Monat: November 2014

 

Skirennen

Heute haben wir über den Skiurlaub im Winter gesprochen.
„Im Skikurs lernst du Ski fahren“
„Kannst du Ski fahren?“
„Ja ich fahre ganz schnell “

„Ich fahre schneller“
Meine Tochter, Drei Jahre alt, noch nie auf Skiern gestanden, aber fordert mich zum Rennen raus!

Bitte nicht stören

IMG_1829.JPGSo sagt uns unser Tochter, dass wir jetzt unerwünscht sind.

Oft ist der Grund dafür eine volle Hose.

Händchen trifft Füßchen

Das alte Spiel, ein neues Kind
IMG_1818-0.JPG

Angsthase

Ja, Isabel hat oft mal Angst. Sie ist schüchtern. Man merkt es im Alltag. Das geht soweit, dass sie Oma, Opa oder auch mich nicht traut etwas zu fragen. Auch bei andern Kindern ist sie zurückhaltend. Sogar bei ihren ehemaligen Spielkollegen aus der Krabbelstube brauchte sie bei St. Martin einige Zeit, bis sie mitspielte.

Manchmal muss man sie zum Glück zwingen. So wie auf dem Hochheimer Markt. Sie wollte von alleine auf die Achterbahn. Ich kaufte ein Ticket (das zweite drückte mir jemand in die Hand) und los gings. Doch als wir einsteigen solltenn, verliess Isabel der Mut. „Ich will nicht“. Doch dafür war es zu spät. Und kaum ging es los, war alle Angst verfolgen. Isbel genoss die Fahrt aus vollen Zügen. Jetzt haben wir ein gutes Beispiel, dass es sich lohnt, sich zu überwinden. Aber auch das gute Beispiel half bei der nächsten Angst nichts.

Freundliches Kind

Abends beim Zähneputzen. Isabel steht auf ihrem Schemel und spielt im Waschbecken.

Andy: „Drehst Du Dich bitte um zum Zähneputzen?“
Isabel: „Nur wenn Du Bitte sagst“
Andy: „Habe ich doch gesagt.“
Isabel: „Nur wenn Du Bitte sagst“
Andy: „Drehst Du Dich bitte um zum Zähneputzen, Bitte?“
Isabel: „Nur bitte.“
Andy: „Bitte“
Isabel: „Ja, mach ich“

Für alle die jetzt lachen und nicht verstehen, warum Elten manchmal sich beklagen und ein dünnes Nervengerüst haben.
Wir haben das jetzt schon an drei Tagen so gemacht….

 

 

Immer nur Joshua oder Morgen ist in zwei Tagen schon gestern

Isabel ist schon etwas eifersüchtig auf Joshua. Mehrfach hat sie sich beklagt, dass dieLeute nur noch auf Joshua achten und sie erst in zweiter Linie wahrgenommen wird. Dass sie sich dabei nicht über uns beschwert, werten wir als Erfolg für unsere Bemühungen. Denn das haben wir immer im Auge gehabt: ISabel braucht von uns jetzt mehr Aufkmerksamkei als früher. Was nicht einfach ist, weil auch Joshua viel Aufmerksamkeit braucht.

Aber das Umfeld achtet natürlich nur auf Joshua. Jeder will erstmal den Kleinen sehen und mit etwas Glück kommt dann auch noch die Goße dran. Omas und Opas versuchen auch die Kleine nicht zu kurz kommen zu lassen, aber auch hier spielt der kleine Bruder eine große Rolle. Diese Erfahrung muss jeder mal machen. Alle großen Geschwister kennen das. Auch Joshua wird diese Erfahrung machen, wenn auch anders. Irgendwann wird die Aufmerksamkeit für ihn auch langsam nachlassen.

Aber Isabel versteht das im Moment noch nicht. Sie beschwert sich nicht laut, ist lieb und spielt sich auch nicht auf. Sie sagt es uns aber.

Um sie zu trösten versprach Conny ihr, dass es eine Person gibt, für die Isabel die wichtigste Person und die sich kaum um Joshua kümmert. Eine Person, für die Isabel die Hauptrolle spielt und Joshua erst danach kommt. Und diese Person kommt uns bald besuchen, versprach Conny. Es war deutlich zu merken wie Isabel sich freute und aufmerksam wurde.

„Wer könnte das sein?“ fragte Conny. Isabel wusste es nicht. „Nächste Woche kommt uns Dein Onkel Ralf besuchen“. Isabel freute sich sichtlich. Dann überlegte sie, schaute Conny traurig an und meinte:
„Nächste Woche ist doch schon vorbei!“

Aufstehkampf

Jeden Morgen kämpfe ich mit Isabel. Ich kämpfe darum dass sie aufsteht. Auch heute wieder. Dabei hat sie viel geschlafen. Gestern war sie bei Oma und Opa und kam schon schlafend zu Hause an. Ich habe sie vom Auto hoch getragen, auf die Couch gelegt, umgezogen, ins Bett gebracht und ein Fläschchen gegeben. Für Letzteres ist sie kurz aufgewacht. Danach hatte die ganze Nacht durchgeschlafen. Wir hatten schon befürchtet eine turbulente Nacht zu bekommen. Auch heute Morgen schläft sie. Ich stehe neben dem Bett und bekomme sie nicht wach. Sie schläft und schläft. Wie jeden Morgen brauche ich 15 Minuten um sie raus zu bekommen. Dann ist sie natürlich nicht angezogen und abfahrbereit. Das dauert dann auch noch jedes Mal. Wir dürfen zwar vor 8:00 Uhr im Kindergarten sein aber das wird immer sehr knapp.

Mauerfall

IMG_1738.JPGZum heutigen Tag: meine Erinnerung an den Mauerfall

Der erste Besuch am Brandenburger Tor kurz nach dem Mauerfall. Mein Großonkel Willi aus Düsseldorf, damals weit in die Neunzig (Anmerkung der Mutter: Er war genau Neunzig), hat uns begleitet. Eh ich mich Versehen konnte war er durch die Absperrung und an allen Ordnern vorbei. Gruß in den Himmel an Dich.

War eine spannende Zeit. Ohne die damaligen Ereignisse gäbe es unsere zwei Kleinen nicht.

 

Aber bei aller Freude nicht vergessen. Der 9. November ist auch Reichskristallnacht.

Stoff-Liebhaber

Joshua liebt Stoff. Jetzt wo er zu Greifen beginnt, da nimmt er sich Stoffe in allen Formen. Allen  voran seine Stoffwindeln. Die liegen als Wischtuch ja auch jederzeit bereit und so oft direkt unter dem Sabbermündchen, dass man einfach mal zubeissen kann. Aber auch andere Stoffe sind verlockend.

Ob nun der grüne Stofffrosch, das Joshua-Kissen oder der Plüsch-Würfel. Hauptsache Stoff. Der ist schön weich und man kann ihn im Mund so herrlich vollsabbern. Im Wagen spielt er an der Innen-Verkleidung aus Stoff.

Kindermund – massenweise

Isabel plappert ununterbrochen. Dabei kommt auch vieles seltsames, aber auch Schönes raus.

Nachdem ich über das Wochenende weg war:
Isabel: „Mama und ich haben uns lustig gemacht über Dich“
Ich: „Ihr habt mich vermisst?“
Isabel: „Ja“ und schmiegt sich an mich. „Hast Du Dich auch lustig gemacht?“
Andy: „Ja, ich habe Euch auch vermisst.“
Isabel strahlt über das ganze Gesicht.

Beim Kleben der Panini Bilder.
Ich: „Das ist der Reichstag. Da sitzt unsere Regierung und ganz wichtige Leute.“
Isabel: „Ist das Dein Büro?“

Beim Anziehen.
Isabel: „Das ist meine Lieblingsjacke. Das Sind meine Lieblingsschuhe.“
Ich: „Und DU bist meine Lieblingstochter.“
Isabel: „Oh Danke“ und umarmt mich wie noch nie….

Im Auto.
Isabel: „Entschuldigung Papa“
Ich: „Was ist denn? Man muss sich nur entschuldigen, wenn man was falsch gemacht hat.“
Isabel: „Ich habe Mama zu Dir gesagt“
Und ich denke mir: „Eigentlich muss ich mich entschuldigen, weil ich vorher nicht richtig zugehört habe“.

Bei mir im Auto liegt ein Stein von Isabel. Der hat sich zu einem Glücksbringer/Erinnerugsstück entwickelt. Jetzt wollte sie ihn wieder mit hoch nehmen.
Ich: „Aber der erinnert mich doch immer an Dich“
Isabel: „Ich schneide ihn oben durch mit meinem Messer. Ein Hälfte bekommst Du ins Auto“
Na dann viel Spass. Da werden wir wohl aufpassen müssen.

Isabel hatte immer „Hunger“ auf Naschzeug. Also haben wir ihr beigebracht, dass es ein Unterschied zwischen „Hunger“ (z.B. Würstchen) und „Appetit“ (Naschzeug) gibt.
Isabel: „Mama, ich bin appetitlich“
Conny: „Geh in die Küche. Der Opa gibt Dir was zu Naschen.“

© 2019: Die Gebeks 50° Nord | KABBO Theme by: D5 Creation | Powered by: WordPress