Monat: Dezember 2016

 

Football-Stern

Dieses Jahr kann man die Klamotten der Cowboys ja wirklich mal wieder tragen ohne Mitleid zu bekommen. Die Dallas Cowboys stehen mit 12:2 wirklich gut da und ich ziehe mein Kapuzenshirt mit Cowboys-Stern gerne an.

Beim Wickeln untersucht Joshua den Stern.
„Das ist ein Football-Stern“
Joshua streicht über den Stern: „Nein. Stern“ 
„Doch, das ist ein Football-Stern“
Er schaut mich ungläubig an: „Kein Football“

Ich nehme ihn hoch und trage ihn zur Tür vom Büro. Dort ist ein Cowboys-Spieler in voller Größe. Joshua lacht, zeigt auf den Football-Spieler und lacht:
„Da Football“

Ich zeige auf den Helm. Da der Spieler von vorne zu sehen ist, kann man den Stern nur schwer erkennen. 
„Was ist da zu sehen?“
Er schaut hin, schaut auf mein Shirt und wieder auf den Spieler. Ein Lachen huscht übers Gesicht: „Stern. Da Stern“
„Siehst, das ist ein Football-Stern.“

 

Sylvester

Gestern an der Fleischtheke:
„Ich hätte gerne Fleisch für Chilli con carne “
„Da hätte ich hier Hackfleisch“
„Neeeeiiiinnnnn“
„Aber für Chilli nimmt man doch Hackfleisch?“
„Nein! Nicht für richtiges Chilli“

Das Chilli hat nun drei bis vier Stunden geköchelt und ist fertig für heute Abend. Einmal scharf und einmal für Frauen 😉

Der Weihnachtsmann war da

Während ich den Baum fertig schmückte, waren Conny, die Großeltern und die Kinder im Kindergottesdienst.

Als sie losliefen, klingelte Conny durch. Ich zog das Weihnachtskostüm mit Bart an und stellte mich ins Fenster. Während ich am Baum die Kerzen anmachte, entdeckte ich zufällig die Kinder auf dem Gehweg und winkte Ihnen zu. Sie standen da und staunten mit offenen Mund. Der Weihnachtsmann in ihrer Wohnung.

Als sie losliefen musste ich mich beeilen. Weihnachtsmannanzug ausziehen und verstecken, an die Tür rennen und ganz aufgeregt rufen: „Ihr glaubt gar nicht wer eben da war!“

Die kurze Enttäuschung, dass der Weihnachtsmann schon weg war, wurde von den Geschenken kompensiert. Und das Erlebnis mit dem Weihnachtsmann hat sich fest in ih Gehirn gebrannt.

Die kleinen Dinge

Opa's HeidelbeerlikörEs sind die kleinen Dinge im Alltag, die immer wieder diese Gräben aufreissen.

Fast ein Jahr ist es her, dass mein Papa gestorben ist. An manchen Tagen hat man sich fast damit abgefunden. Aber dann kommen diese kleinen Dinge wie die Flasche Likör aus der Kammer, die jenes Gefühl der Hilflosigkeit zurückbringen. Die Trauer um einen Menschen, dieser Gedanke an „Was hätten wir noch machen können“. Und diese kleinen Momente sind überall: Ob das Foto auf dem Schreibtisch, en Musikstück, ein Bild oder das aktuelle Ergebnis von der Hertha. Man kann ihnen nicht wirklich entkommen. Man muss lernen damit zu leben. Das kann mir keiner abnehmen und das kann ich auch meiner Mutter nicht abnehmen.

Nachtrag

Ich habe heute in meiner Jackentasche eine Eintrittskarte zu einem Football-Spiel 2015 gefunden. Das war ein Geburtstagsgeschenk für meinen Papa und das letzte Spiel das er gesehen hat. Manchmal sind es die kleinen Dinge die große Narben wieder aufreißen.

Joshua als Baby

Isabel hat ihre Freundin Liz zu Besuch. Und Joshua darf mit den beiden großen Mädels mitspielen. 

Er muss das Baby sein und die beiden Großen kümmern sich um ihn. Er lässt sich brav ins Bett legen,bekommt ein Schnuller und eine Flasche zum trinken.

Nein, der kleine Mann leidet nicht. Er macht brav mit und ist stolz wie Oscar.

Weihnachts-Shopping

Beim Douglas halte ich Joshua weit weg von allen Dingen, die man anfassen kann.

Bei mir auf dem Arm laufen wir an den Parfüms oder neudeutsch „fragances“ vorbei. Eines davon ist von Mercedes. Ich wusste gar nicht, dass es sowas gibt. Joshua zeigt drauf und sagt zielsicher:

AUTO!!!

Stimmt. Stellt sich nur die Frage, nach was es riecht: Diesel oder Gummi?

Chart-Show 2016

Am Freitag lief die Chart Show 2016.

Ich kannte viele Lieder nicht. Den Nummer 1 Hit vom Jahresanfang überhaupt nicht. 2016 war halt ein schweres Jahr. Ich bin zwar älter geworden und mir fehlt die Zeit zum informieren, aber das ist nicht alleine die Ursache.

Die Songs sind entweder von einem DJ oder den deutschsprachigen Einheitsbrei. Ich kann nicht zwischen Mark Forster, Johannes Oerding, Max Giesinger oder Andreas Bourani unterscheiden. Auch wenn im Mix etwas Handgemachtes, etwas Härteres fehlt, so sind die DJ -Dinger wirklich gut. Auch von den deutschen DJs wie Felix Jaehn oder Robin Schulz. Gefällt!

Gehen wir jetzt?

Wir sind einkaufen. Conny probiert gerade Mäntel an.

Seit 5 Minuten zeigt Joshua immer wieder auf Connys Jacke. Ich glaube er will jetzt gehen.

P.S. Danach waren wir beim Imbiss Wurst Essen. Joshua stürzte sich wie wild auf Wurst und vor allem die Schorle. Die heisse Fleischwurst aus meiner Jugend gibt es im MTZ übrigens nicht mehr.

Winterzeit

Winterzeit ist die „Dreckige Auto“-Zeit.

Joshua schmeckts

Joshua ist krank. Er hat mal wieder Magen-Darm. Aber Hunger hat er wie ein Großer.

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