An uns hats nicht gelegen..

Statistisches Bundesamt: Pressemitteilung Nr. 225 vom 02.07.2012: 2011:
Weniger Ge­burten, Sterbe­fälle und Ehe­schlie­ßungen

Dieses Foto zeigt ein Baby (© Vivid Pixels - Fotolia.com)

WIESBADEN – Im Jahr 2011 sind in Deutschland 663 000 Kinder lebend geboren worden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das 15 000 Kinder weniger als im Jahr 2010 (– 2,2 %).
Im Jahr 2011 starben 852 000 Menschen, gegenüber dem Vorjahr waren das 0,7 % weniger Sterbefälle (2010: 859 000). Wie in allen Jahren seit 1972 starben somit mehr Menschen als Kinder geboren wurden. 2011 lag die Differenz bei rund 190 000, im Jahr 2010 bei 181 000.
Auch die Zahl der Eheschließungen in Deutschland verringerte sich 2011 im Vergleich zum Vorjahr und zwar um 4 000 oder 1,1 % auf 378 000.
Endgültige Ergebnisse liegen voraussichtlich im August 2012 vor.
Quelle http://www.destatis.de

Geburtenrate erreichte 2011 Rekordtief

Familienhilfen vorerst ohne Erfolg
– Der erhoffte Babyboom lässt weiter auf sich warten: Noch nie kamen in der Geschichte der Bundesrepublik so wenig Kinder zur Welt wie 2011 – trotz Kita-Ausbaus, weiterer Ganztagsschulen, Elterngeldes und anderer Familienhilfen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, wurden 2011 rund 663.000 Kinder geboren. Das waren 15.000 weniger als 2010, was einem Rückgang um 2,2 Prozent entspricht. Der bisherige Tiefststand bei den Geburten lag bei 665.000 im Jahr 2009. Rekordjahr war 1961, als in den damals zwei deutschen Staaten mehr als 1,3 Millionen Kinder geboren wurden.
Quelle: Die Welt

Damit wächst unsere Tochter im geburtsschwächsten Jahrgang der Bundesrepublik Deutschland auf. Nie hat es weniger Kinder gegeben. Auch wenn uns das subjektiv durch die Kontakte zu so vielen Eltern auf keinen Fall so vorkommt. Ich sehe überall nur noch Kinder. Wir haben unseren Teil geleistet, damit es nicht noch weniger werden.

Ein geburtsschwacher Jahrgang wird Vor- und Nachteile für Isabel haben. Mit einem bisschen Glück kommt sie in kleine Klassen, hat weniger Konkurrenz bei Job oder Studienplatzsuche und so weiter. Auf der anderen Seite werden aber vielleicht auch Angebote wegfallen, weil nicht genug Kinder gefunden werden für Sportmannschaften, werden Schulen verkleinert oder Studiengänge fallen mangels Nachfrage weg. Jeder Jahrgang hat so seine Vorteile und Probleme. Aber wahrscheinlich wird sie es nicht einfacher oder schwerer haben als wir.

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