maria Remarque

Das Umfeld gleicht heute immer mehr der Situation von damals, so dass dieses Buch aktueller ist denn je. 

Aber vielleicht ist es auch nur die bildhafte Sprache von Remarque, die mir in den Sinn kommt, wenn ich einen Rum trinke.

Golden floß der Kognak, der Gin glänzte wie Aquamarin, und der Rum war das Leben selbst. Eisern saßen wir auf den Barstühlen, die Musik plätscherte, das Dasein war hell und stark; es floß mächtig durch unsere Brust, die Trostlosigkeit der öden möblierten Zimmer, die uns erwartete, die Verzweiflung der Existenz war vergessen, die Bartheke war die Kommandobrücke des Lebens, und wir fuhren brausend in die Zukunft hinein.

Drei Kameraden / Erich Maria Remarque

Das Buch kann man hier lesen: Drei Kameraden von Erich Maria Remarque

Die letzte Rezension, die ich über das Buch gelesen, war besonders interessant. Die „Drei Kameraden“ sind nicht die Freunde Robby, Gottfried und Otto, die zusammen durch die Wirren der Zwanziger stolpern, sondern die drei Kameraden, die Robby in der Geschichte verliert: Gottfried durch ein Attentat, den Wagen Karl durch Geldnot und am Ende Pat durch Krankheit. Und das zu einer Zeit, als Deutschland und die Menschlichkeit so ziemlich alles verlor, was sie ausmachte.

Nikolaus – Gut oder auch mal böse?

In den Medien kommt eine grüne Politkerin zu Wort, die fragt ob die Rolle des bösen Knecht Ruprecht noch zeitgemäß ist und bekommt dafür viel Schelte.

Auf die Frage an Joshua, ob er denn keine Angst hätte, dass der Nikolaus ihm nur eine Rute und ein Stück Kohle gebracht hätte, schaute er mich nur an, schüttelte den Kopf und sagte: „Sowas macht der Nikolaus doch nicht“.

Wir brauchen nicht mehr darüber diskutieren und nachdenken, das Bild des bösen Knecht Ruprechts wird auch so heute nicht mehr ernst genommen.

Augäpfel-Matsch-Crêpes

Halloween bei Partykapitain Claude war wieder schaurig schön. Nebelmaschine, Lagerfeuer, Monster, Gräber und Spinnenweben beeindruckten besonders die Kinder.

Abends gab es dann grüne Crêpes aus Augapfel-Matsch. Markus stand in der Küche und bereite sie famos vor.

Isabel Ass gleich zwei, aber das mit den Augäpfeln Name sie uns nicht ab

Ihr könnt mich nicht reinlegen! Ich gehe schon in die zweite Klasse!

Ich muss spucken

Papa, ich muss spucken!

Dieser kleine Satz versetzt einen gleich in Panik. Hektisch blickte ich mich um. Joshua sass in seinem Bett. Aber wieder mal keine Spuckschale zur Hand. 

Joshua spitzt den Mund. Ich schnappe das Kind. „Die paar Meter zum Klo schaffe ich“. Ich sprinte los mit Joshua im Arm. „Noch nichts passiert“. Deckel auf, Kind hinsetzen.

„Puhh, Glück gehabt.“ So, dann kümmere ich mich um den Kleinen. Was er wohl schon wieder hat.

Papa, ich habe immer noch Wasser im Mund.

Er musste wirklich nur spucken und nicht brechen.
Das konnte ja keiner wissen.
Lieber einmal umsonst gerannt als einmal zu wenig.

Muskeln

Papa, der Saft macht Muskeln bis zum Kopf!

Wirkung

Vier Tage später wirkt er schon. Die Kinder sind mittlerweile für was nütze.

Ich vermisse Opa

Manchmal erinnern sich unsere Kinder nicht einmal daran, was sie vor fünf Minuten gemacht haben. Oder am Vormittag im Kindergarten. Geschweige denn was gestern so los war. Aber manchmal überraschen sie uns dann wieder doch.

Joshua sass gestern am Essenstisch und plötzlich sagte er:

Ich vermisse Opa so sehr.

Ich wusste erst nicht worauf er hinaus wollte. Aber dann erzählte ausführlich, dass der Opa immer mit ihm gespielt hat, wenn die Oma das Essen gemacht hat. Und das es ihm gefallen das so gefallen hat.

Mir wurde es dabei eng ums Herz. Ich weiß, dass er als Erwachsener so wie ich keine echte Erinnerung mehr an den Opa haben wird. Er wird nur Fotos kennen und unsere Erzählungen. Das Bild bei Oma bringt den Opa immer wieder in Erinnerung und auch ich will meinen Kindern später viel über Opa berichten. Damit ein wenig von ihm mit in die Erinnerungen der Familie mit einfließt.

Aber ich hätte nicht erwartet dass eine solche direkte Erinnerung bei Joshua noch präsent ist. Er war damals gerade 1 1/2 Jahre alt und das ist drei Jahre her. Aber es kam so echt und plötzlich aus ihm heraus, dass doch etwas noch vorhanden ist. 

Und ja, ich vermisse den Opa auch. Jeden Tag.

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